Brauche ich eine Ankaufsuntersuchung, wenn ich das Pferd schon seid einem Jahr reite und jetzt erst kaufe?

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7 Antworten

Huhu,

das musst ganz allein du entscheiden. Du musst wissen, ob das für dich sinnvoll ist.

Ich habe meine Kleine damals ohne AKU gekauft, denn das war bei uns richtig. Es wäre für mich vollkommen irrelevant gewesen, was dabei heraus gekommen wäre. Ob man dort nun erkannt hätte, dass sie leider sehr empfindliche Augen hat, oder ob man dabei etwas heraus gefunden hätte, was wir bis jetzt noch nicht wissen. Seien es Chips in Bein, Neigung zu Kissing Spines oder sonst was. Es wäre so oder so meine geworden. Sie hatte mich zu dem Zeitpunkt schon drei Jahre fast täglich begleitet, im Herzen war es längst meine. Da war die Entscheidung schon längst gefallen, eine AKU hätte da nichts mehr dran geändert. Für uns war es also okay, keine zu machen.

Wenn man allerdings nicht so an dem Pferd hängt, dass man es so oder so nimmt, finde ich eine AKU sehr sinnvoll. Ist das Ergebnis der AKU für deine Entscheidung nicht irrelevant, würde ich auf jeden Fall eine machen lassen.

Liebe Grüße

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Kommentar von Tessi3
27.11.2016, 20:39

Ja ich werde ihn so oder so kaufen deswegen wusst ich jetzt nicht, ob das vielleichts so ein "muss" ist.

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Naja, ne kleine AKU schad nix. Reingucken kann man so und so nicht, was noch kommt, deckt eine AKU auch nicht auf. Hab bei meinen allen nur eine kleine machen lassen, bei einer Stute, die ich 2 Jahre vorher als Berittpferd hatte, gar keine.

Gravierende Sachen, die noch kommen, man aber noch nicht bemerkt (anfänglcher Spat o.ä.) werden dann sicher festgestellt, was ja aber auch nicht verkehrt ist; man sollte ja schon wissen, worauf man sich einlässt, auch wenn man keinen Top-Sportcrack haben will. Selbst, wenn ich ein Pferd "nur" fürs Freizeitreiten kaufen würde; ich würde keines mit gesundheitlichen Vorschäden nehmen. Krankheiten, Verschleißerscheinungen usw. können immer kommen, sind gar nicht mal so unwahrscheinlich. 

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Du musst selbst entscheiden, wieviel zu wissen oder genauer zu wissen es Dir noch wert ist.

Ich selbst weiß immer gerne möglichst genau, worauf ich mich einlasse, aber ich mach dann - wenn es der Vorbesitzer erlaubt - keine AKU, sondern einen kompletten Check durch meine auf manuelle Therapien spezialisierte Tierärztin, denn die deckt mir viel mehr zum Thema Bewegungsapparat auf und einen kurzen Blick ins Auge und mal kurz abhören kann die auch. Den Check mache ich aber auch bei meinen bereits gekauften Pferden mindestens zweimal, besser dreimal jährlich, insofern würde ich den eh sofort nach Kauf machen, auch wenn der Entschluss eh nicht mehr geändert wird.

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Ja ich würde einen machen lassen ich hatte such ein pferd längere zeit geritten und dann wollten wir es kaufen und hqben ihn röntgen lassen und schwupps er hatte eine schlimme rücken Krankheit

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Schaden tut eine AKU nie.

Wenn für dich aber sowieso feststeht, dass du das Pony kaufst, dann würde eine AKU wohl auch nichts an deiner Entscheidung ändern, oder doch?

Im Endeffekt musst du das entscheiden.

Bei meinem Isi habe ich auch eine machen lassen, raus kam, dass sie Spat und Arthrose hat. Gekauft habe ich sie trotzdem. Da war aber schon vorher klar für mich: dieses Pferd muss mit, egal was ist.

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Wird das Pferd denn gesund, nur weil du es schon seit einem Jahr reitest? 

Und was für eine Probezeit hattest du? 

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Wenn Du das Pony so oder so kaufst, ist es besser keine AKU zu machen. Was bringt Dir denn diese Formalie?

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