Frage von grasivino, 461

Brauche dringend Hilfe bei meiner Reitbeteildigung Thema ist Gelände?

Ich bin letztens mit meiner Reitbeteildigung (Wallach 14 Jahre alt, Traber) ausgeritten zusammen mit meiner Reitlehrerin. Nun ist folgendes passiert:Angefangen hat es am Ende des Waldes. Da hat er ganz schrill gewirt und dann beim nächsten durch queren eines Bauernhofes hat das andere Pferd gescheut wegen einer oder mehreren Kühen. Meine Reitbeteildigung ist darauf durchgedreht. Also wortwörtlich. Er ist mit mir auf seinem Rücken erst vorwärtsgerannt, dann seitwärts und dann wären wir fast gegen ein Tor geprallt. Als nächstes nachdem ich ihn vorbei an den Kühen bekommen habe, kam ein steiler Weg nach unten. Er sah den Weg und ich glaube auch weil die Kühe hinter ihn dann waren, hat er wieder Panik bekommen. Erst ist er seitlich gelaufen. Dann hat er Stopp gemacht und ich hatte keine Kontrolle mehr über ihn. Erst ging er langsam den steilen Weg runter aber RÜCKWÄRTS , dann auf einmal ging ein Ruck durch ihn, dass spürte ich richtig und dann flog alles an mir vorbei wie ein Film auf Rückwärts Spulen, weil er richtig schnell den den Berg rückwärts runter gerannt ist. Puh ich hatte wirklich große Angst. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Bitte helft mir. Ich hoffe auf Antworten Vielen Lieben Dank im Voraus. :)

Ihr müsst wissen er war noch nicht oft draußen, weil er immer auf der Rennbahn früher war.?

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde, 371

Die Reitlehrerin sollte nächstens mal zufuß mitgehen, und einen Strick zum einhaken dabei haben, um zur Not das Pferd von unten auch festhalten zu können.

Ein Zweites Pferd kann nur hilfreich sein, wenn es ein Verlasspferd ist.

Antwort
von sukueh, 348

Mit der Reitlehrerin und ihrem Pferd würd ich nicht mehr ausreiten gehen. Wenn deine RB es schon nicht gewohnt ist, im Gelände unterwegs zu sein, ist es meiner Meinung nach UNBEDINGT erforderlich, dass du von jemandem begleitet wirst, der ein gut zu kontrollierendes und unerschrockenes Pferd reitet. 

Es bringt dir relativ wenig, wenn deine Begleitung sich zunächst ebenfalls erst um ihr Pferd kümmern muss, bevor sie dir zu Hilfe kommen kann. Sowas kann echt böse ins Auge gehen.

Meiner Meinung nach wird vielerorts noch zu leichtsinnig mit dieser Thematik umgegangen. 

Wie ist das Pferd denn auf dem Platz zu reiten ? Lässt es sich da wenigstens gut kontrollieren ? Bei einem Pferd von der Rennbahn kann es schon sein, dass erstmal an der Rittigkeit gearbeitet werden muss, bevor man sich ins Gelände wagen kann. Also würde ich erstmal auf dem Platz daran arbeiten. Und dann erst wieder in Begleitung eines Erfahrenen und unerschrockenen Pferdes ins Gelände gehen. Vielleicht für den Anfang auch Strecken meiden, wo es gefährlich werden könnte - vom Gelände her... Bergab etc.

Kommentar von grasivino ,

auf dem platz geht  er inzwischen hervorragend gut und wird auch immer besser in dressur. ich bin gerade dabei in das galloppieren wieder anzugewöhnen. er lernt schnell und macht fortschritte ganz vielen dank an alle dir mir helfen :)

Antwort
von Jojolina96, 139

Ich reite selbst eine Traberstute fast ausschließlich im Gelände (auch alleine) und sie ist Gott sei Dank in allen möglichen Situationen zu 100% brav und konzentriert. Ich würde dir ein "Vertrauenstraining" vom Boden aus empfehlen (Über Planen laufen, Regenschirm ausklappen etc.) das stärkt auf jeden Fall die Verbindung zwischen dir und dem Pferd, was absolut notwendig ist, wenn du es im Gelände jederzeit unter Kontrolle haben und an solchen Hindernissen vorbei bekommen willst. Spazieren gehen und mit den Wegen vertraut machen hat auch nie geschadet!! Wenn das Pferd barhuf geht können auch Hufschuhe super helfen, du meintest ja der Hang wäre sehr Steil und vielleicht hatte das Pferd einfach zu wenig Halt..

Antwort
von traumwelt1, 301

erstmal im gelände nur pazieren gehen, würde ich dir raten, auf jeder seite vpm pferd eine person, und dann noch ein nicht schreckhaftes ruhiges pferd neben her. hat bei meiner gut geklappt.

Antwort
von twhfreak, 266

Hallo Grasivino, auch ich würde dir sehr gerne eine Antwort und sicherlich eine menge Tipps geben können. Ich hatte lange Jahre Traber und würde mir jederzeit wieder welche in den Stall stellen, es sind die besten Pferde, die ich kenne.Falls du magst, ruf mich kurz an 0174.7277612 und wir finden einen passenden Termin bei dem ich dir viel verraten kann.Viel Erfolg twhfreak

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 287

um das problem mit dir zu lösen, hast du deine reitlehrerin.

wo war die? wie hat sie eingegriffen?

Kommentar von tenuous ,

Das finde ist eine sehr gute Frage. Wenn die Reitlehrerin mit ins Gelände kommt sollte sie einem beistehen und Tipps geben wie man sich in solchen Situationen gegebenenfalls verhalten sollte.

Antwort
von LyciaKarma, 276

Und was hat deine RL dabei gemacht? 

Antwort
von grasivino, 286

sie hat mir gut zu geredet und versuchte näher an mein Pferd und mich ran zu kommen. Ging Aber leider nicht so gut.

Aber mal so wenn sie nicht dabei gewesen wäre, was wäre dann die Antwort?

lg

Kommentar von Urlewas ,

Man geht nicht alleine raus mit einem Pferd, was dafür ( noch) nicht geeignet ist. Das würde als grobfahrlässig  gelten, wenn etwas passiert. 

Ein Pferd ist bekanntlich ein Herdentier, und ohne erwiesene Ziverlässigkeit des Pferdes sollte niemand allein ausreiten.

Antwort
von grasivino, 279

Sie war vor mir aber das Problem war , dass sie selber ihr Pferd beruhigen musste und der Weg dem Hang runter steil war.

lg

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