Braucht man als nebengewerblicher Grafkdesigner eine Ausbildung oder ein Studium?

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6 Antworten

Alles was du mit Leidenschaft machst, machst du nicht nebenbei. Eine Grafikdesignerin die es mit Leidenschaft und auch gut macht, die erfüllt die Wünsche der Kunden. Sie kann auch mit den Inhalten und dem Wissen an die Erfüllung gehen. Sich nur Selbständig zu nennen dürfte nicht gerade schwierig sein, doch von außen ist es erkenntlich wie du die Dinge an die Kundenwünsche anpasst. Die Kundenwünsche von heute sind sehr hoch und sehr individuell. Wärst du jetzt keine Grafikdesignerin könnte das auch nach hinten losgehen. Ob es ausreicht nur Collagen einzubinden bleibt wohl offen. In deinem Fall würde ich genau das angeben was du gelernt hast und auch Seriös nachweisen kannst. Viel Glück!

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Fotograf ist ein Handwerksberuf.
Auf jeden Fall musst du dich als gemeldeter Fotograf bei der IHK (Handwerkskammer) anmelden. Und das ist teuer...

Die Erfahrung habe ich selber machen müssen. Konnte kein Gewerbe anmelden, wenn ich nicht die Bescheinigung der IHK vorweisen konnte. IHK sagte: Zahl Geld!

Grafikdesigner kannst du dich theoretisch auch nennen. Ob weitere Anmeldungen oder so anstehen, können dir die vom Amt sagen.

Bei mir waren sie sehr nett und haben mich auch beraten. Die haben gefragt, was ich machen will und dementsprechend haben wir gemeinsam diesen Antrag ausgefüllt.

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Kommentar von Falkenpost
20.09.2016, 22:24

Die Erfahrung habe ich selber machen müssen. Konnte kein Gewerbe anmelden, wenn ich nicht die Bescheinigung der IHK vorweisen konnte. IHK sagte: Zahl Geld!

Nenne dich einfach Fotodesigner und die IHK ist außen vor.

Gruß
Falke

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Kommentar von WithoutName852
21.09.2016, 07:35

Guter Tipp! 😁👍🏻
Danke

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Der begriff "Grafikdesigner" ist nicht geschützt, insofern darfst du dich so nennen, also hochstapeln. 

Vergiss jedoch nicht, dass deine Kunden dann davon ausgehen, dass du eine entsprechende Ausbildung - meist ein Studium zum Kommunikationsdesigner - hast. Spätestens, wenn du Druckdaten für eine entsprechend hohe Auflage erstellen musst, einschl. der erforderlichen technischen Kenntnisse, kannst du die Verantwortung kaum noch übernehmen. Der Kunde verlässt sich jedoch auf dich. Schließe auf jeden Fall eine ausreichend hohe Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ab.

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Du kannst dich betiteln wie du willst, das steht dir frei ;)

Es wäre aber gut, deine Fähigkeiten so genau wie möglich zu beschreiben, da du damit ja Kunden gewinnen musst. Deshalb würde ich dir unbedingt dazu raten, dich  freie Fotografin und Grafikdesignerin zu nennen. 

Wenn du zusätzlich Werbeanzeigen gestalten kannst - Foto/Layout und Text - dann kannst du dich auch noch Medienberaterin nennen.

Dein Angebot sollte breit gefächert sein.

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Designer ist genau so wenig eine geschützte Berufsbezeichnung wie "Künstler"

Wenn du jemanden von deinen Fähigkeiten überzeugen kann, bekommst du den Auftrag. Sonst eben nicht.

Und mit einem Studium hast du selbstverständlich bessere Chance, weil dir als Laien einfach die Grundlage fehlt.

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Du brauchst dazu weder Ausbildung noch Studium, nur Kunden.

Lass auf den Gewerbeschein möglichst viel oder weit gefasst schreiben. So musst Du später nicht alle Nase lang wieder hin, um den zu ändern.

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