Oder kann man sich auch als Selbstständiger an seiner Erklärung versuchen? Was sagt das Steuerrecht?
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du kannst es zwar selbst versuchen, aber es ist nicht empfehlenswet, da der dschungel der Steuergesetzgebung gerade für Selbständige nicht durchschaubar ist
weiterhin gilt es zu sagen, dass die Ausgabe für den StB ja auch eine Betriebsausgabe ist, die sich steeuermindern auswirkt
und zum guten Schluß, die finanzämter betrachten alle Selbständige die ihre Steuererklärung selbst anfertigen sehr skeptisch und neigen dazu, des öfteren ihre Tiefenprüfungen dort anzusetzen und was auch wichtig ist, mit einem StB bist du auch nicht so 100-%-ig an die Fristen gebunden, wie ohne..was bei Terminverzug in Steuerschätzung ausarten kann

zwingend vorgeschrieben ist es nicht, aber die selbsthantierer werden gern etwas genauer unter die lupe genommen :o))
Brauchst du nicht,ist aber sehr empfelenswert.Außerdem kannst du die Kosten des Steuerberaters eh mindestens zum Teil von der Steuer absetzen.

Hallo, hab den Eindruck, dass die meisten Antworten von Leuten kommen, die selbst davon leben. Ich übrigens auch.
Und es ist schon wichtig, dass einem geholfen wird. Da kommen die Formulare vom Finanzamt und man denkt sich als Laie so seine Sachen zusammen. Was soll mit der Umsatzsteuer werden z.B. [übrigens was wo auch viele schlechte Beratungen abgeliefert werden] und noch das eine oder andere mehr. Wobei einem so eine Erstberatung viel unnötige Arbeit ersparen kann und auch einiges rechtliche einfach aufzeigt.
Ich finde es immer enorm wichtig, dass der Steuerpflichtige sich auch selbst informiert. Allerdings sollte man nicht meinen, dass man alles richtig verstanden hat und nicht böse sein, wenn der Berater oder ein Mitarbeiter es einem dann doch besser erklärt.
Für mich auch ein Test ob Berater und Mandant zusammen passen. Ich lehne übrigens auch gern Mandanten ab. Also nicht wegen der Branche oder zu viel Arbeit oder sowas. Nein, einfach wenn ich feststelle wir kommen zusammen nicht auf den Punkt.
Der Berater hat halt einfach die Informationen, die den Überblick wahren. Aber der Steuerpflichtige der kennt seine Materie. Und der Berater hat jetzt das Tatsächliche in das Gesetzesgerüst rein zu sortieren und bei der Gelegenheit vielleicht Vorschläge für die Zukunft [und das sollten wir eigentlich immer haben ;-)]
Viel Erfolg und Spaß in der Selbständigkeit!
Übrigens noch ein Tipp: Stelle hier keine steuerlichen Fragen, da kannst du Antworten bekommen, die zwar toll klingen, aber einfach grotten falsch sind. Steuerrecht ist manchmal dünnes Eis. Eine fehlende Info und der Antwortende merkt es nicht, platsch, reingefallen.
Grundsätzlich braucht man für eine Steuererklärung keinen Steuerberater. Diese ist - mit Hilfe guter Steuerprogramme - schnell gemacht. Einziger Haken bei Selbständigen: die Gewinnermittlung! Hierzu können Tips von Steuerkundigen sehr hilfreich sein, um Einnahmen und Ausgaben in seiner GuV richtig zu erfassen, um die korrekte Zahl, welche in der Anlage GSE als Gewinn einzutragen ist, zu ermitteln.
Hierbei helfen auch Online-Informationsquellen wie z.B. www.Steuerrat24.de
Geht es um Umsatzsteuer, würde ich diese mühsame Rechnerei einem (Steuer-) Buchhalter überlassen.

Nicht zwingend nötig.
Wie viel Selbstständig ist es denn? Voll oder was kleines nebenher?
Hier kannst Du Dich mal ein bisschen einlesen:
Es gibt kein Gesetz, das einen Steuerberater zur Pflicht macht. ich bin seit 18 Jahren Selbständig und hatte noch nie einen Steuerberater und auch keine Prüfung durch das Finanzamt. Solange man alles fristgemäß abgibt und auch sonst nicht auffällig (z. B. extrem schwankende Gewinne, regelmäßig mehr Privatentnahmen als Gewinne u. ä)wird hat man seine Ruhe. Allerdings sollte man sich ein gewisses Mindestwissen im Steuerrecht aneignen bevor man das selbst macht. Eine Bekannte von mir schrieb z. B. in die Werbungskosten des nicht selbständigen Ehepartners die Zahnarztrechnung, die Monatskarte für das Kind, die Praxisgebühren, Kosten einer Brille u. a. Sie bekam nach vier Jahren eine Außenprüfung und gleich noch ein Verfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung und hat 4000 Euro nachgezahlt.
gut kommentiert. (DH) Der Steuerberater hat für dich vielleicht auch noch den einen oder anderen (legalen) Tipp, wenn er gut ist. Ohne würde ich nichts machen.