Ich möchte mir ein sehr leichtes und ziemlich sportlich ausgerichtetes Trekkingrad kaufen. Teilweise haben sie einen Nabendynamo und teilweise nicht. Wie viel leichter rollt denn ein Rad ohne Nabendynamo? Sind die Unterschiede groß, so dass man es auf langen Touren merkt?
Braucht ein Trekkingrad einen Nabendynamo?
Antworten (4)
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3Antwort von
Volksspeer Einen Nabendynamo kann ich für jedes Rad empfehlen.
Er wiegt zwar etwas mehr (ca. 350 g) als andere Sorten, arbeitet aber bei jeden Wetterverhältnissen zuverlässig.
Den geringfügig höheren Kraftaufwand merkt man bei den heutigen leichtläufigen Dynamos kaum noch. Allerdings werden besondere Lampen dafür benötigt, welche in der Anschaffung etwas teurer sind. Von großem Vorteil ist jedoch, die Möglichkeit der bequemen Einschaltung während der Fahrt mittels einem Schalter an der Vorderlampe. Es gibt sogar welche mit Lichtsensoren, die sich bei entsprechender Dunkelheit automatisch einschalten.
Seit Jahren warte ich sehnsüchtig darauf, dass der Gesetzgeber in der StVZO endlich 12 V-Dynamos zulässt wie es in den Niederlanden längst erlaubt ist. -
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Blitz28Blitz28
Ich bevorzuge den "normalen" Dynamo. Weil die Kraft für den Nabendynamo nicht mitgetreten werden muß. Wieviel Kraftaufwand dafür gebraucht wird kannst du im Fachhhandel einfach selber ausprobieren. Hebe das Vorderrad an und drehe es mit der Hand und schaue wie lange es nachläuft.Das gleiche probiere mit einem Rad ohne Nabendynamo. So bekommt man ein Gefühl dafür wieviel Energie für den Nabendynamo (auch wenn´s Licht nicht eingeschaltet ist) aufgebracht werden muß.
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2Antwort von
wj2000wj2000
(Straßen)-Trekkingräder sind die idealen Alltagsräder. Egal ob in der Stadt, über Land oder auf Feldwegen, für Allroundfahrer ideal. Ausgerüstet nach StVO (Straßenverkehrsordnung). Moderne Trekkingräder haben meist einen Nabendynamo (siehe Info weiter unten) und eine Allroundbereifung.
Kettenschaltung: Meist sind 48-er Kurbeln montiert. Das ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,80 bis 9,50 m
Nabenschaltung: Eine 7- oder 8-Gang-Nabe ergibt sich eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 2.50 bis 7,60 m
14-Gang Rohloff Nabenschaltung: Diese Nabe ergibt eine Wegstrecke/Kurbelumdrehung von ca. 1,80 bis 9,50 m.
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pookypooky Wenn man schon fremde Texte ohne Quellenangabe kopiert, dann sollte man zumindest den Inhalt überprüfen.
Denn die Ausrüstung von Fahrzeugen, auch von Fahrrädern, ist nicht in der Straßenverkehrsordnung (StVO), sondern in der Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) festgelegt.
Der Text wurde von Wolfgang Joost von der Seite http://www.rad-lager.de/typberatung.htm kopiert
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SirPedtaSirPedta
Nabendynamo raus, kleine LED-Stableuchte vorn und kleines LED Licht hinten: Preiswert, gutes Licht und Gewicht gespart. Und: Gar kein Reibungswiderstand! LED braucht wenig Strom, macht dafür sehr gutes Licht - auch wenn Du stehst oder langsam fährst - immer kräftiges Licht, die Batterien halten lange, man kann sich auch Akkus kaufen und wieder aufladen - spart auf Dauer auch Geld. StVZO - mal ehrlich: Schon mal einem Polizisten begegnet, der einen Radfahrer anhält und Strafzettel schreibt weil das LED- Licht nur für Rennräder bis 11kg zugelassen ist? Ich nicht und ich habe auch noch nie davon gehört. Die haben anderes zu tun. Die StVZO ist in Bezug auf die Fahrradbeleuchtung sowieso ein schlechter Witz.
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TomSelleckTomSelleck Dein Tipp ist aber ein noch schlechterer Witz. Deine irgendwie geartete Frontleuchte wird sicher nicht Deine Sicht verbessern, dafuer aber die der entgegenkommenden Fahrzeuge deutlich verschlechtern. Denk' noch mal darueber nach, warum es ueberhaupt Vorschriften zur Fahrzeugbeleuchtung gibt. Die StVZO ist zwar was Fahrraeder angeht nicht besonders up-to-date, aber die darin empfohlenen Loesungen sind allemal besser als die von Dir vorgeschlagene.
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SirPedtaSirPedta Nein, ich spreche lediglich aus guter Erfahrung mit LED Lichtern. Mein LED- Licht verbessert meine Sicht sehr wohl, sie ist nicht nur dafür da um gesehen zu werden, sondern auch um zu sehen. Und ich bin absolut zufrieden, ich kenne kein besseres Licht, schon gar kein besseres Dynamo- Licht - ok, abgesehen von Gasentladungslampen oder anderen Leuchten für knapp 1000€;)
Du meinst ich blende Autofahrer? Ok, das schließe ich nicht aus, aber Autofahrer blenden auch mich und Autolichter sind ja alle genormt. Das ist nie völlig zu vermeiden! Und dass ein Autofahrer wegen mir blind wurde oder in den Seitengraben fuhr ist mir nicht bekannt.
Ich habe bei langen Touren immer zwei Vorderlichter dran, eine die ca. 3m vor mir ausstrahlt und eine Lampe die in die Ferne strahlt. Ich handhabe sie wie beim Auto mit Abblend- und Fernlicht. Das ist meine Norm und ich habe dabei ein gutes Gewissen. Ein gut eingestelltes LED Licht in der Mittelklasse ist immer besser und sicherer wie ein vorgeschriebener Dynamo der maximal 6Volt und am Fahrrad maximal zwei 3Watt Glühbirnen betreiben darf. Die StVZO ist was das Licht betrifft völlig überholt und nähert sich dem Lächerlichen.
Niemanden auf dieser Welt zwinge ich meinen Tip auf. Er beruht nur auf meinen persönlichen positiven Erfahrungen mit LED und ohne Dynamo und soll eine von vielen Sichtweisen darstellen die möglich sind. Es ist schön wenn jeder das Licht so hat wie er es lieber möchte, Hauptsache im Dunkeln ist er überhaupt zu entdecken und sieht seinen Weg. Gute Nacht:)
Es gibt bereits einen zugelassenen 12-Volt-Dynamo in Deutschland, den Dymotec 12 von Busch und Müller, allerdings keine Nabe, sondern ein Seitenläufer und mit knapp 200 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, mit der entsprechenden 12-Volt-Lampe sind es knapp 300 Euro. Allerdings kosten die besten Batterielampen locker das Doppelte.