Auf die Schnelle lässt sich das nicht machen, aber es gibt schon Dinge, die man von vorneherein richtig machen kann.
Stubenrein: Beim jungen Hund gibt es nur eines, immer ihm zuvorkommen. D.h. sehr oft nach draußen gehen, ihn loben, wenn er es richtig macht. Drinnen darauf achten, wenn er raus will und sich meldet (oft macht er das unauffällig). Schwierig ist das nur, wenn der Hund dauernd raus will. Abends möglichst spät noch und morgens möglichst früh schon rausgehen, zumindest solange bis man sicher ist, dass er nachts durchhält. Wenn er reinmacht, kann man losschimpfen, aber nur, wenn er frisch ertappt wird. Später weiß er nicht, warum er Schimpfe bekommt und der Erziehungsscvhaden ist größer als der Nutzen.
Beutetausch: Wenn man ihm was wegnimmt, was er nicht haben darf, gibt man ihm als Ersatz was anderes, was er haben darf, z.B. einen Kauknochen.
Hochklettern auf Stuhl und Tisch: Laut "Runter" rufen und ihn sanft aber bestimmt runterschubbsen. Und dies solange und so oft, bis er unten bleibt. Dann ihn loben und ihn belohnen.
Belohnen: Immer was dabei haben, was der Hund gerne frisst und ihn so oft wie möglich belohnen, wenn er etwas richtig macht. Am besten einen kleinen Plastikbeutel mit Leckerbissen dabei haben. Das schafft Bindung und er lernt nebenbei auch was.
Wenn der Hund kommt, besonders wenn man ihn gerufen hat, belohnen. Wird er geschimft und er kommt, sofort mit dem Schimpfen aufhören, ihn loben und seine Untat vergessen. Wer seinen Hund herruft, um ihn zu bestrafen, erreicht nur, dass er nicht mehr kommt, wenn er gerufen wird (er wird handscheu, kommt bis auf einen Meter ran und lässt sich nicht anleinen). Grundsatz: Der Hund ist immer brav, wenn er kommt.
DH zu allen punkten!
Von mir auch DH!