Frage von Malsyy, 45

Brauche Tipps betreffend Outfitfotografie?

Hi Leute,

Hat mir jemand ein paar Tipps, wie ich ein Foto, wie im Anhang hochgeladen, hinbekomme? Gibt es da irgendwelche "Richtlinien" an die man sich halten kann oder ähnliches?

Und betreffend Kamera, irgendwelche speziellen Objektive oder so? Und falls mir jemand ein paar Tipps zu Bearbeitung der Bilder hat, wäre ich au sehr dankbar.

Danke und Gruss Marlon

Antwort
von noname68, 32

wenn du noch null erfahrung mit fotografie hast, dann musst du sowohl noch viel lernen als auch jede menge üben, üben und nochmals üben.

was nützen dir hier tipps zu blende, brennweite und beleuchtung, wenn du damit (noch) nichts anfangen kannst?

zumindest brauchst du eine gute slr-kamera mit 2-3 objektiven und ein gutes licht-equipment.

Expertenantwort
von IXXIac, Community-Experte für Fotografie & Kamera, 18

Hallo

Kannst du mal bitte definiern was "Outfit-Fotografie" ist bzw welches Merkmal das Sujet hat ? (Ich habe da wohl eine Bildungslücke bzw ich seh nicht was daran "Outfitfotografie" ist)

- für solche Bilder reicht ein aktuelleres Smartphone (mit CMOS BSI Sensor) zb ein Samsung S3, Iphone5 oder HTC X One
- und wenn du nicht mal "sehen" kannst warum willst dann auch noch fotografieren und damit Geld versenken ?

Was ich sehe ist eine Location in einem Museum mit entsprechender diffuser Lichtführung und regelmässiger Reinigung und entsprechender Luftumwälzung mit Filtern.

Beim ersten Bild eine Untersicht aus in etwa Hüfthöhe mit einem Weitwinkel (um 75°) etwas "schräg" und mässig komponiert (evtl durch denn Beschnitt versaut) Das zweite Bild auf der Treppe ist noch mässiger und aus Augenhöhe mit der selben Optik gemacht worden.

Aus meiner Sicht ist das maximal Fotoreportage/Streetfotografie und technisch/ästhetisch "wertlos". Das kann jeder knipsen und das Fotomodel hat auch keinen Plan davon wie man Mode präsentiert oder der Fotograf hat keine Ahnung von Modelführung oder Inspiration.

Aber vielleicht ist das ja ein Stilmittel (Break the Rules).... aber auf jeden Fall kein solides Handwerk und eigentlich unverkäuflich.

Fotograf ist ein Ausbildungsberuf, welche mindestens 2-3 Jahre dauert (heute gibt es ja kaum noch Fotolaborarbeiten und klassische Grossformat Fotografietechniken in der Anwendung) und dann hat man erst mal die technische Basis. Danach geht man einige Jahre als Fotoassistent durch diverse Studios und Jobs. Und dann braucht man Talent, Fleiss, Biss, Ellbogen, Mut zum Risiko, Menschenkenntniss, Verkaufstalent und Glück (und natürlich das Netzwerk, Vitamin B, Connections) wenn man in dem Job überleben will.

Kommentar von Malsyy ,

Wollte hier niemandem zu nahe treten 😂, aber Danke für deine ausführliche Antwort.

Antwort
von Fragentierchen, 14

Für Fashion Fotos würde ich immer auf eine Festbrennweite setzen. Die Fotos sehen so nach 35mm ( KB ) aus aber ich mag 50mm ( KB ) oder höher lieber für Mode.

Denn auf ein Model, das auch was kann also eine gute Körpersprache beherrscht.

Auch kommt es auf den Hintergrund und die Komposition an, denn es ist extrem wichtig, wie man das Model zum Rahmen hin positioniert.

Dann kommt beim zweiten Bild noch eine gelungene Belichtung dazu, ich schätze mal Spotmessung auf das TShirt.

Eine Kamera kann ich dir erst bei einem Budget nennen ..

Antwort
von gejka, 7

Hallo malsyy,

das Drumherum ist alles egal, denn es ist situationsabhängig was man da braucht, man sollte zunächst einmal vor allem fotografieren können. 

"Fotografie-Rezepte" a la "man nehme" helfen wenig, wenn die gewählte Perspektive, die Bildkomposition nicht überzeugt.

Spannende Modeshootings kann man mit so gut wie jedem Objektiv machen, wenn man dessen Eigenheiten bei der jeweiligen Bildgestaltung berücksichtigt, das kann man ausprobieren und mit wachem Auge wahrnehmen.

Theoretische Erwägungen halten vor allem von der Arbeit ab. Vergiss das beser, schnapp Dir 'ne Kamera mit möglichst einigen Objektiven und.probier es einfach aus. Vielleicht kannst Du ja fotografieren.

Dann fallen Dir bei der Arbeit, oder der Betrachtung Deiner Aufnahmen vermutlich verschiedene Dinge auf, anhand derer Du überlgst was am besten funktioniert, oder eben nicht und wie Du Deine Vorstellungen besser realisieren kannst.

Das ist dann Fotografieren.

P.S.   und immer daran denken: der Begriff "Lichtbildnerei" kommt von Licht

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