Frage von legofan1310, 49

Brauche euren Rat: Wie ist das mit einem zu kleinen Maßstab bei einer Mathematikschulaufgabe in der 7.Klasse (Unten genauer erläutert)?

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

hier erstmal eine Erläuterung der Aufgabe (unten sind noch einige, wichtige Informationen)

Aufgabe der Schulaufgabe: Um die Länge eines kleinen Weihers zu bestimmen, peilt Sophie von einer Hügelgruppe P aus die beiden Uferpunkte U und O, die etwa 18m bzw. 21m von P entfernt sind, an und misst die Größe des Winkels phi=76 Grad zwischen den Strecken [UP] und [OP]. Hilf Sophie die Länge des Weihers Gerade UO mit Hilfe einer maßstäblichen Zeichnung zu ermitteln und gib den Maßstab explizit an. [5BE]

Mir wurden für den "zu kleinen Maßstab" 1,5BE abgezogen. Ich wollte nun wissen, ob jemand eine ähnliche Situation bereits hatte und/oder was ihr davon haltet. Vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen,

Marvin

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Krautner, 28

Was für einen Maßstab hast du denn benutzt? 

In dem Fall würde ich vermutlich eine etwas größere Zeichnung anfertig, in etwa 1:200 also 9cm und 10,5 cm, kannst aber auch 1:400 nehmen.

Gibt viele solcher Zeichnungen, sind eben Bestandteil vom Schulstoff, objektiv kann ich nicht sagen ob ich es gut oder schlecht empfinde, da es einfach dazugehört, ist es eben gegeben und wird schweigend hingenommen *g*

Kommentar von legofan1310 ,

Habe es so gemacht, dass 1cm 10m entspricht

Kommentar von Krautner ,

Das wäre ja dann ein Maßstab 1 zu 1000 ^^ fände das auch etwas zu klein *g* aber da es nicht vorgegeben war, hmm relativ - wenn du aufgrund dessen aber Fehler hast, würde ich das dem Lehrer schon ankreiden.

Kommentar von legofan1310 ,

Danke für die Antwort :)

Expertenantwort
von Volens, Community-Experte für Mathematik & Schule, 22

Es ist ja so, dass ein zu kleiner Maßstab gerade bei Winkeln Ungenauigkeiten erzeugt, wenn man eine zeichnerische Lösung liefern soll. Vermutlich war deine Lösung zu weit von der Realiät entfernt. Das dürfte der eigentliche Grund für den Punkteabzug gewesen sein.

Wenn man kann, sollte man wenigstens ein Verhältnis von 1 cm zu 1 m (1 : 100) realisieren. Bei Planfiguren ist es relativ egal. Aber für zeichnerische Lösungen braucht man schon einige etwas längere Strecken.

(1 : 100 ist auch bequem zu interpretieren: ein cm auf der Zeichnung ist ein Meter in der Natur.)

Das ist beispielsweise auch ein Grund, bei einer Steigung von 0,3 = 3/10 nicht das Steigungsdreieck 0,3 : 1 zu verwenden, sondern besser das erweiterte.

Kommentar von Krautner ,

1:100 wäre in dem Fall ziemlich schlecht, da er das ja auf einem DinA4 Blatt darstellen sollte vermute ich xD

Kommentar von Volens ,

Uferpunkte U und O, die etwa 18m bzw. 21m von P entfernt sind

Das sollte auch auf DIN-A4 in cm ganz gut zu zeichnen sein

Kommentar von Krautner ,

DinA4 Blätter sind 210mm breit und 290mm hoch, da eine Zeichnung mit 18cm, 21cm und 24cm drauf zu bringen finde ich net so gut^^

Kommentar von legofan1310 ,

Meine Lösung war richtig (24m); aber der Maßstab aus der Sicht des Lehrers "zu klein". :/

Antwort
von Tannibi, 24

Hastv du zu klein gezeichnet oder hast du den Maßstab falsch berechnet?

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