Brauchen wir Menschen eigentlich die Naturwissenschaften?

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9 Antworten

Kommt auf das Ziel. 

Wissenschaft entstand zuerst aus dem Drang, sich das Leben einfacher gestalten zu wollen. Erst später kam dann der Wettbewerbsgedanke hinzu. Man ist geneigt, die Neugier noch zu nennen, wobei ich denke, dass diese jedoch eine untergeordnete Rolle spielte. Aus Neugier forschen sicherlich die wenigsten.

Aber ja, theoretisch könnten wir auch ohne Wissenschaft leben. Die Höhlenmenschen haben das schließlich auch hin gekriegt. Na gut, irgendwelche Speerspitzen zu schleifen ist auch schon fast aus deren Sicht eine Wissenschaft gewesen. Jede Art von Umformung, Werkzeug- oder Unterkunftherstellung ist eine Entdeckung, die die Beschaffenheit verschiedener Materialien berücksichtigen muss und denen viele Versuche vorangestellt wurden.

Du kannst es auch noch primitiver herunter brechen. Irgendwann im Laufe der Evolution hatten unsere Vorfahren keine Werkzeuge, keine Entdeckungen, keine Erkenntnisse und haben trotzdem überlebt.

Das Problem ist allerdings, dass die Zeit sich nicht zurück drehen lässt. So kann ich behaupten, dass der Mensch, so wie es ihn heute gibt, auf Naturwissenschaften (und deren Erkenntnisse) angewiesen ist.

Vielleicht gibt es noch 0,0000000001% der Menschen, die es auch ohne schaffen würden, zu überleben.

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Kommentar von ZeroGarmadon
04.05.2016, 09:53

Natürlich unser heutiges Leben ist davon geprägt, du kennst sicherlich Man in Black, da gibt es dieses Blitz-dingsbums, stell dir mal vor wir alle würden uns "blitzen" lassen und dann könnten wir die Welt auch mal so sehen wie sie jetzt ist.

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Kommentar von claushilbig
10.05.2016, 23:20

Aber ja, theoretisch könnten wir auch ohne Wissenschaft leben.

Sehe ich nicht so - oder ist es z. B. keine "Wissenschaft" (im ursprünglichen Wortsinne), zu wissen, was man essen kann und was nicht?

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Menschen nutzen Naturwissenschaften zur planmäßigen Beherrschung der Natur. Letzteres unterscheidet den Menschen vom Tier.

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Das was man heute unter "Naturwissenschaft" versteht ist eigentlich die Symbiose aus Handwerk (was es schon immer gab und auch zu allen Zeiten Experimente gemacht hat), der griechischen Philosophie und der Mathematik. Diese Symbiose ist und war SEHR effektiv um den Wohlstand der Menschen zu mehren. 

Aber wenn man sich mit 10 Millionen  Menschen auf dem Planeten begnügen würde und eine Lösung für den radioaktiven Müll fände, dann könnten wir auf die moderne Naturwissenschaft verzichten. 

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Kommentar von claushilbig
10.05.2016, 23:21

"eine Lösung für den radioaktiven Müll" kann ich mir ohne moderne Wissenschaft kaum vorstellen ;-)

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Überleg mal ganz genau, wie es dazu kommt, dass du diese Frage überhaupt stellen kannst. Auf einem Computer oder einem Smartphone. Über das Internet. Und dass wir alle diese Frage lesen können. Auch über das Internet. Und sdas ganz ohne Rauchzeichen. Merkst du was? :-)

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Kommentar von ZeroGarmadon
04.05.2016, 09:46

Und ich stelle die Frage aus dem Aspekt, weil es sie gibt, würde dieses Internet oder andere, auf wissenschaftlich gelegenen "Feststellungen" irrelvant sein, so würde auch diese Frage gar nicht existieren.

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Im weitesten Sinne: Ja!

Denn es ist z. B. auch schon "Naturwissenschaft", zu erkennen / zu wissen, was man gefahrlos essen kann und was nicht ...

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alles, was wir haben und was uns das Leben erleichtert ist letztlich Ergebnis der Naturwissenschaften, die dafür die Grundlagen geschaffen hat. 

Brauchen tuen wir das aber nicht. Es würde nur bedeuten, dass wir heute noch auf Bäumen und in Höhlen leben würden und nicht wüssten, was wir morgen zu essen bekommen.

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Kommentar von ZeroGarmadon
04.05.2016, 09:54

Weil du auch zu 100% weißt , dass du morgen was zu essen Bekommst

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Kommentar von claushilbig
10.05.2016, 23:26

Die Frage ist, wie man "Wissenschaft" definiert - wenn man z. B. das Wissen, Feuer zu machen, Baumplattformen zu bauen oder auch nur was man essen kann und was nicht, schon dazu zählt, brauchen wir sie auch schon auf "Steinzeit-Niveau" ...

(In der Frage war nur von "Naturwissenschaften" die Rede, nicht von "modernen Naturwissenschaften" - auf Steinzeit-Niveau brauchen wir eben "Steinzeit-Naturwisenschaft".)

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Ohne Naturwissenschaften hätten wir nichts
Das Leben wäre wie in der Wildnis

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Kommentar von ZeroGarmadon
04.05.2016, 09:55

Also brauchen wir sie nicht?

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Wenn wir gut und zivilisiert leben wollen auf jeden Fall.

Ohne Naturwissenschaften würden wir immer noch im Mittelalter rumhungern oder gar noch früher in der Steinzeit leben.

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Kommentar von ZeroGarmadon
04.05.2016, 09:50

Ja aus deiner Sicht mit deinem "Wissen" denkst du wir würden ein ärmeres Leben führen, doch das hättest du ohne "Wissenschaften" nicht gewusst.

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Wir BRAUCHEN sie nicht, Hilft aber ungemein!

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Kommentar von MarkusKapunkt
04.05.2016, 09:44

Hilft nicht nur ungemein, sonder prägt unser gesamtes Alltagsleben. Ohne Naturwissenschaft gäbe es keinen Strom, keine Architektur, keine Medizin... Und zig weitere Dinge, die unser Leben angenehmer machen. Ich behaupte, ohne die Naturwissenschaft wäre der Mensch ebenfalls schon ein Opfer der quartären Aussterbewelle geworden.

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