Frage von Danakdjd, 20

Brauche hilfe für interpretationbaustein "an meine mutter" von Annette von Droste - Hülshoff?

Hier sind behauptungen angegeben:

Da der Versuch zu dichten nicht gelingt, fordert das lyrische Ich die Mutter dennoch auf, das entstandene Produkt anzunehmen.(brauche die begründung und die erklärung)

Die dritte Strophe endet mit der Aussage : ,, Wo man am meisten fühlt, weiss man nicht viel zu sagen" (V.12) (hier auch bitte begründung und erklärung)

Danke

Antwort
von Schuhu, 14

Obwohl das "Lyrische Ich" immer gute Texte schreibt, jedenfalls für andere, fehlen ihm für dieses Gedicht die Worte. Obwohl es ihm nicht gelungen scheint, bittet das "Lyrische Ich" die Mutter, es anzunehmen. So wie zum Beispiel das Kind, das etwas ungeschickt für Mama ein Bild gemalt hat ja auch nicht hören möchte "Na, das ist doch eine Schmiererei. Sowas will ich nicht".

Obwohl das "Lyrische Ich" tiefe Gefühle für die Mutter hat, kann es diese nicht in Worte fassen, gerade weil die Gefühle so stark sind. Sie entziehen sich der kunstreichen Formulierung. So wie zum Beispiel Liebespaare auch immer nur das abgenudelte "Ich liebe dich über alles" stammeln, weil die wahren Gefühle nicht benennbar sind.

Kommentar von Danakdjd ,

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