zur zeit des nationalsozialismus....also wir haben gerade das 3.reich und ich muss motive für den widerstand im nationalsozialismus der christlichen kirche finden...weiß jemand welche?danke für eure hilfe :)
Antworten (7)
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AbundumzuAbundumzu
Hallo lawlietfreak
wenn Du mit Deiner Frage nach den Motiven bildiche Darstellungen meinst, kann ich Die leider nicht weiterhelfen.
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Solltest Du dagegen an die Motivation gedacht haben, die Menschen zum Widerstand veranlasst hat, dann findest Du in den Antworten hinter dem Link unten einige Denkanstöße
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Warum ist es ein TABU, daß Kirchen Christen verfolgen?
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5Antwort von
wuerstelwuerstel
Die nationalsozialistische Machtübernahme 1933 wurde zunächst überwiegend positiv aufgenommen. Die evangelische Kirche nahm aber 1934 die Barmer Theologische Erklärung an, in der eine oppositionelle Haltung gegenüber der Ideologie des Nationalsozialismus zum Ausdruck kam. Die „Bekennende Kirche“ konnte aber nur auf ein Drittel der protestantischen Geistlichen diesbezüglich zählen. Hinzu kommt, daß selbst von diesen nicht einmal alle diesem System aktiv widerstanden. Die großen Kirchen, sowohl die katholische als auch die evangelische gingen im Allgemeinen, wie es sich zeigte, verhängnisvolle Kompromisse ein, indem sie dem Nationalsozialismus huldigten, seine Hakenkreuzfahne grüßten (s. Foto) und seine Truppen segneten, als diese auszogen, ihre Glaubensbrüder in Nachbarländern niederzumetzeln. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erkannten die katholischen Bischöfe in einem Hirtenwort vom 23. August 1945 die Mitschuld der katholischen Kirche an den Verbrechen des Nationalsozialismus an. Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlichte am 18./19. Oktober 1945 das sogenannte Stuttgarter Schuldbekenntnis. S. dazu auch http://projects.brg-schoren.ac.at/nationalsozialismus/kirche.html
Kommentar von
derdorfbengelderdorfbengel Das ist aber schöngelogen. Die Barmer Erklärung hat ganz bestimmt keine oppositionelle Position formuliert
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dreadnoughtdreadnought und wie! Da wird fast jedem einzelnen kirchenpolitischen NS- Versatzstück widersprochen: Göttliche Offenbarung durch das "Blut" (I), NS- Totalitarismus (II), Gleichschaltung (III), Führerprinzip (IV), Vermengung von Kirche und Staat (V), Unterordnung der Verkündigung unter pol. Vorgaben (VI).
Was wirklich fehlt: ein klares Wort zur Lage der Juden- eindeutiges Defizit!
Kommentar von
wuerstelwuerstel -
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dreadnoughtdreadnought
Es gab verschiedene Motive für den kirchlichen Widerstand:
Der Totalitarismus und der Führerkult (1.Gebot!)
Der Nationalismus und Rassismus (in großen Teilen des kirchlichen Widerstands durchaus als Problem erkannt)
Die Brutalität Andersdenkenden gegenüber, auch später Kriegsziele und Methoden der Kriegsführung (bei christlich orientierten Militärs verbreitet)
Die sozialdarwinistische Einteilung der Menschen in "wertvoll" und "lebensunwert".
Die Strangulierung aller Aktivitäten, die nicht der Partei und ihren Zielen diente (Jugend, Erziehung, Diakonie usw.)
Natürlich waren nicht alle Christen im Widerstand. Komplett und 100% ausnahmslos im Widerstand waren nur nach 1945 alle Bewohner ehemals besetzter europäischer Staaten.
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derdorfbengelderdorfbengel
Christentum und Nationalsozialismus waren, wie jede Religion, miteinander unvereinbar.
Jede beansprucht das Gewissen und den Gehorsam der Menschen für sicht.
Vorherige Staatsmachtinhaber konnten mit der Kirche koexistieren, wenn sie ihnen einen Teil der Macht über die Menschen überliess.
Der Nationalsozialusmus war aber total und beanspruchte neben dem Gehorsam in praktischen Dingen auch die Überschreibung des Gewissens der Menschen, indem er die Allenige Definition von Gut und Böse vornehmen wollte.
Indem die Nazis in Domänen der Kirche eindrangen wie Schule, Erziehung und Wohlfahrtswesen - ja sogar Geschichte und Theologie des Christentums bestimmen wollte, wurde den Kirchenmenschen nach und nach klar, dass ihnen nicht erlaubt werden würde, Nazis UND Christen zu sein, sondern sie vor eine Wahl gestellt wurden.
Die hatten sich das wohl so vorgestellt, dass sie von Sonntag abend bis Samstag abend Nazis sein und Sonntag dann Christen sein würden. Sechs Tage Hakenkreuz tragen, einen Tag Kirchenkreuz.
Es gibt über diese Einmischung der Nazis in das Kirchenleben einen zeitgenössischen Witz, wo es um das Judenthema ging. Es gab natürlich auch konvertierte Juden in den Kirchengemeinden.
Der Pfarrer steigt auf die Kanzel und sagt, dass der mit der Predigt beginnen wolle. Zuvor aber müssen alle Juden die Kirche verlassen!
Nichts passiert. Er räuspert sich wieder und sagt noch einmal: "Die Juden müssen die Kirche verlassen."
Wieder nichts. Dann noch einmal ganz sanft und freundlich: "alle Juden..."
Ein Stöhnen setzt hinter ihm an, Klappern und Knochengeklapper. Langsam und schmerzenvoll - nach 2000 Jahren Hängen an einer Holzlatte - steigt Jesus vom Kreuz herab und schleicht aus der Kirche.
Die Miene des Pfarrers hellt sich auf:"Nun, dann können wir ja jetzt mit dem Gottesdienst anfangen!".
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ministerminister
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AzizamasryaAzizamasrya
Es gab in fast allen Kirchen Widerstandsbewegungen. Der Vater meiner Schwägerin war in so einer, Bonhoeffer gehörte einer an ... sie mussten im Untergrund operieren.
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rubicon66rubicon66
...für ein widerstandsemblem haben es die beiden christlichen seinerzeit nicht gebracht,wie sollten sie auch??... ausser dass die deutschen ein konkordat mit dem vatikan hatten, in dem hiIler dem vatikan den kirchesteuer einzug garantierte!
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Daß Du selbst diese ernste Frage zum Sprungbrett für ZJ-Reklame machst, ist schon bezeichnend
nein ich meine mit motiven eigentlich gründe warum die das gemacht haben...;)