2

Brauche dringend Inspiration in Erziehungsfrage (Aufräumen, kleiner Bruder, Sammeln)

Frage von mizzebilla mizzebilla

Ich habe zwei Kinder (6 und knapp 4) und das Aufräumen ist natürlich ein Knackpunkt. Die Regel die sich bis jetzt gut eingespielt hat lautet. Di Nachmittags werden die Kinderzimmer aufgeräumt , das man den Boden reinigen kann und noch etwas etxra (also ein Regalbrett gründlich aufräumen oder ähnliches). Ich räume erstmal meinen Kram weg, dann mache ich das Zimmer des Kleinen und dann unterstütze ich den Großen. Mir stellen sich jetzt zwei Probleme, bei denen mir aus meckern / keifen nichts mehr einfällt (und das ist ja nicht sehr produktiv).

  1. Der Kleine macht nicht mit. Kleine Ziele setzten (also: Lego in die Kiste) oder ähnliches ignoriert er und testet seine Grenzen. Meine habe ich schon gefunden, aber ich denke, das darf ich ihm nicht länger durchgehen lassen, da ich ja nicht zuviel verlange, er im KiGa immer schön mit aufräumt und ich ihm auf Dauer nicht hinterherräumen will (so wie meine Mutter mir...)

  2. Wie motiviert man Kinder zum loslassen? Meine Kinder wollen alles behalten! und es sammelt sich ja eine Menge Schrott an (Spielzeug, dass beim ersten mal kaputt geht, oder "Bilder" - also ein Blatt mit einem winzigen Häkchen drauf und ähnliches) Früher habe ich es gemach wie die meisten (unauffällig verstauen und irgendwann weg) aber langsam geht mir hier da Platz aus und meine Kinder entwickeln ein Gedächnis!!!

Wie macht ihr das? (schau MT w. rein)

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (13)

  • 5
    Antwort von rumpi rumpi

    Spiele "aufräumen" mit ihnen. Stell eine Kiste hin und schmeiß von ferne alles rein was rumliegt. Wer daneben trifft muss weitermachen bis er getroffen hat, dann ist der nächste dran. Hat bei meinen super geklappt.

    Zum Loslassen: Tausche neu gegen alt. Wenn sie was neues haben wollen müssen sie dafür was altes hergeben.

    Kommentar von enaira enairaenaira

    du hast gute Ideen, DH

  • 4
    Antwort von KriLu KriLu

    für punkt 2 kann ich dir einen tipp geben, wie es bei mir funktioniert hat: wir haben eine menge an spielzeug auf dem flohmarkt verkauft gehabt, da kinderspielzeug immer gut geht. von einem teil des geldes durfte ich mir etwas neues kaufen, das meinem alter entsprochen hat. somit konnten meine eltern mich überreden, mich von altem zeug zu trennen

    Kommentar von Tinka87 Tinka87Tinka87

    Ja so kenn ich das auch von mir, DH

  • 2
    Antwort von Murasane Murasane

    Zum Punkt aufräumen ein Kommentar aus aktueller eigener Sicht als großer Bruder.
    Solltest schnell was tun Methode Müllsack sollte reichen.
    Mein Bruder ist 16 jahre und hats bis jetzt geachaft das durchzuziehen(unsere Mutter hat immer irgendwann aufgegeben und dann selbst aufgeräumt)
    Mittlerweile entwickelt er sich zu nem Kerl, der irgendwann ne Frau heiratet damit die für ihn Kocht und Putzt.

  • 2
    Antwort von ewoman75 ewoman75

    ich habe es so gemacht:

    alles, was rumlag habe ich im wohnzimmer in einen haufen geworfen und gesagt, dass das alles weg sein wird, enn es nicht aufgeräumt wird. da haben die kleinen echt augen gemacht :) aber aufgerämt.

    dann hat mal folgenes geholfen: ich saß auf der couch und sagte bei jedem gegenstand, was wohin weggeräumt wird. also gezielte "befehle". die Kinder können diese pauschalen aussagen nicht immer verstehen ("räum dein zimmer auf"), für die kleinen sieht das zimmer meist aufgeräumt aus :)

    das mit dem nachtisch habe ich auch versucht, aber da muss man diszipöiniert durchhalten, was mir nicht gelingt.

  • 2
    Antwort von tergenna tergenna

    wenn der Kleine nicht aufräumen will, dann Ansage: Wenn du es nicht aufräumen kannst, dann räume ich es für dich auf ABER dann ist es WEG! (Also in spezielle Kiste räumen, alles was auf dem Boden liegt und aufzuräumen war) und dann KONSEQUENT wegstellen. Und nicht eine Stunde später wieder herausgeben. Dann solltest du hart bleiben und auf den nächsten Dienstag verweisen. Wenn dann das aufräumen klappt, kannst du es wieder haben. Wenn nicht, ist auch das nächste Spielzeug weg, wieder bis zum nächsten Dienstg. Er will seine Grenzen austesten (wieso soll ich das denn machen, passiert doch nichts weltbewegendes, wenn ich es nicht mache...)
    ....
    Zu deiner zweiten Frage: Das kommt irgendwann ganz automatisch, irgendwann verabschieden sich die Klienen von ihrer Kindheit und wollen groß sein. Dann werfen sie (teilweise schon zu viel) alles weg, was kindlich ist (wollen cool sein). Bis da hin habe ich halt immer "heimlich" entsorgt....

    Kommentar von Sonnemond Sonnemond

    Mit dem Aufräumen machen wir es genau so. Und es klappt prima.

  • 2
    Antwort von swallowtail swallowtail

    Ich habe es so gemacht, dass, wenn nicht aufgeräumt wurde, alles in einen Müllsack gesteckt worden ist und raus gestellt.

    Mit dem "Loslassen" hat es geklappt, in dem ich meine Kinder mit in ein Waisenhaus und ein Behindertenheim für Kinder genommen habe.

    Dann haben sie gerne ihre Spielsachen (die sie selbst raus gesucht haben) verschenkt.

  • 2
    Antwort von samirax5 samirax5

    Bei meiner helfen nur Sanktionen. Wenn du das nicht aufräumst können wir nicht auf den Spielplatz etc.. Oder wemm du das machst, kannst du heute abend einen Nachtisch haben.. Sicher auch nicht immer richtig, aber meist wirksam. Wenn sie nicht reagiert wenn ich was sage, dann sage ich ihr, das ich das nächste mal, wenn sie was will, eben auch nicht reagiere.

    Kommentar von Sofaschalter SofaschalterSofaschalter

    Aber der Nachtisch hat nichts mit der Aufräumaktion zu tun, der verschobene Spielplatzbesuch schon. Ausserdem würd ich vorsichtig sein bei Belohnung mit Essen... das kann nach hinten losgehen. Leider habe ich auch keine Lösung für das Problem der Fragerin... warte auf weitere Antworten :-)) für den Eigenbedarf.

  • 1
    Antwort von Sonja66 Sonja66

    Also grundsätzlich bin ich beim Aufräumen in den Kinderzimmern sehr großzügig, denn ich denke, daß Kinder ihren eigenen Ordnungssinn haben. Und wenn es dann daran geht, die Zimmer zu saugen und zu wischen, dann rufe ich groß dazu auf, die Kinder wollen meistens auch dann mitmachen, es gibt dann allerdings auch einen feuchten Lappen zum selber putzen, denn das macht ihnen Spaß. Ich mache dies allerdings nie zu einem bestimmten Zeitpunkt, dies wäre mir selbst zu beengt. Wenn es paßt, wenn meine Energie dazu paßt, dann gehen wir das eben an.

    Alles, was jemandem unter Druck aufgezwängt wird, macht einfach keinen Spaß mehr. Da geht es uns doch allen so - oder?

    Allerdings muß ich auch dazu sagen, daß ich sehr darauf achte, daß generell nicht viel Spielzeug zur Verfügung steht, da ich meine, daß weniger mehr ist, und Kinder nicht viel zum Spielen brauchen, und mit weniger auch selbst noch kreativ sein können. Ich glaube, daß ich wohl schon manch einem Gratulanten und Christkindl ein Dorn im Auge war, weil ich mich immer einmischte, was die Geschenke betreffen. Ich achte immer darauf, daß nur sehr wenig geschenkt wird, oder lasse mal zusammenwerfen, oder wünsche für die Kinder Zeit als Geschenk (in Form von Ausflügen usw.). Selbst kaufe ich sehr wenig, da wir auch nicht viel brauchen. Ich finde, daß es Kindern doch am liebsten ist, wenn man Zeit für sie hat, mit ihnen spielt - aber nicht immer zwingend mit einem bestimmten Spielzeug. Oftmals kann ich meinen Kindern auch einfach was vom Flohmarkt oder, wenn z.B. Schrauben ansteht und gerade sehr interessant ist, besorge ich alte Geräte bei Bekannten (irgendwer hat immer was :-)), die sie dann bearbeiten können. Ich bin dann selbst kreativ und habe Ideen, wie meine Kinder ihre Impulse ausleben können. Es tut recht gut, nicht so viel Zeug zu haben (wie Sie schon beschreiben, muß man in seinen ganzen Besitz ja auch viel Energie stecken), und die Kinder sind sehr glücklich damit. Auch finde ich, daß Kinder im Kindergarten ja auch wieder so vieles haben und mit sovielem spielen können. Wenn ich Kinder so beobachte, ist bei ihnen auch nur Anfangs ein Kick da, der dann gerne verblasst, und somit das erst so tolle Spielzeug bald uninteressant ist. Auch finde ich, daß man beim Menschen, egal welchen alters, recht gut beobachten kann, daß er zu Vielem überdrüssig wird.

    Zum einen habe ich also diese Einstellung. Das heißt, daß ich selbst nicht sehr an meinem Bestitz hänge, und glaube, daß ich alles was ich brauche, auch bekomme. Und das, was von mir geht, was mir genommen wird, ich auch nicht mehr benötige. Ich selbst sortiere gerne aus und gebe ständig an alle möglichen Stellen weiter. Dies ist für mich eine Art von loslassen. Ich denke, daß ich dadurch auch keine Probleme damit habe, daß meine Kinder sammeln, alles aufheben wollen.

    Ich bin überzeugt davon, daß mir meine Kinder stets ein Spiegel meiner selbst sind. Sie zeigen mir stets einen Teil von mir selbst. Stört mich das, was ich da vorgehalten bekommen, so frage ich mich auch gerne mal, was dies mit mir zu tun hat. Ich meine, wenn meine Kinder eine Eigenschaft haben, die mich stört, z.B. Sammeln, Aufhebenwollen, sich-nicht-trennen-können, klammern....., so frage ich mich selbst, in welchem Lebensbereich, oder einfach wo ich selbst so bin! Irgendwann, auch ohne grübeln, kommt die Antwort. Dann kann ich neu darüber nachdenken und entscheiden, wie ich künftig damit umgehen möchte. Im Außen, also hier bei den Kindern, ändert sich dann von selbst, ohne mein Zutun, alles zum Angenehmeren. :-)

    Vielleicht haben auch Sie in irgendeinem Bereich in Ihrem Leben keine Lust aufzuräumen, klar Schiff zu machen? Vielleicht haben auch Sie irgendwelche Widerstände sich von gewissen Gedanken, Besitztümern oder Verhaltensweisen zu lösen und somit loszulassen?

  • 0
    Antwort von mayuschka mayuschka

    ich mache es immer so das ich meiner Tochter (2) sage das ich zb die Puppen in die Kiste lege und ich sage dann zu ihr sie soll dies oder das in die Kiste tun so sieht sie das sie das nicht alleine machen muss.oder ich sage zu ihr so was wie wetten ich bin schneller als du und das funktioniert super. Was man auch machen kann ist wenn die kinder nicht im Haus sind einfach ein paar Sachen nehmen und einfach weglegen oder je nach dem in die Tonne damit es die meisten Kinder merken es nicht mal und die Sachen die man zb in den Keller legt ein paar Monate später einfach mal wider rausholen das gibt dann ein paar glückliche Gesichter das macht meine Schwester so mit ihren 4 Jungs.

  • 0
    Antwort von JBFletcher JBFletcher

    Zur Wegwerfmotivation:

    Ich erklärte/erklärte meinen 3 Kindern 4-21 immer vor Geburtstagen, Ostern, Weihnachten, dass kaputtes weggeworfen werden muss, weil sonst an Weihnachten das Christkind keinen Platz für Geschenke findet und denkt, dass das Kind genug Spielsachen hat und nichts braucht. Gleiches gilt für Opa/Oma und Osterhasen. Das funktioniert sogar bei meinem 14jährigen Messi.

  • 0
    Antwort von tinab1077 tinab1077

    Ich habe um es einfacher zu machen vieles in Kisten, die mit Bildern versehen sind, damit mein Sohn weiß. wo was hin kommt. Er hat auch oft keine Lust und ich sage ihm ganz klar, dass ich weiß, dass er es im Kindergarten auch macht, das ich ihm jetzt noch helfe und wenn er weiter so Theater macht, das ich die Sachen die ich aufräume weg tu Das zieht natürlich nicht immer sofort, doch das Gedächtnis arbeitet da für mich, sind ihm Dinge nämlich besonders wichtig macht es klick und er weiß sofort was sonst geschieht. Die andren Sachen leg ich ihm dann auch wieder hin und meist klappt das. Wenn er garnicht will, sag ich, dass ich alleine nicht mache und das sein Zimmer eben so bleibt. Er hat schon die Erfahrung gemacht, wie es ist keinen Platz mehr zum spielen zu haben. Spielerisch versuchen VOR allen anderen Androhungen...........Baggerspielen, wer ist schneller, ich weiß nicht wo?......... Gibt bestimm noch viele Tipps im Internet. Meine Kids im Kiga lock ich meist damit, das ich wette sie sind nicht so schnell wie unsere Sanduhr (3Minuten), die Kinder entwickeln ganz schön ehrgeiz um es mir zu zeigen und sind super stolz. Ich lobe sie und dann und wann ist es mir auch eine kleine Belohnung wert. LG

  • 0
    Antwort von sternchenausdd sternchenausdd

    meine tochter wird jetzt auch 4 und räumt sehr gern auf, denn sie liebt es, wenn alles schön ordentlich ist. wichtig ist, dass die kinder schon beim spielen darauf achten: wenn sie mit einem spiel fertig sind, dann dieses ertsmal wegräumen und dann das nächste holen. und dann wird bei uns jeden abend vorm schlafengehen alles in ordnung gebracht, denn das spielen soll ja am nächsten tag auch wieder richtig spaß machen und in einem chaos wo man nichts mehr wieder findet, hat kein kind lust zum spielen. man muss es den kindern so vermitteln, dass sie nicht für die mama aufräumen, sondern für sich, denn es ist ihr ganz persönliches reich. wenn sie klein sind, dann muss man als mama natürlich auch noch mit helfen, denn sie haben da noch nicht so einen überblick. hilfreich sind auf jeden fall schachteln und kisten, die man mit bildern "beschriften" kann, dann wissen sie gleich was wo rein gehört und schöne offene regale, wo man auf einen blick gleich alles erkennt und nicht lange nach einem bestimmten gegenstand oder spiel suchen muss.

  • 0
    Antwort von enaira enaira

    am besten gar icht erst soviel kram kaufen, dann sammelt sich auch nicht soviel an. Verwandte anweisen nicht immer was zu schenken. Finde es schrecklich, wenn Kinder soviel zeug haben. Wozu? sie können gar keine Beziehung zu den Dingen aufbauen, weil alles viel zu viel ist. Zum Aufräumen hatte rumpi schon tolle Ideen

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.