Frage von janedoe92, 230

Braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung Ich bin hin und hergerissen ob es für mich sinnvoll wäre, derzeit gehe ich 25 Std arbeiten als Verkäuferin?

Antwort
von RudiRatlos67, 115

Wenn Du dauerhaft auf Dein Einkommen verzichten kannst und im Fall einer Berufsunfähigkeit nach dem Entfall von Krankengeld (72 Wochen) mit Hartz IV zurecht kommen kannst und willst, oder anderweitig ausreichend Kapital hast. Wenn Du heute schon sicher vorraussagen kannst, dass sich daran während Deines Berufslebens auch nichts ändern wird, dann, aber auch nur dann kannst Du überlegen auf eine Absicherung Deiner Arbeitskraft zu verzichten.
Ansonsten ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, neben einer privaten Haftpflichtversicherung der wichtigste Schutz den man haben sollte.

Antwort
von DolphinPB, 114

Ich antworte mal nicht grundsätzlich, sondern hierauf:

"Natürlich verdiene ich nicht so viel, so  um die 860 € Netto. Allerdings
werde ich (hoffentlich) einmal mehr Std bekommen. Ich habe nachgefragt
und müsste 160 € im Jahr zahlen für diese Versicherung"

Vorsichtig, für 160 Euro pro Jahr bekommst Du nicht wirklich eine vernünftige BU. Entweder ist die versicherte BU-Rente zu niedrig (alles unterm Harzt IV-Satz = knapp 800 Euro) macht keinen Sinn) oder die Laufzeit zu kurz (min. bis 62 Jahre = frühest möglicher Beginn einer Altersrente).

OK, es gibt sogenannte Starter-BUs bei denen die Beiträge in den ersten 3 -10 Jahren niesdriger sind, aber da musst Du dann genau wissen, wie hoch die Beiträge sein werden nach Ablauf dieser "Start"-Phase.

Äußerste Vorsicht vor sogenannten einjährig kalkulierten BUs (z.B. Barmenia). Dort sind zwar die Beiträge anfänglich sehr niedrig, steigen aber jedes Jahr und sind dann später unbezahlbar.

Wenn Du eine eher niedrige BU-Rente versicherst, müssen die Bedingungen spätere Erhöhungen ohne Gesundheitsprüfungen (und am besten auch ereignisunabhängig) erlauben.

Du brauchst unabhängige Beratung, da sollte es dann auch um eventuelle Alternativen gehen. Wie Dein weiterer Berufs- und Lebensweg aussehen soll, spielt natürlich eine Rolle.

Eine BU ist der Königsweg (nur hier kann die Psyche abgesichert werden), aber mit entsprechender Beratung kommen vielleicht ja auch Alternativen in Frage (z.B. funktionale Invaliditätsversicherung).

Antwort
von qugart, 147

Eine BU ist meiner Meinung nach neben einer Privathaftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung.

Hier gehts nämlich um die Existenz. Was passiert, wenn du nicht mehr arbeiten kannst? Von wem bekommst du dein Geld?

Erschwerend kommt ja auch hinzu, dass du keine Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen kannst, wenn du kein Geld mehr bekommst. Das läuft dann in eine lebenslange Abhängigkeit von den Sozialämtern hinaus.

man muss aber der Ehrlichkeit halber erwähnen, dass die meisten Berufsunfähigkieten erst im zweiten Lebensabschnitt (50+) passieren. So wäre es "praktischer" erst später eine BU abzuschließen.

Jedoch ist es immer günstiger, wenn man früher anfängt. Die Beiträge steigen eben mit zunehmenden Eintrittsalter. Alle Beiträge zusammengerechnet sind BUs billiger, die man mit 20 abschließt, als solche, die man mit 50 abschließt.

Hinzu kommen dann noch Ausschlüsse oder Ablehnungen aufgrund Vorerkrankungen. Je älter man wird, desto wahrscheinlicher ist es krank zu werden.

Ich empfehle dir da wirklich mal mit einem Verischerungsfachmann zu reden (Ausschließlichkeit oder Makler, das ist egal). Einfach mal so ein Was-Wäre-Wenn-Szenario durchspielen.

Antwort
von Apolon, 87

@Hallo Janedoe92,

ich vermute einmal, dass du 1992 geboren bist.

 Natürlich verdiene ich nicht so viel, so  um die 860 € Netto. Allerdings werde ich (hoffentlich) einmal mehr Std bekommen. Ich habe nachgefragt und müsste 160 € im Jahr zahlen für diese Versicherung

Man sollte sich mal überlegen, wie viel Euro man im Monat benötigt um überhaupt leben zu können und natürlich auch noch ein paar schöne Stunden im Jahr / Monat oder Woche verbringen kann.

Ich könnte dir zwar auch eine Berufsunfähigkeitsabsicherung mit 1.000 € mtl. Rente - Laufzeit bis zum 65. Lebensjahr für 13,24 € mtl. anbieten.

Allerdings würde dieser Beitrag nur 5 Jahre lang gleich bleiben. Danach erhöht er sich auf mtl. ca. 43,00 €.

Alternativ durchgängig für ca. 36 € mtl.

Und ja - eine Berufsunfähigkeitsabsicherung sollte jede Frau und auch jeder Mann abschließen. Und zwar spätestens bei Eintritt in das Berufsleben, also schon ab der Ausbildung, bzw. Studium.

Gruß N.U.

Kommentar von authumbla ,

Euch Versicherungsfuzzis ist wohl keine Methode zu erbärmlich, um einer Frau mit 800 Euro, also knapp über dem Existenzminimum, noch über 40 Euro aus den Rippen zu leiern für irgendeine Nonsens Versicherung!

Mich schüttelt es!

Kommentar von DolphinPB ,

Was soll diese erbärmliche Polemik ?

Ob eine solche Versicherung Nonsens ist, kannst Du sicherlich nicht beurteilen. Ich gebe Dir allerdings Recht, statt gleich bestimmte Produkte mit ggf. sinnlosen Parametern sowie irgendwelche Beiträge hier in den Raum zu schmeissen, wären besser allgemeine Ratschläge angesagt. Na ja, wer es nötig hat.

Kommentar von DolphinPB ,

Was soll das ?? Das ist doch in höchstem Maße unprofessionell.

Sie setzen einfach mal eine abgeschlossene Berufsausbildung und
min. 75 % kaufmännische oder verwaltende Tätigkeit (im Gegensatz zu körperlicher Tätigkeit) voraus um hier dann so dumpf zu werben.

Haben Sie das nötig ? Kein Wunder wenn Sie hier als Versicherungsfuzzi tituliert werden.

Kommentar von Apolon ,

Hallo DolphinPB,

sie irren, ich wollte hier keine Werbung betreiben, sondern nur darauf hinweisen wie es möglich ist eine BU mit einem jährlichen Beitrag von 160 € abschließen zu können.

Bitte diesen Text der Threaderstellerin beachten:

  Ich habe nachgefragt und müsste 160 € im Jahr zahlen für diese Versicherung

Keine Ahnung wie Sie auf nachfolgende Idee kommen ?

 Sie setzen einfach mal eine abgeschlossene Berufsausbildung und
min. 75 % kaufmännische oder verwaltende Tätigkeit (im Gegensatz zu körperlicher Tätigkeit) voraus um hier dann so dumpf zu werben

Nein - dies habe ich nicht. Da ich die Fragestellerin nicht kenne, kann ich auch nichts voraus setzen.

Allerdings weiß ich was man unter dem Begriff Verkäuferin versteht. Außerdem ist auch der Verkauf von Waren, eine kaufmännische Tätigkeit.

Gruß N.U.

Kommentar von Apolon ,

  Kein Wunder wenn Sie hier als Versicherungsfuzzi tituliert werden.

Na und ?

Wen könnte man hier alles als Versicherungsfuzzi bezeichnen ?

Würden Sie dies als Beleidigung auffassen, wenn man Sie so nennen würde ?

Oder würden Sie darüber stehen, wenn Versicherungs-Trolle, oder Kinder solche Bezeichnungen benutzen ?

Gruß N.U.

Antwort
von SteffiAM, 39

Hi, hättest du vielleicht interesse dich mal unverbindlich beraten zu lassen oder vielleicht herauszufinden ob und wenn ja, wieviel tatsächlich überbleibt von deinem Gehalt? Meld dich doch mal bei Interesse. Liebe Grüße Steffi

Antwort
von MoechteAWissen, 74

Wenn Du zu 100% ausschließen kannst
jemals krank zu werden, dann NEIN!

Wenn nicht, dann ist der Vertrag
unverzichtbar.

Antwort
von Margita1881, 92

Vielleicht kannst Du eine monatliche oder 1/4-jährliche Zahlung vereinbaren, dann tut es nicht so weh, als wenn Du 160 € in einer Einmalzahlung hinlegen musst.

Antwort
von derBertel, 132

Moin.

Rausgeschmissenes Geld in meinen Augen. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Kommentar von janedoe92 ,

Naja davor hab ich eben Angst, dass mir das im Endeffekt gar nicht so viel bringen wird?

War klar dass die Meinungen auch hier auseinandergehen.

Und ich steh genau dazwischen. Hilfe :D

Kommentar von DolphinPB ,

Wie wäre es denn mal mit einer Begründung.

Antwort
von Margita1881, 129

Sinnvoll wäre es schon, ist nur die Frage, ob Du die Dir leisten kannst; soviel kannst eigentlich bei 25 Stunden als Verkäuferin nicht verdienen.

Kommentar von janedoe92 ,

Natürlich verdiene ich nicht so viel, so  um die 860 € Netto. Allerdings werde ich (hoffentlich) einmal mehr Std bekommen. Ich habe nachgefragt und müsste 160 € im Jahr zahlen für diese Versicherung

Kommentar von Margita1881 ,

Bei 160€ im Jahr ist das günstig und wenn es Dir finanziell nicht wehtut, schließ sie ab. Je früher der Abschluß altersmäßig erfolgt umso günstiger

Kommentar von janedoe92 ,

Ein bisschen wehtun würde es mir natürlich. Ich bin generell eine "sparsame Füchsin" aber natürlich will ich auch nicht bei wichtigen Sachen sparen, manche Sachen braucht man einfach im Leben. Und leider kann man nicht erahnen was mal so daherkommt. Ach das macht mich fertig, bin generell eine Katastrophe bei so Sachen. Ich weiß natürlich dass mir da eigentlich keiner so helfen kann, im Endeffekt ist es meine Entscheidung. Nur tue ich mir immer sehr sehr schwer bei sowas. Darum will ich mir ein paar Meinungen einholen

Kommentar von Margita1881 ,

Ich würde noch ein paar Jahre warten, bis Du vllt. mehr verdienst; wenn man jung ist, hat man doch noch Wünsche.

Soviel höher wird die Versicherung in 2-3 Jahren auch nicht sein.

Kommentar von qugart ,

Und wenn die Gute dann nächste Woche krank wird oder einen Unfall erleidet?

Wenn dann mit "Na, das wird schon nicht passieren" argumentiert, dann brauchts natürlich gar keine BU. Denn da kann man auch sagen: Mir wird schon nix passieren.

Zu warten ist bei einer BU der schlechteste aller Ratschläge. Es gibt da nur: entweder abschließen oder nicht. Je länger man wartet, desto teurer wird die Geschichte.

Kommentar von janedoe92 ,

Ich bin euch echt Dankbar für eure Antworten.

Wie ich sehe ich die Meinung ja wirklich total unterschiedlich

Kommentar von janedoe92 ,

Wäre auch eine Idee, einfach noch ein paar Jahre abwarten, immerhin ändert sich da vieles.

Natürlich will ich mehr Std gehen, ich bin erst 23, kämpfe schon ewig wegen mehr Std, ein neues Thema das mich fertig macht.

Ich liebe meinen Beruf, arbeite beim Müller in der Drogerie Abteilung. Leider ist es so unglaublich schwierig in diesem Beruf mehr Std oder gar Vollzeit zu bekommen

Kommentar von qugart ,

Okay, diese Antwort von dir bringt jetzt das Ergebnis: eine BU ist für dich nichts. Du solltest auch keine abschließen.

Aber bitte denke daran, wenn du später dann doch mal eine abschließen willst, du aber keine mehr bekommst.

Antwort
von authumbla, 112

Dabei gibt es auch folgendes zu bedenken:

Was genau ist bei einer Verkäuferin eine Berufsunfähigkeit?

Da könnte die Versicherung selbst bei einer "Halbtoten" sagen: " Wieso, diese oder jene Arbeit geht doch noch, wir zahlen nicht."

Also zum Beispiel an der Kasse sitzen.

Die Versicherung hat quasi das Recht, Dir vorzuschreiben, was sie noch als mit Deinem Beruf als vereinbar ansieht. Und dann musst Du das machen, giltst also nicht als berufsunfähig.

Anders ist das z.B. bei Piloten oder Chirurgen oder eben Menschen, die einen Beruf haben, der fast nur auf eine ganz bestimmte Weise gemacht werden kann. Einen Piloten kann man nicht anders als im Flugzeug einsetzen.

Kommentar von qugart ,

Es gibt in (fast) keiner privaten BU mehr eine abstrakte Verweisbarkeit. Du sprichst hier von der alten gesetzlichen BU.

Und auch ein Pilot kann andere Arbeiten verrichten.

Kommentar von authumbla ,

ok, Du schreibst "fast". Die meisten Leute suchen sich ja gerne mal die billigste Versicherung raus. Da halte ich diese Möglichkeit für wahrscheinlicher.

Auf jeden Fall ein Punkt, den man erfragen muss.

Kommentar von janedoe92 ,

Ja das ist der nächste Punkt wo ich überlege.

Das ist eigentlich das perfekte Beispiel wie du sagst.

Wenn ich zb einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches habe, eben wegen dem schweren heben (von Lieferung verräumen usw)

dann können die sagen, tja an Kasse sitzen und fertig.

also muss wirklich was sehr sehr schlimmes passieren, wo ich gar nichts mehr arbeiten könnte. Das ist der Punkt der mich so stutzig macht. Zahlt es sich aus oder nicht. Aber wie gesagt wer kann in die Zukunft sehen??

Kommentar von authumbla ,

Richtig.

Also ich wäre da skeptisch, was die Zahlungsmoral der Versicherung im Falle eines Falles angeht.

Und so ähnlich ist es auch mit der Unfallversicherung. Da kriegst Du auch nur Geld bei bleibender Invalidität und auch nur immer einen Teil der abgeschlossenen Summe, je nachdem welcher Teil nun dauerhaft geschädigt ist.

Auch da ist der Begriff "Unfall" irreführend, denn es ist weißgott nicht jeder Unfall versichert.

Kommentar von qugart ,

Das ist jetzt absolut falsch. Die Zahlungsmoral der Versicherer bei BU ist nachweislich sehr gut.

Und auch die Geschichte mit der Unfallversicherung hast du scheinbar nicht so ganz verstanden.

Kommentar von authumbla ,

Für mich hört sich das alles nach typischem Versicherungvertretergeschw... an. Vor dem Abschluss zahlen sie immer alles und im Schadensfall ist dann nie was schriftlich festgehalten worden.

Ich kann nur eindringlich davor warnen, etwas von jemandem zu glauben, der im Schadenfall absolut nicht zur Rechenschaft zu ziehen ist.

Kommentar von qugart ,

Bauchgefühle, die im Grunde komplett widerlegt sind, helfen da nicht wirklich weiter.

Falsch ist es hingegen nicht, solche Bauchgefühle zu haben. Zu Weihnachten ist es ja auch noch immer schön, wenn die Kleinen auf's Christkind warten.

Kommentar von authumbla ,

Auf das Christkind oder auf die Zahlung der Versicherung zu warten hat für mich einen ähnlich enttäuschenden Charakter.

Kommentar von DolphinPB ,

Bei einer BU wird nicht gefragt ob Du überhaupt noch irgendwas arbeiten kannst (das wäre eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung = EU), sondern ob Du deine berufliche Tätigkeit (so wie sie ohne gesundheitliche Einschränkungen sich darstellt) noch zu min. 50 % ausüben kannst oder nicht.

Kommentar von qugart ,

Wenn du eine BU als "Kassiererin" abgeschlossen hast und du den Beruf "Kassiererin" warum auch immer zu 50% nicht mehr ausführen kannst, dann bekommst du das Geld von der BU.

Egal, ob du nebenbei dann an der Pforte oder sonst wo sitzt und was arbeitest. Versichert ist eben der explizit genannte Beruf, nicht deine Erwerbsfähigkeit.

Die Zahlung wird nur dann überprüft, wenn du (grob gesagt) in einem anderen Job deutlich mehr verdienst als in dem versicherten Beruf.

Das ist eben die abstrakte Verweisbarkeit, die fast nirgends mehr in privaten Verträgen zu finden ist.

Kommentar von authumbla ,

Wer will denn das entscheiden, ob Du zu 49 oder zu 51 % nicht mehr arbeiten kannst??

Richtig: Die Versicherung!

Kommentar von qugart ,

Falsch. Ein Arzt. Und ja, man kann sich den auch selber aussuchen.

Kommentar von authumbla ,

Rechne mal damit, liebe Fragestellerin, dass, wenn Du zur Zeit zur Hälfte Lieferungen einräumst und zur Hälfte an der Kasse sitzt, dass das genau die Hälfte ist, die verhindert, dass Du nur eine müde Mark kriegst.

Kommentar von Apolon ,

@authumbia,

ich vermute, dass du noch nie im Verkauf tätig warst, denn sonst hättest Du etwas Ahnung über den Beruf einer Verkäuferin und würdest nicht solch einen Text nieder schreiben.

Kommentar von authumbla ,

Es geht nicht darum, genau zu wissen, was eine Verkäuferin macht, sondern sich vorstellen zu können, dass es genügend Tätigkeiten gibt, die einer Frau, die einen Bandscheibenvorfall oder sonstige starke Einschränkungen hat, zugemutet werden könnten.

Und dann wäre die BU fein raus, weil dann müsste sie nämlich nicht nur ein bißchen, sondern garnichts zahlen, wenn die Dame noch zu 50% beruffähig ist.

Kommentar von qugart ,

Nein, darum geht es nicht. Du beschreibst schon wieder die abstrakte Verweisbarkeit. DIE GIBT ES NICHT IN DEN PRIVATVERTRÄGEN!!!!!!

Kommentar von authumbla ,

Nein, es geht mir nicht um die Verweisbarkeit. Also, dass die BU z.B. sagen darf, wenn Du nicht mehr als Verkäuferin arbeiten darfst, dann darfst Du ja immernoch als Kassiererin arbeiten.

Darum geht es nicht.

Es geht darum, dass jemand, der arbeitet, als was auch immer, sehr krank werden kann. So, dss er nicht wieder richtig gesund wird. Aber er kann noch sitzen, gehen, denken u.s.w.

Wenn er in seinem Beruf es nun zu 60 % mit diesen Tätigkeiten zu tun hat, wird bei einer ärztlichen Untersuchung eben festgestellt, dass die Berufsunfähigkeit von 40% vorliegt. M.E. könnte der angesprochene Bandscheibenvorfall so etwas sein.

Dann muss sich die Fragestellerin darüber im Klaren sein, dass die BU in so einem Fall einfach garnichts zahlen wird.

Kommentar von DolphinPB ,

Du hast keine Ahnung, kennst nur irgendwelche pauschalen Halbwahrheiten. Das entscheidet ein Arzt der nicht von der Versicherung beauftragt wird.

Kommentar von authumbla ,

Dann möchte ich jetzt mal die Fragestellerin zitieren: "...

Wenn ich zb einen Bandscheibenvorfall oder ähnliches habe, eben wegen dem schweren heben (von Lieferung verräumen usw)dann können die sagen, tja an Kasse sitzen und fertig..."

Jetzt sag der Dame, bitteschön, nein, das ist nicht so, wenn Sie zb einen Bandscheibenvorfall haben,

dann zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherun

g natürlich die Leistungen in vollem Umfang. Da können Sie sich zu 100% drauf verlassen.

Kommentar von DolphinPB ,

Ich habe selbiges nie behauptet. Darum geht es auch gar nicht, ein Bandscheibenvorfall (deren Ausprägung und Schwere wir nicht kennen) ist doch nur ein willkührliches Beispiel und sicherlich entscheidet sich die Sinnhaftigkeit einer Bu nicht an dieser einen gesundheitlichen Begebenheit.

Kommentar von authumbla ,

Nein, aber es ist ein greifbares Beispiel, was die Fragestellerin sich für sich vorstellen könnte und was sie gerne beantwortet hätte.

Darum geht es doch bei Versicherungen. Man macht sich Gedanken um konkrete Anlässe und möchte wissen, ob man für diesen oder jenen Fall Hilfe hätte.

Kommentar von Apolon ,

 Was genau ist bei einer Verkäuferin eine Berufsunfähigkeit?

Auch eine Verkäuferin könnte einen Beruf erlernt haben mit Abschluss zur Einzelhandelskauffrau.

 Also zum Beispiel an der Kasse sitzen.

Hat mit dem Verkauf von Waren nicht das geringste zu tun.

Aber auch ein Pilot oder Chirurg könnte sein benötigtes Scherflein an der Kasse z.B. in einer Tankstelle noch fertig bringen. Die benötigte Ausbildung dafür, dürfte er wohl auch haben.

 Die Versicherung hat quasi das Recht, Dir vorzuschreiben, was sie noch als mit Deinem Beruf als vereinbar ansieht.

Solch einen Text kann nur ein User schreiben, der sich mit den Versicherungsbedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung noch nie beschäftigt hat, vermutlich auch noch nie gelesen hat.

Kommentar von authumbla ,
Kommentar von DolphinPB ,

Ja, und es gibt Tausende von BU-Leistungsfällen wo die Versicherung anstandslos zahlt. Übrigens- der Hauptgrund wenn keine Zahlung erfolgt ist nicht dass die 50 % nicht erreicht werden, das passiert nur verhältnismäßig selten. Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung und Nicht-Anzeige des Leistungsfalles sind deutlich häufiger.

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