Frage von ToniKim, 138

Braucht ein glücklicher Mensch Glaube?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von joergbauer, 11

Niemand ist permanent glücklich. Diese Welt ist böse und wenn man nicht zufällig reich, berühmt, privilegiert oder sonstwie anders leben kann wie die allermeisten Menschen, muss man hart arbeiten und viel kämpfen um im Leben etwas zu erreichen und so etwas wie dauerhaftes Glück zu empfinden. Aber auch wenn man alles hat, kann einem durch Krankheit, Unfall oder Neid so manches verhagelt werden und man kann sein Leben niht genießen. Sicherlich gibt es auch für alle Menschen irgendwie und irgendwo auch Glück und Freude - wenn das nicht so wäre, könnte man ja kaum von Leben sprechen und wir wären alle Selbstmord-Kandidaten.

Glück ist ein relativer Begriff. Manche sind mit wenig Besitz und positiven Umständen glücklicher als andere mit viel Besitz und noch mehr positiven Umständen. Der Glaube geht darüber hinaus - aiuch über dieses Leben auf Erden. Denn eines ist für alle Menschen in Bezug auf das Leben gleich: Es endet! Zu glauben beinhaltet ja, daß es Gott gibt! Warum sonst sollte man glauben? Und wenn dem so ist, dann wäre die Frage wichtig, wer Gott ist und was er von mir will? Nur zu glauben, damit man eben glaubt wäre ziemlich sinnfrei.

Es wäre also nötig sich zu informieren. Und dazu haben wir die Bibel - Gottes inspiriertes Wort. Wer glaubt und glauben will, muss diesen Glauben auch mit Inhalt füllen. Aber nicht so wie er will und sich vorstellt, sondern durch die Informationen der Bibel und insbesondere der Person Jesus Christus! ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14,6). Der rote Faden der ganzen Bibel ist der Sohn Gottes und das Evangelium von der Vergebung der Sünden! Darum soll man glauben, weil man es bitter nötig hat, erlöst zu werden. Dieses Leben endet, aber es gibt laut Bibel ein Leben nach dem Tod.

Die Bibel sagt, daß wir alle einmal vor Gott über unser Leben Rechenschaft ablegen müssen. Es gibt ein Gericht! Keiner hat ewiges Leben bei Gott im Himmel verdient, weil wir alle verdorben, böse und ungläubig sind und waren. Keiner konnte etwas daran ändern, wenn Gott in seiner Gnade und Liebe nicht eine Tür zur Vergebung geöffnet hätte. Dies geschah durch Tod und Auferstehung von Gottes Sohn Jesus Christius, der sein Leben gab zur Vergebung der Sünden (Johannes 3,16). Der Glaube ist das Mittel, um das für sich persönlich in Anspruch zu nehmen, was uns vor Gott frei, sündlos und gerecht macht. Wer das im Gebet vor Gott im Glauben annimmt und um Vergebung bittet, wird ein Kind Gottes.

Auf diese Weise bekommt dieses Leben hier auf Erden einen tiefen Sinn und Zweck. Der Glaube macht das Leben lebenswerter als es der Unglaube je könnte, weil Gott dahinter steht - auch wenn es manchmal ein Kampf ist ein Christ zu sein in dieser kaputten Welt und Gesellschaft.

Antwort
von Midgarden, 49

Hängt sicher auch von der Definition "Glück" ab, aber sicher sind religiöse Menschen nicht per se glücklich oder unglücklich

Antwort
von vdeparty, 36

Die Frage, ob jemand Glauben "braucht" ist vielleicht der falsche Ansatz.

Unter den vielen Menschen die ich kenne gibt es traurige und fröhliche, die an Gott glauben, es gibt genauso traurige und fröhliche (und alles dazwischen), die nicht an Gott glauben.

Manche leben ihren Glauben als ein ständig wiederkehrendes Danke, sind also prinzipiell sehr zufrieden mit ihrem Leben und leben die Dankbarkeit dessen auf eine religiöse Art und Weise aus.

Andere wiederum finden zum Glauben, weil sie unglücklich sind und der Glaube sich als der letzte Anker oder die letzte Chance erweist.

Aus den gleichen Gründen gibt es Menschen, die mit dem Glauben nichts zu tun haben. Weil sie bereits glücklich sind und nicht meinen noch einen zusätzlichen Reiz dafür zu brauchen oder gerade weil sie unglücklich oder frustriert sind und enttauscht sind bzw ihr Unglücklich-Sein als den Beweis der Nicht-Existenz eines Gottes ansehen.

Antwort
von discoparty1, 44

Eindeutig Ja. Ich bin der Meinung, dass man keine Religion sprich kirchliche Traditionen oder Rituale zum Glücklichsein braucht, wobei Glaube sehr wichtig ist. Ich unterscheide den Glauben und die Religion voneinander. Und mit dem Glauben verbinde ich eine lebendige Beziehung zu Jesus, der jeden Menschen liebt und einen wirklichen inneren Frieden schenkt. Man kann auch ohne Jesus das Gefühl haben, wirklich glücklich zu sein (z. B. durch einen erfüllenden Job), doch das ist vergänglich. Ich glaube, dass jeder Mensch Jesus braucht und durch den Glauben an ihn wirklich glücklich wird.

Kommentar von realsausi2 ,

Ich glaube, dass jeder Mensch Jesus braucht

Was erfrechst Du Dich, mir hier Deinen Heiland andichten zu wollen?

Kommentar von joergbauer ,

Hier wurde nur eine Frage beantwortet - wenn du dich angedichtet fühlst, ist das nur deine eigene Sache und keinen Vorwurf wert. Das ist sinnfrei sich darüber aufzuregen.

Kommentar von realsausi2 ,

Ich glaube, dass jeder Mensch Jesus braucht

Das geht ja wohl über "angedichtet fühlen" hinaus. Hier werde ich explizit mit einbezogen. Du unterstellst mir damit ein Defizit. Hier ist ein Vorwurf allemal geboten.

durch den Glauben an ihn wirklich glücklich wird.

Es mag ja sein, dass das für Dich der einzige Weg ist. Ich habe das hinter mir. Ich war im Glauben nicht glücklicher als ich es heute bin. Also beschränke Dich einfach darauf, Aussagen über Deine Befindlichkeiten kund zu tun und erspare uns solche Vereinnahmungen.

btw. Wenn ich mich aufrege, sieht das anders aus.

Kommentar von joergbauer ,

Ich unterstelle gar nichts und über meine Befindlichkeiten habe ich auch kein Wort geschrieben. Ich habe nur deinen Kommentar kommentiert. Ich bezweifle aber sehr, daß dich "Discoparty1" überhaupt kennt und dich entsprechend auch nicht persönlich angesprochen haben kann. Wenn du es so siehst, hast du dir diesen Schuh ganz alleine angezogen! Du wolltest angesprochen sein - das ist die Wahrheit.

Und wie das aussieht, wenn du dich aufregst, interessiert mich nicht die Bohne. Das hat dich auch keiner gefragt. Auch nicht was du hinter dir hast. Du bist anscheinend sehr auf sich selbst bezogen. Das merkt man auch daran, daß du auf derlei Fragen hier überall deinen Senf dazu geben musst. Und das geht auch weit über das hinaus, was man Meinungsäußerung nennt. Damit vereinahmst nämlich nur du andere mit deiner ungefragten Meinung.

Kommentar von realsausi2 ,

Ja, sorry, ich habe Dich für den Antworter gehalten. Aber da Du seine Position eingenommen hast, ist das auch Wumpe.

dich entsprechend auch nicht persönlich angesprochen haben kann.

Ja, mein Fehler.

Ich glaube, dass jeder Mensch Jesus braucht

Ich hätte Discoparty1 natürlich vorher in Kenntnis setzen müssen, dass ich wider alle Erwartung ein Mensch bin. So war es natürlich nicht schlüssig, dass ich mich bei

jeder Mensch

angesprochen fühle.

geht auch weit über das hinaus, was man Meinungsäußerung nennt.

So, so. Wir würdest Du es denn dann nennen?

Aber Du hast schon ein Stück weit recht. Häufig ist keine keine Meinung, die ich poste, sondern Fakten, die meiner ungeachtet Geltung haben.

Damit vereinahmst nämlich nur du andere mit deiner ungefragten Meinung.

Nun als doch Meinung? Du verwirrst mich.

Und zum Thema ungefragt: Dir ist wohl der Name und Zweck dieser Plattform entgangen.

Man nennt den Beitrag, den Discoparty1 hier verfasst hat gemeinhin Kommentar. Die weisen Götter dieses Forums haben es in ihrer Güte so eingerichtet, dass man auf einen solchen mit einem weiteren reagieren kann. Sowas nun wieder nennt man Diskussion.

Und wenn ich persönlich angesprochen werde:

Jeder Mensch

nehme ich dies auch wahr.

Es mutet seltsam an, dass Du mir dieses Recht absprechen möchtest.

Antwort
von chrisbyrd, 10

Jeder Mensch braucht m. E. Glaube, weil es dabei um viel mehr geht als nur um Glück.

Wenn die Bibel recht hat (wovon ich fest überzeugt bin)...

- gibt es einen Gott
-hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das
irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von realsausi2 ,

Jeder Mensch braucht m. E. Glaube,

Also mal gaaanz langsam zum Mitschreiben:

Ich brauche keine Glauben.

Kommentar von Netie ,

Ich will dir nicht zu nahe treten, real sausi, aber du glaubst an deinen Nicht-Glauben.

Antwort
von Akecheta, 27

Umkehrfrage: Braucht ein unglücklicher Mensch einen Glauben?

Verstehe die ganzen Fragen dazu sowieso nicht, lasst doch die Menschen mit ihrem Glauben glücklich sein und die ohne genauso und zwar solange, solange sie nicht andere Menschen damit missionieren oder sie in ihrer Freiheit einschränken wollen.

So einfach wäre die Lösung und es gibt ein ganz einfaches Wort dafür: Toleranz


Antwort
von Andrastor, 24

Glaube- Überzeugung, die nicht auf Fakten und Tatsachen, sondern auf einem Gefühl basiert.

Warum sollte man so etwas überhaupt benötigen? Egal ob glücklich oder nicht, keine Überzeugung sollte alleine auf Gefühlen basieren, sondern auf Fakten, Beweisen und Tatsachen.

Alles andere ist Wunschdenken und kindischer Realitätsverlust.

Antwort
von HeymM, 24

Ich bin ein glücklicher und rundum zufriedener Mensch.
Ich bin Atheist.

Antwort
von realsausi2, 33

Definitiv nicht. Man kann mit Glauben glücklich und unglücklich sein. Das Gleiche gilt bei Abwesenheit von Glauben.

Und bin völlig ohne Glauben und würde mich als ziemlich glücklich bezeichnen. Natürlich hat der Alltag immer ein paar Kröten zum Schlucken parat, aber unterm Strich führe ich ein Leben, das für mich das Richtige ist.

Näher kann man Glück wohl kaum kommen. Glaube braucht es dafür nicht.

Antwort
von Fabian222, 26

Ja ohne Glaube ergibt das Leben gar keinen Sinn.

Imam Ali sagte: Der Glaube ist wie ein Baum, seine Wurzel ist Wissen, sein Zweig ist Frömmigkeit, sein Sonnenlicht ist die Bescheidenheit und seine Frucht ist Großmut.

Kommentar von realsausi2 ,

Ich führe also ein sinnloses Leben. Was Du so alles weißt.

Glaube ist wie ein Pilz. Er druchdringt die Struktur, löst sie auf, zersetzt sie.

Kommentar von Fabian222 ,

Ja was ist dein Ziel im Leben? Warum lebst du?

Kommentar von realsausi2 ,

Im Allgemeinen: Ich möchte im Moment meines Todes auf mein Leben zurück blicken, im Wissen, dass gleich alles vorbei ist, und mit gutem Gewissen sagen können:

"Das hast Du gut gemacht."

Ob es gut ist, entscheide dabei allein ich.

Im Speziellen: Ich saniere seit ein paar Jahren ein alten Bauernhof. Diesen möchte ich wieder im alten Glanz erstrahlen sehen, ein paar Ferienwohnungen einrichten, um anderen ein Gastgeber sein zu können.

Der Sinn meines Lebens ist, dies für mich und meine Frau hinzukriegen.

Gerade komme ich, kaputt wie Sau, von der Baustelle nach einem Tag anstrengender Arbeit, werde nun duschen und nach einem sinnerfüllten Tag Feierabend machen.

Das werde ich noch ein paar Jahre so machen, dann geht es auch schon in den Endspurt. Mit nun 52 Jahren hoffe ich, dann noch vielleicht 20 Jahre die Früchte meines Tuns zu ernten.

Diesen Sinn habe ich mir selbst ausgesucht und kann ihn auch nur selbst erfüllen. Dafür braucht es keinen Glauben und schon gar keinen Gott.

Kommentar von Fabian222 ,

Ausgeschmückt ist den Menschen die Liebe zu den Begierden, nach Frauen, Söhnen, aufgehäuften Mengen von Gold und Silber, Rassepferden, Vieh und Saatfeldern. Das ist der Genuß im diesseitigen Leben. Doch bei Allah ist die schöne Heimstatt. (3:14)

Nein! Vielmehr zieht ihr das diesseitige Leben vor,
während das Jenseits besser und beständiger ist. (87:16-17)

Das sind gute Ziele, aber trotzdem empfehle ich dir, den Koran zu lesen. Da steht naemlich warum der Mensch lebt. Und was der Sinn des Lebens ist.

Kommentar von realsausi2 ,

Ja, dass ist der Unterschied zwischen uns.

Ich glaube an ein Leben vor dem Tod.

Auf eines danach verzichte ich.

Antwort
von MafiaLP2307, 44

in reliogiöser hinsicht auf jeden fall nicht. Aber glaube allgemein, in seine fähigkeiten, in das gute im menschen etc. ist auf jeden fall wichtig :)

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