...und zwar hat die gute sich vor ungefähr nem halben Jahr selbstständig gemacht, sie hat einen Laden aufgemacht, der einer sog. Franchisekette angehört. Soweit ich weiss, lief der Laden auch gar nicht mal sooooo schlecht. Gestern passierte folgendes: Zwei äusserst unfreundliche Herren vom Finanzamt stolzierten rein und pfändeten ihre Kasse mitsamt den Tageseinnahmen. Begründung: Der Firmeninhaber hätte XX.XXX Euro Steuerschulden, sie müssten sämtliche Einnahmen jetzt pfänden. Meine Bekannte hat eine nicht ganz unerhebliche Summe (ebenso fünfstellig) aus eigener Tasche in den Laden gesteckt, sie steht jetzt vor dem finanziellen Ruin, sie hat Angst bald auf der Strasse zu sitzen oder vom Staat leben zu müssen.
Frage: Gibt es irgendwelche rechtlichen Möglichkeiten, dass sie ihr Geld (oder zumindest einen Teil davon) zurückbekommt, sei es vom Staat oder vom "Chef"? Von ihm wird sie es wohl eher nicht bekommen, das ist mir klar, aber was sagt der Staat dazu? Immerhin wusste sie erstens nix von den Schulden ihres Chefs, zweitens fragt sie sich warum sie für die Fehler anderer geradestehen soll......
Weiss wer Rat?
Wieso das??
Kommentar oben ergänzt