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Brauchen wir die vielen Krippenplätze wie von unserer Familienministerin vorgeschlagen?

Frage von Niklaus Niklaus

Die Diskussion in den Medien ist jedenfalls groß.

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Antworten (10)

  • 5
    Antwort von micpeli micpeli

    Ich bin gegen solch Einrichtungen. Was haben dann die Eltern dann noch mit der Erziehung zu tun ? Morgens um 7 Uhr das Kind in die Krippe bringen, Nachmittags um 16 Uhr das Kind abholen. Um 17 Uhr dem Kind was zu
    Essen geben und um 18 Uhr das Kind schlafen legen. Mal ehrlich was hat dann das Kind noch von seinen Eltern. Mal ganz davon abgesehen, das man selbst als Eltern nach Feierabend keine "Lust" mehr auf sein Kind hat, das führt dazu. Entweder Kind oder Beruf aber nicht ein Kind Zeugen und dann so tun als wäre es ein Gegenstand, den ma einfach abstellt und sich nicht mehr persönlich darum kümmert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Kommentar von radar74 radar74radar74

    Das siehst Du vielleicht so aber viele andere nicht. Ich komme aus den neuen Bundesländern und habe damals eine Kita besucht. Von meinen Eltern wurde ich weder abgeschoben noch vernachlässigt und ich kann Heute sagen ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Im Gegenteil ich finde es eher wichtig das Kinder in dem Alter Kontakt zu Gleichaltrigen haben, weil das fördert eher die Entwicklung als wenn das Kind nur zu Hause von den Eltern groß gezogen wird. Schau Dir doch mal ein Kind an welches in die Kita geht und eins welches von der Mutter groß gezogen wird. Das was die Kita besucht ist meißtens weiter entwickelt als eins was zu Hause ist.

    Kommentar von jheart jheartjheart

    Der Daumen hoch war ein versehen von mir oder bezieht sich auf den Kommentar von radar 74

    Kommentar von Erdal ErdalErdal

    Kann ich nur zustimmen, wichtig ist nicht wieviel Zeit sondern wie intensiv die Zeit mit den Kindern verbracht wird. Außerdem brauchen Kinder andere Kinder um sich auszuprobieren und dabei Kind zu bleiben und nicht altkluge Minierwachsene zu werden.

    Kommentar von Andrea1204 Andrea1204Andrea1204

    Genau, Hausfrau soll schön am Kochtopf stehen und den Haushalt machen! Prima Einstellung. Was ist mit der Rente später mal, wenn man NICHTS eingezahlt hat?? Oder der Mann stirbt? Dann kann man mit 40 oder älter sich noch auf Jobsuche begeben, weil man alleine sich und das Kind ohne Job nicht versorgen kann...

    Kommentar von Andrej AndrejAndrej

    Sehe ich ähnlich.

  • 5
    Antwort von Andrea1204 Andrea1204

    JAAAA! Wenn man heutzutage einen einigermaßen ordenlichen Lebensstandard (mit Kindern) halten möchte, MÜSSEN beide Elternteile arbeiten gehen. Daher ist dies wirklich notwendig, damit die Mutter nicht zu lange vom Beruf getrennt wird. Bei unserer Familiengruppe (Krippenplatz) waren es 150 Anmeldungen auf EINE Stelle!!! Das ist definitiv zu wenig.

  • 4
    Antwort von Ysobel Ysobel

    Kindertagesstaetten kaemen fuer mich persoenlich nicht in Frage. Kindergarten, wo die Kinder vormittags hingehen finde ich fuer soziale Kontakte sehr wichtig, aber ab dann moechte ich mich wieder selbst um mein Kind kuemmern. Aber komplett ablehen wuerde ich sie nicht. Es gibt in Deutschland sehr viele Familien, die auf ein 2. Gehalt angewiesen sind. Das Leben wird leider nicht billiger.

  • 3
    Antwort von HaraldKramer HaraldKramer

    Auch in unserer Gemeinde übersteigt die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches. Der Bedarf ist offesichtlich da, kann jedoch nur nach dem Windhundverfahren oder anderer Kriterien nur völlig unzureichend abgedeckt werden, was für den Einzelnen existenzielle Probleme bedeuten kann.

  • 2
    Antwort von Patron Patron

    die frage klingt wie das, was vor wochen ein katholischer bischof von sich gab. der hatte auch nicht die mütter befragt nach ihren bedürfnissen, sondern wollte ihnen sein weltbild über die rolle von müttern verkaufen. wer sich umsieht in der wirklichkeit von jungen müttern heute, und nicht nur in deutschland, auch zb in frankreich oder dänemark, der kann nur sagen, dass plätze für 30 % der kinder zu wenig sind.

  • 2
    Antwort von radar74 radar74

    Definitiv Ja und selbst diese geforderten Plätze sind noch zu wenig. In der heutigen Zeit kann man es sich nicht mehr leisten das nur der Mann arbeiten geht.

  • 2
    Antwort von wj2000 wj2000

    Ich sage ja. Die Frauen wollen doch auch ein bißchen entlastet werden.

    Kommentar von wj2000 wj2000wj2000

    Deswegen müssen wir mehr Tagesmuttis auch noch schaffen.

  • 1
    Antwort von Wieselchen1 Wieselchen1

    Warum bekommen wir Kinder? Um einen Lebensstandard zu erhalten?

    Warum haben die Kinder keinen Halt mehr in der Familie? Ich bin fest davon überzeugt, dass es damit zu tun hat, dass alle immer alles haben wollen. Schickes Haus, tolle Wohnung, schnelles Auto, zwei mal im Jahr in Urlaub, edle Pelle am Leib - und Kinder.

    Dass man sich benachteiligt fühlt, weil man Kinder erziehen "muss", kann ich nicht nachvollziehen.

    Wir hatten in den ersten zwei Jahren so gut wie keine Unterstützung durch die Familie, da Familienkrach. Und die Folge davon ist, dass mein Sohn mit seinen zwei Jahren immer noch nicht bei anderen bleibt, wenn nicht einer von uns dabei ist. Die Folge: Keine Feten, wenn dann nur mit ihm bis max. 22:00 Uhr. Keine gemeinsamen Kinobesuche, es wird nix unternommen, wo er nicht dabei ist. Ja und? Er will eben uns. Mich nervt das nicht, mich macht das stolz.

    Die einzige Einflussnahme, die wir auf die Entwicklung unserer Kinder haben, sollte sich meines Erachtens nicht in der Wahl der Kleidung und der Kindertagesstätte erschöpfen. Wenn ich aber mein Kind nur noch morgens beim Frühstück und abends zum Zubettgehen sehe - wessen Werte nimmt er denn dann an? Und was für Werte sind das? Kohle über alles? Liebe und Gemeinsamkeit werden zugunsten von materiellen Statussymbolen aufgegeben?

    Es graust mir vor der Zukunft, wenn ich mir vorstelle, wie und mit welchen Werten die kommende Generation aufwächst ......

  • 1
    Antwort von rolfmueller rolfmueller

    Wieso "viele"? Es soll doch nur etwa ein Drittel des Bedarfs an Krippenplätzen geschaffen werden. Ich sehe es eher als einen Skandal an, dass der Bedarf nicht vollständig abgedeckt wird.

  • 1
    Antwort von jheart jheart

    Ja, Kindererziehung ist anstrengend. Jeder, der sich gegen Kinder entscheidet, hat die Probleme nicht. Es ist daher nur fair, wenn die Gesellschaft den Eltern etwas unter die Arme greift. Denn auch die Kinderlosen erwarten ja, wenn sie alt sind von der Gesellschaft Unterstützung. Und die wird dann von den heutigen Kindern geleistet.

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