Frage von sasiofficial, 175

Brauche für eine Schulaufgaben eure antworte: Wie steht ihr zu Gott, habt ihr mal nicht an ihn geglaubt, getauft und/oder Konfirmiert, mit Vorname, Alter bitte?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JTKirk2000, 47

Wie steht ihr zu Gott,

Ich glaube an einen liebevollen himmlischen Vater, an seinen Sohn Jesus Christus und an den Heiligen Geist und ich lebe nach den Lehren und Werten, die zur christlichen Lehre gehören, soweit es mir möglich ist - und da ich immer mehr danach strebe, entsprechend zu leben, denke ich, dass ich das auch immer besser kann und dabei auch auf eine Weise, die man nur mit einer solchen Lebensweise verstehen kann, immer glücklicher werde.

habt ihr mal nicht an ihn geglaubt,

Bevor ich mich aus eigener Entscheidung in meiner Kindheit für die Kirche zu interessieren begann. Später, als ich merkte, dass die evangelische Kirche nicht die Antworten hat, die ich suchte und die mir wichtig sind und waren, glaubte ich zwar nicht mehr an diese Kirche, aber mein Glaube an Gott wurde dadurch nicht gemindert. An ein ewiges Dasein und an eine ewige Liebe habe ich aber schon geglaubt, Jahre bevor ich mich als Kind der evangelischen Kirche angeschlossen hatte. Bereits im Kindergartenalter hatte ich eine solche Liebe empfunden, ohne je der entsprechenden Person in meinem bisherigen Leben begegnet zu sein.

getauft und/oder Konfirmiert,

Ja und ja. In meiner Kindheit und Jugend evangelisch, später als Erwachsener als Mitglied der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage. Allerdings nennt man die Konfirmation in letzterer eher die Gabe des Heiligen Geistes.

mit Vorname, Alter bitte?

Mein Vorname ist Thomas, auch wenn ich nicht verstehe, warum Du diesen benötigen solltest, und ich bin 40 Jahre alt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Da ich diesbezüglich gerade etwas in der Antwort von Giustolisi gelesen habe: Meine Konfirmation war auch in der evangelischen Kirche kein Lippenbekenntnis, sondern zu dieser Zeit glaubte ich noch an die Lehre der evangelischen Kirche. Meine Ansicht dazu änderte sich in der Leserunde der jungen Gemeinde nach der Konfirmation, als ich Frage begründet auf die Klarheit der Bibel und bezogen auf mir Punkte der Lehre der evangelischen Kirche, kam es mir eher so vor, dass nicht ich jemanden betrogen hatte, sondern selbst betrogen worden bin, denn diese wichtigen Punkte hätten meiner Ansicht nach vor der Konfirmation besprochen werden sollen. Dem entsprechend war ich gegenüber den Missionaren, denen ich im Erwachsenenalter begegnete, entsprechend reservierter und konfrontierte sie daher gleich mit dem, was mir wichtig ist. Es dürfte klar sein, dass diese durchaus entsprechende Antworten hatten, denn anderenfalls hätte ich mich deren Kirche nicht angeschlossen.

Kommentar von eleteroj3 ,

Firmung ist, katholisch, ein Sakrament, das an die Herabkunft des Pneuma Hagion, des Trösters, des heiligen Geistes anknüpft - also an das Pfingstereignis. Die 'Gabe' ist dann das Resultat der Firmung, und wär ich ein Bischof und keine Buddhistin, würde ich anerkennen, dass der katholische Glaube und der der Heiligen der letzten Tage doch gar nicht so weit auseinander ist, wie man glauben sollte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Im Ernst? Mormonen sind Glaube, Inspiration und eine Lebensweise entsprechend der Werte woran sie glauben wichtig und nicht etwa Protz und Schauspiel. Zeige mir ein Gemeindehaus der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage, wo es Goldverzierungen gibt oder wo man mit Weihrauch arbeitet. So etwas wirst Du weder in Deutschland, noch in Salt Lake City finden, wobei ich letztere deshalb erwähne, weil dort der Hauptsitz dieser Kirche ist.

Und ja es ist eine Gabe, allerdings keine passive sondern eine aktive, was bedeutet, dass man selbst ebenfalls bereit dafür sein muss. Eine Gabe ist es deshalb, weil es keine eigene Eigenschaft ist, sondern etwas, das man bekommen hat. Nicht von jemanden, der meint diese übertragen zu können, sondern von dem, der mit dieser Gabe verbunden ist, und diese Gabe nennt sich Gabe des Heiligen Geistes, sodass auch die Frage beantwortet sein dürfte, von wem diese kommt, ebenso wie die anderen geistigen Gaben, wenn man sich ausreichend mit der Bibel, genau genommen in diesem Fall mit http://www.bibleserver.com/text/EU/1.Korinther12,1-11 auskennt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielen Dank für das Sternchen. :)

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 68

Ich bin seit mehr als 20 Jahren Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten Gott. Allerdings denke ich, dass es womöglich eine "höhere Ordnung" gibt, deren Gesetzmäßigkeiten wir (noch) nicht verstehen.

In der Familie wurde niemand religiös erzogen und die üblichen Feste waren einfach Teil der Familientradition. Deren religiöser Hintergrund wurde zwar erklärt, aber nicht als Tatsachenbericht vermittelt.

Daher gab es auch keine Taufe, Konfirmation etc als Kind.

Ich habe mich aber schon immer für weltanschauliche Themen interessiert, mich mit verschiedenen Religionen befasst, ohne deswegen ein "Suchender" zu sein. So kam ivh schließlich zum Buddhismus.

Somit bin ich, das einzige Familienmitglied, dass aktiv einer Weltreligion angehört.

Antwort
von SibTiger, 118

Ich bin zwar Mitglied der evangelischen Landeskirche, aber mein Gottesbild hat sich in den Letzten Jahren doch immer mehr zu einem deistischen Gottesbild gewandelt und ich richte mein Leben in keinster Weise nach einer Religion aus.

Vor Jahren war ich wohl etwas religiöser als jetzt. Das sieht man auch, wenn man meine älteren Beiträge hier auf GF betrachtet.

 Bei mir hat u. a. sicher auch die Beschäftigung mit dem grausamen Gottesbild des Islam dazu beigetragen, dass ich Religionen insgesamt ablehne, da andere theistische Gottesbilder auch nur wenig besser sind.

Antwort
von ilinalta, 58

Bin 28, weiblich und hab Erstkommunion und Firmung mitgemacht, weil meine Verwandten mir dafür verdammt viel Geld gezahlt haben. Ich habe noch nie geglaubt - meine Eltern haben mir nie von irgendwelchen Göttern etc erzählt, sondern mich lieber Geschichts- und Tierdokus schauen lassen.

Zum ersten Mal hab ich im Kindergarten von einem Gott und Jesus gehört - und das Dahinbrabbeln des immer gleichen, mir bis dato unbekannten Textes, und Anstarren des Kreuzes an der Wand täglich um 8 Uhr fand ich damals reichlich gruselig. Den Sinn hatte ich auch nicht verstanden, um aber nicht negativ aufzufallen, hab ich halt die Hände gefaltet und meinen Mund mitbewegt. Und das Vorlesen aus Kinderbibeln vor Weihnachten und Ostern waren für mich nur "Märchenstunden" - war unterhaltsam, mehr auch nicht.

Erst während der Grundschulzeit wurde mir klar, dass der Großteil meiner Mitschüler inklusive Lehrer diese Geschichten für bare Münze nahmen, weil die alle einen regelrechten Kult darum machten (Krippenspiel zu Weihnachten, Gottesdienste in der Aula vor und nach den Ferien, Religionsunterricht usw.) Für mich blieben das aber nichts weiter als nette Geschichten bzw mal ne nette Abwechslung zum schnöden Matheunterricht.

Antwort
von Giustolisi, 129

Ich habe als kleines Kind an ihn geglaubt, aber schon die Konfirmation war nur noch ein Lippenbekenntnis, um an die Kohle zu kommen.

Ich bin 31 Jahre alt und seit etwa 20 Jahren religionsfrei. Die ganzen Geschichten haben schon als Kind keinen Sinn ergeben und jede Erklärung eines Widerspruchs klang schon damals wie eine billige Ausrede, was sich bislang noch nicht geändert hat.

Die Zweifel fingen schon recht früh an mit Fragen warum es hungrige Kinder gibt, warum man beten soll wenn Gott eh alles weiß was man denkt und viele andere Fragen, die einem kritisch denkenden Kind so in den Sinn kommen.

Kommentar von comhb3mpqy ,


warum man beten soll wenn Gott eh alles weiß

schauen Sie doch mal im Internet nach, da findet man Gründe, um zu beten. Auch können Sie sich mit der Frage beschäftigen, warum es Leid gibt.

Kommentar von Giustolisi ,

Ich konnte auch nach intensiver Suche keinen guten Grund finden, zu beten. Es wäre selbst dann sinnlos, wenn es einen Gott gäbe.

Die meisten Leute beten, um ihrem Gott in den Hintern zu kriechen, ihm zu danken oder weil sie ihn um etwas bitten.
Alles sinnlos. Nur ein narzisstischer Gott hätte Arschkriecherei nötig.

Ihn um etwas zu bitten ergibt auch keinen Sinn wenn man glaubt dass er alles so gemacht hat wie es sein soll. Es bringt eh nichts, sonst würden kranke Gläubige ja eher gesund.

Ihm zu danken ist am Komischsten. Ob es der Dank für das Essen ist, der dank eine Krankheit überlebt, etwas gewonnen oder sonst wie Glück gehabt zu haben ist egal.

Beispiel Essen:
Wenn man Gott dafür dankt, was zu Essen zu haben, glaubt man ja, er hätte was damit zu tun, dass man Essen bekommt. Folglich hätte er auch was damit zu tun, dass andere Menschen nichts zu essen haben. Man kann sich schon sehr wichtig fühlen, wenn einem Gott die unbegrenzte Völlerei ermöglicht, während Andere nur um eine Schüssel faden Getreidebrei beten und nichts bekommen.

Noch krasser wird es, wenn Menschen ihrem Gott für Kleinigkeiten danken wie ein wiedergefundener Autoschlüssel oder einen freien Parkplatz. Man muss schon ein ganz schön gestörtes Weltbild haben wenn man glaubt dass sich ein Gott um solche Kleinigkeiten kümmert, statt zum Beispiel einen Mord zu verhindern oder Ähnliches.

Warum es Leid gibt ist einfach, eben weil es keinen Gott gibt. Leid ist mit einem allmächtigen, gütigen Gott unvereinbar.
Könnte ich Aids von der Erde tilgen oder Minenopfern ihre Gliedmaßen nachwachsen lassen, würde ich das tun, einfach weil ich kein Arsch bin. Das unterscheidet mich von deinem Gott.

Antwort
von Madika123, 50

Ich glaube stark an Gott, was auch daran liegt, dass es mir immer so beigebracht wurde. Ich bete auch jeden Abend vor dem Schlafengehen. Trotzdem glaube Ich nicht an den ganzen Mist, den die Kirche uns weiszumachen versucht.

Ich bin katholisch und 14 Jahre alt. Was mich am Meisten an der katholischen Kirche stört, ist dass Frauen kein Pfarrer oder Papst werden dürfen und der Zölibat. Meiner Meinung nach sind in Gottes Augen alle gleichberechtigt und dass man keiner Kinder bekommen darf, ist sowieso kompletter Unsinn.

Antwort
von Halbkornbrot, 75

Ich bin Atheist glaube also nicht an einen Gott.

Eigentlich habe ich schon als Kind so ab dem 10 oder 11 Lebensjahr nicht mehr an Gott geglaubt, da meine Mutter aber sehr engagiert in der evangelischen Kirche tätig war und ist, habe den ganzen Konfirmierungs Zirkus über mich ergehen lassen, weil ich Angst hatte sie sonst zu enttäuschen. Inzwischen bin ich aber aus der Kirche ausgetreten.

20 Männlich

 

Kommentar von Sandkorn ,

Genau so habe ich es auch gemacht, bin mittlerweile seit 43 Jahren konfessionslos und zufrieden mit meinem Leben. Ich fühle mich deshalb keineswegs als schlechterer Mensch, ganz im Gegenteil, ich helfe gerne wo ich kann (Nachbarschaftshilfe), setze mich auch für Tiere ein und fühle mich hauptsächlich meinem Gewissen verantwortlich, denn damit muß ich leben.

Antwort
von TimeosciIlator, 12

Eigentlich habe ich ständig an Gott "geglaubt". Aber ich lege Wert darauf, dass das Wort Glaube doppeldeutig ist. Ich mag es nicht, wenn einer ankommt und versucht mich zu überzeugen, dass man dies nicht wissen kann und daher ein Glaube Nonsens wäre.

Glauben bedeutet für mich in diesem Zusammenhang etwas vollkommen anderes. Dies genauer zu erklären, würde allerdings den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

Nur soviel noch:

Jeder sollte in seiner Weltanschauung frei sein können und ebenfalls auch andere Menschen in selbiger frei lassen. Die Fragen nach dem Ursprung  stecken in jedem Menschen - egal ob gläubig, Atheist oder Nihilist. Also sitzen wir doch irgendwie alle im selben Boot.

Denn alle sind wir Suchende. Und wenn man sich einer Gruppe anschließt, die in diesem Zusammenhang eine Suche betreibt, ist dies nur all zu verständlich. Mit den originären Fragen ("Woher kommt alles ?", "Warum existiert Existenz ?", "Ist die Welt unendlich ?") ist man als alleiniges Individuum überfordert. In einer Gruppe wird man angenommen und ist mit seinen Fragen nicht allein. Einigkeit verleiht hier Stärke, die man hin und wieder braucht.



Antwort
von Tragosso, 86

Ich habe noch nie wirklich an ihn geglaubt. Als Kind habe ich mal einige Zeit kurz gehofft, dass da jemand ist, der etwas ändern kann, wenn ich verzweifelt darum bitte, aber das hat sich schnell gelegt. Ich bin weder getauft noch konfirmiert. 22 Jahre alt.

Antwort
von Andrastor, 69

Ich bin Atheist und habe nie wirklich an Gott geglaubt, sowie ich nie wirklich an Märchen geglaubt habe.

Die Indoktrination ist bei mir fehlgeschlagen. Ich war bis zu meinem 18. Lebensjahr römischer Katholik und bin getauft, erstkommuniert und gefirmt, jedoch aus der Kirche ausgetreten, was eine der besten Entscheidungen meines Lebens war.

Antwort
von Garfield0001, 44

ICH BIN STOLZER CHRIST

meine Eltern sind/waren evangelisch und somit wurde ich getauft. Konfirmation gehörte genauso dazu wie alles andere rund herum.
bin später aus der Kirche ausgetreten, was aber nicht an meinem Christ sein lag. ich bin immer 'noch' Christ und ich bereue es keinen Tag.

m 43

Antwort
von ArbeitsFreude, 19

ich wurde religionsfrei erzogen - war deshalb immer auf Distanz zu Gott - geglaubt habe ich nie an ihn (wie auch?...) - 

Weil ich meine erste Frau sehr liebte, war ich einverstanden, dass unsere Tochter dennoch getauft wird (musste ich dem kath. Pfarrer versprechen, sonst durften wir nicht heiraten) - inzwischen sind Ex-Frau und Tochter schon lange aus eigenem Antrieb vom katholischen zum evangelischen Glauben gewechselt - ich selbst bin Nichiren-Buddhist geworden (glaube also immer noch nicht an Gott:)

Antwort
von Gilgaesch, 62

Ich bin 21, getauft und konfirmt  ( aber das nur wegen meiner Familie)

Ich hab nie an eine Religion geglaubt. Aber ich glaube an einen Gott an sich, nur nicht so wie ihn die Religionen darstellen. Denke es gab immer Sachen wo Menschen gesagt haben, es war unmöglich und am Ende war es möglich. 

Antwort
von gottesanbeterin, 12

Sonst noch was?

Antwort
von stoffband, 77

Ich war schon mal fast Atheist, heute bin ichs nicht mehr. Heute weiss ich das es die Götter gibt. Bin 43 jahre alt.

Kommentar von egalwaskommt ,

Götter???

Kommentar von stoffband ,

ja es gibt ganz ganz viele

Antwort
von comhb3mpqy, 76

Ich glaube, dass es Gott wirklich gibt, ich bin Christ.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott
gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich bin getauft und konfirmiert.

Kommentar von Baoshan ,

Meine Güte, hatte dich schon vermisst.

Wieso bist du eigentlich auf GF wenn du zu jeder, aber auch wirklich jeder Frage diesen Kommentar raushaust, der nicht mal ansatzweise eine Antwort enthält.

Würde mich echt mal interessieren.

Kommentar von comhb3mpqy ,

meiner Meinung nach hat meine Antwort etwas mit der Frage zutun.

Kommentar von ilinalta ,

Vll habe ich Baoshan auch missverstanden, aber ich denke, er fragt, warum du ausnahmslos bei jeder Religions- und Glaubensfrage immer den gleichen Text raushaust. Es wirkt kreativ- und lieblos. Sobald ich deinen Namen bei den Kommentaren lese, denke ich mir jedesmal "ah, sieh an, die hängengebliebene Schallplatte ist auch wieder da"

Kommentar von Baoshan ,

Da hast du mich richtig verstanden.

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