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Brauche hilfe verstehe eine STelle nicht

Frage von AFGmusik AFGmusik

Verstehe nicht was das bedeutet(muss referat halten und verstehe die logik in diesem Satz meines Buches nicht)

Einer der grundlegenden Unterschiede zwischen orthodoxem Judentum und den nicht-orthodoxen Strömungen ist das Verständnis der Offenbarung am Berg Sinai, wobei die Orthodoxie vom buchstäblichen Sinn der von Moses empfangenen Tora als unbedingt gültiger Weisung ausgeht. Das nicht-orthodoxe Judentum versteht diese Offenbarung nicht als absolut, sondern als einen fortdauernden Prozess des Dialoges Gottes mit seinem Volk, in der Zeit und in den Kulturen.

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Antworten (6)

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    Antwort von DerEntomologe DerEntomologe

    Die orthodoxen gehen davon aus, dass das, was in der Thora drinsteht, wörtlich zutrifft. Die Nichtorthodoxen verstehen es eher symbolisch.

    Kommentar von CrazyDaisy CrazyDaisyCrazyDaisy

    DH!

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    Antwort von prosecca prosecca

    Dazu musst du wissen, dass die Offenbarung am Berg Sinai die 10 Gebote waren. Orthodoxe Juden nehmen die absolut wörtlich und unabänderlich. Nicht-orthodoxe denken, dass diese 10 Gebote je nach der Zeit, in der man lebt, andere Bedeutung erlangen können. Sie glauben, dass man sozusagen im Gespräch ist mit Gott.

    Kommentar von Azizamasrya AzizamasryaAzizamasrya

    Komisch. Schließt das eine das andere aus?

    Kommentar von Razon RazonRazon

    Ja, weil der Sinn der Schrift sich nach orthodoxem Glaube nicht verändern darf. Ein dynamisches Auslegen ist ihnen gleichbedeutend damit, sich vor der Verantwortung zu drücken.

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    Antwort von soust soust

    Das klingt für mich wie der Unterschied zwischen extrem orthodoxen Christen, die die Bibel gerne wörtlich verstehen ("Gott blies den Hohepriesern seinen Odem an und siehe, sie begannen zu schreiben, was Er ihnen zeigte") und liberaleren Christen, die einsehen, dass die biblischen Geschichten die Weltsicht von Menschen widerspiegeln, die gottgläubig waren und die Ereignisse in ihrer Umgebung auf besondere Weise interpretierten.

    Das hießt, die Juden, die an einen fortdauernden Dialog mit Gott glauben, nehmen auch nicht jeden Buchstaben aus der Tora für von Gott vorgedacht und quasi diktiert. Sie sehen die geistesgeschichtliche Komponente der schriftlichen Überlieferung, die sich ja über Jahrhunderte hinzog.

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    Antwort von AKIMA80 AKIMA80

    Darüber musst Du ein Referat halten ? Damit ist gemeint das es für das orthodoxe Judentum nur die 5 Buchrollen sprich Tora bzw. Gebote gibt und die auch wörtlich zu nehmen sind und die nicht-orthodoxen sich nicht nur darauf beschränken sondern Ihr sogenannter Ein-Gott immer wieder neue und weitere Gebote auf die Leute da einrieseln lassen kann, darum steht da auch - fortdauernder Prozess des Dialoges mit Gott. Aber ich verstehe wie gesagt auch nicht die Logik warum man in der heutigen Zeit so ein Referat halten muss.

  • 1
    Antwort von joshinsky joshinsky

    Orthodoxe Juden nehmen die Tora wörtlich, ohne jemals daran zu zweifeln. Nicht-orthodoxe, sogenannte sekulare Juden diskutieren darüber, was an bestimmten Stellen gemeint sein könnte und wie es in die heutige Zeit übertragen werden kann.

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    Antwort von AFGmusik AFGmusik

    danke

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