Frage von xXCleoMausiiiXx, 18

Brauche mal wieder eure Meinung!?

Ich habe schon in einer anderen Frage meine jetzige Problematik angegeben aber da ich paar Sachen auch nicht reinschreiben konnte, bitte ich euch um Rat an meinem weiteren "Problem". Seit dem ich mit sexuelergewalt zutun hatte, habe ich Manchmal Albträume... sie erscheinen mir nicht mehr harmlos:/ Hauptsächlig geht es um Gewalt...also eher Folter.... Ich bin dann diejenige die anderen den leid zufügt...und das was mich wirklich fertig macht ist das ich Menschen die ich liebe wie meine Mutter oder meine Geschwister Foltere?! Ich wach dann immer total Fertig auf und kann nicht mehr einschlafen aus Angst den Traum wieder Träumen zu müssen! Außerdem habe ich auch Suizid Träume...kennt ihr diese Träume wo sich (z.b wenn dich jemand berührt) total real anfühlt? so ist das auch mit den schmerzen wenn ich irgendwo runter springe oder mit einem Messer mich verletze. Ich habe das noch niemanden anvertraut weil ich mir wie ein Psychopath vorkomme...Ich würde so etwas nie tun! früher hätte ich es vielleicht getan (mit dem Suizid) aber dann ist mir eingefallen was das für ein armseliges Ende wäre.... Ich weis nicht was ich tun soll.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kappe619, 18

Das hört nach Träumen an, die auf ein Trauma zurückzuführen sein können. Wer unter wirklich schlimmen Albträumen leidet, sollte mit einem Therapeuten darüber sprechen, dann könnt ihr aufarbeiten, was diese Träume bedeuten.

Um dich zu beruhigen kann ich dir schon mal sagen, dass die Personen im Traum oft andere Personen symbolisieren, das kann man durch Überlegungen herausarbeiten. Wenn A etwas mit B im Traum macht, bezieht sich das vielleicht auf C und D. Auf keinen Fall hasst du deine Mutter, wenn du so etwas träumst!

Wenn du nach einem Albtraum aufwachst, ist es wichtig, dir bewusst zu werden, dass es nur ein Traum war. Steh auf und werde richtig wach, geh zB ins Bad und spritz dir kaltes Wasser ins Gesicht, dann wird deinem Körper bewusst, dass es vorbei es, denn auch Puls, Blutdruck etc leiden stark während des Träumens.

Mir persönlich hilft es, über meine Albträume Tagebuch zu führen, wenn man alles aufschreibt, merkt man, wie doof das ganze doch ist und kann es später gut besprechen, das ist aber individuell verschieden.

Kommentar von xXCleoMausiiiXx ,

Also mir machen die Träume nur Angst...bzw mir macht das Angst wie ICH anderen schaden zufüge. Ein Traumtagebuch hatte ich schon mal geführt aber da meine Mutter mein Tagebuch gelesen hatte, habe ich das Traumtagebuch aufgegeben... eig. will ich ja nicht das irgendjemand es findet.

Antwort
von Tamborin666, 15

Definitiv sofort einen Psychater aufsuchen. Und hör auf dich selbst mit dem Messer zu verstümmeln, es gibt andere Wege!!

Was dir angetan wurde muss schlimm gewesen sein und sehr einschneidend für dein weiteres Verhalten. Für mich klingt das so, als würdest du die Schuld für das Ganze bei dir suchen und als hättest du den Respekt vor dir selbst verloren. Lass das nicht zu! Du brauchst Hilfe und die Stärke sie auch anzunehmen.

Langfristig solltest du unbedingt eine Therapie beginnen und durchziehen.

Kommentar von xXCleoMausiiiXx ,

Ich habe ja mal meine Mutter nach einer Therapie gefragt weil ich das mit den Träumen schon länger habe. Sie meinte nur ich brauch das nicht und das sie keine Lust hat mich dahin zufahren...ich verheimliche es sozusagen ja (bzw lasse ich nichts auf mein verhalten auswirken klappt nicht immer) sie meinte auch mal (weil mein Stiefvater der meinung ist das ich Depressiv bin und eine Behandlung mir gut tun könnte) das es nur die Pupertät sei.

Kommentar von Tamborin666 ,

Du hast da ja eine rührende Mutter...

Was möchtest du denn? Weiter den Balast mit dir rumschleppen, wo du jetzt schon am zerbrechen bist? Klingt für mich nicht so gut.

Deine Mutter kann nicht das Fühlen, was du gerade durchmachst. Also solltest du dich von ihrer Meinung nicht beeinflussen lassen. Nur du kannst entscheiden, was das Richtige ist - nun jedenfalls in dieser Situation.

Dein Stiefvater hat das anscheinend erkannt, also halte dich lieber an ihn (wenn ich deine Mutter jetzt richtig einschätzen sollte, sollte sie darüber nicht in Kentniss gesetzt werden - sag das deinem Stiefvater). Du solltest dich auch an den "Weisser Ring" (https://www.weisser-ring.de/internet/) wenden. Scheue dich nicht davor Sie einzuschalten. Keiner dort wird schlecht von dir denken. Der WR wurde gegründet um Menschen wie dir zu helfen. Also entgegene deinem schlechten Erlebnis mit innerer Stärke und kontaktiere Sie.

Und du kannst eine Therapie auch selbst beantragem. Im Internet sind alle (Kinder- und Jugend-) Therapeuten verzeichnet, die Therapie kannst du ohne deine Eltern selbst (telefonisch beim T.) beantragen - und das dauert eh ein paar Monate. Gibt es bei dir öffentliche Verkehrsmittel? Wenns nicht zu weit, könntest du ja auch mit dem Fahrrad hinfahren.

Natürlich treten Depressionen vermehrt bei Teenagern in der Pubertät auf. Das ist eigentlich fast schon normal. Jedoch kommt es auch immer auf den Menschen an, ob es wirklich 'gefährlich' werden kann. Bei dir ist das anders, du hast noch ein nicht verarbeitetes und belastendes Erlebnis, welches du mit dir schleppst. Also kommst du zwangsläufig nicht daran vorbei, dir professionelle Hilfe zu suchen. Denn du wirdst das alleine nicht bewältigen können.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis Jemanden, der ebenfalls massive Probleme hatte, besonders mit seiner (alkoholkranken) Mutter, aber auch anderen unschönen Erlebnissen. Wir beide waren Top-Schüler und beste Freunde auf dem Gymnasium und er hat sich gerade im mathematischen Bereich, sowie auch Informatik, als besonders begabt hervorgetan. In der 10ten Klasse hatte er sich endlich entschlossen eine Therapie zu beginnen, die er aber während der 11ten abgebrochen hat, zusammen mit der Schule - kein Abitur. Ein großer Absturz folgte. Jetzt ist er ein Drogenjunkie, sein Arme gleichen einem Schlachtfest und er machts nichts mehr. Er wohnt zwar nicht auf der Straße, aber.. nunja. Das war nicht schön mit anzusehen. Zumal ich versucht habe ihm zu helfen, aber er hat komplett blockiert und die für sich einfachste Entscheidung getroffen. Keinen Respekt vor seinem Leben zu haben und in Drogen zu flüchten, jetzt ist er das geworden, wass er immer 'gehasst' hat, wie seine Mutter. Seine Erlebnisse und Probleme haben die Überhand gewonnen. In der 10ten Klasse hätte ich das alles nie für möglich gehalten, wenn mir das Jmd prognostiziert hätte. Heute weiß ich es besser. Das muss natürlich nicht auf dich zutreffen, aber ich hoffe du erkennst die Botschaft in diesem Leidensweg.

Also zieh dein Ding durch!

Kommentar von Tamborin666 ,

Wenn du Zweifel zum Thema Therapie hast, gestern gab es das schon: https://www.gutefrage.net/frage/ich-glaube-ich-habe-starke-depressionen?randomRe...

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