also mir qualmt der kopf und ich bin echt ein bißchen ratlos. berufsunfähigkeit, risiko-lebensversicherung, riesterrente, unfallversicherung. was brauch man denn nun wirklich. wir sind eine junge dreiköpfige familie, die wirklich nicht viel geld im monat hat. wir haben eine haftpflicht, eine hausrat , eine rechtsschutz, eine unfall fürs kind. braucht man denn wirklich noch eine BU und eine riesterrente.
Brauch ich wirklich eine Riesterrente ?
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benutzer27benutzer27
Seit ihr Doppelverdiener oder gibt es einen Einzelverdiener? Falls letzteres: Was passiert, wenn er berufsunfähig wird? Könnt ihr von eurem ersparten leben? Es muss nichts passieren, aber eine Hausrat habt ihr auch (für den Fall, dass die Wohnung abbrennt oder ein Wasserrohr platzt oder jemand einbricht), schon mal benötigt?
BU ist dann essenziell, wenn es einen Alleinverdiener gibt und bei Ausfall von ihm das Leben nicht mehr finanzierbar ist.
Riester ist gut, wenn man es macht (wegen der staatlichen Zulagen). Am effektivsten, je länger man es macht (deswegen soll man so zeitig wie möglich damit anfangen), aber es nützt einem erst zu Rentenbeginn. Da muss man abwegen, ob man mit einer geringeren Rente nicht auch auskommt (nicht wirklich, aber das ist noch so weit weg!)
Haftpflicht ist ok und wichtig, besonders wenn man Kinder hat.
Rechtsschutz ist auch wichtig, aber die kann man überlegen, wenn es finanziell wirklich eng ist. Natürlich hilft sie einem, wenn man einen Rechtsstreit hat, aber les dir mal die Bedingungen durch. Die meisten greifen nämlich nur, wenn der Erfolg in Aussicht ist. Dann aber braucht man manchmal auch keine, weil man dann auch selbst sein Recht einklagen kann.
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statuesquebudge Hey, ist ja witzig, ich hab mir vor kurzem fast genau dieselbe Frage gestellt. Am besten ist es, wenn du einen Vergleich machst, und dir dann die – an deine Bedürfnisse angepasste – beste Riester-Renten anzeigen lässt. Ich bin froh, diesen Vergleich gemacht zu haben, sonst hätte ich nie im Leben zu meiner Riester-Rente gefunden. Hier Klicken: http://linktipps.in/riester-renten-vergleich
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komaberl18mkomaberl18m
Die Riester-Versicherungen stehen momentan stark in der Kritik, weil Sie später auf den Grundrentenanspruch angerechnet werden und du somit nur für den Staat und deine Versicherung sparst. Davon also Finger weg, es sei denn, ihr plant eine Großfamilie (Die Kinderzuschläge lassen die Rente steigen).
Zur BU-Versicherung ist folgendes wichtig. Gehe vor Antragsstellung zu jedem Arzt, der dich in den letzten 10 Jahren behandelt hat und lasse Dir (kostenpflichtig) alle Unterlagen kopieren, die dort vorliegen. Reiche diese mit dem Antrag auf eine BU-Versicherung ein und lasse Sie zum Vertragsbestandteil erklären (sonst zahlst du 20 oder mehr Jahre ein und wenn die Versicherung leisten müsste, weil du erkrankt bist, kommen Sie dir mit "Verletzung der vorvertraglichen Anzeigenpflicht" und zahlen keine Rente, behalten alle bisher eingezahlten Beiträge und kündigen die Versicherung = Rechtmäßiges modernes Raubrittertum).
Wenn Ihr noch Jung seit, ist eine Rentenversicherung, die auf Fonds basiert, meistens sinnvoll. Du kannst dich zu dem Thema nur von mehreren Beratern beraten lassen, die Wahrheit liegt immer in der Mitte.
Achja, falls du auf den Begriff "Unabhängig" stößt (AWD, OVB usw.) Die haben bestimmte Gesellschaften, mit denen Sie arbeiten und wo Ihre Provisionen hoch sind. Also fall nicht darauf rein, nur weil ein Vertreter mehrere Gesellschaften anbietet. Auch Versicherungsmakler sind nicht zwingend unabhängig, auch wenn mich Edgar gleich wieder mit einem Kommentar zu dem Thema beglücken wird. :-)
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tihawetihawe
Als erstes mach mal grundsätzlich einen Kassensturz und lege fest was Du für Versicherungen/Altersvorsorge etc. ausgeben kannst/willst. Fangen wir an mit Versicherungen: Zur Sicherung Deiner Arbeitskraft benötigst Du in erster Linie eine BU. Falls Du Deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst (statistisch bei jedem vierten)bekommst Du von staatlicher Seite nix.Das kann bei fehlender Absicherung Existenzbedrohend sein.
Hausrat und Haftpflicht sollte man noch haben, da Schäden in diesem Bereich sehr teuer kommen können. Bei der Unfallversicherung bin ich etwas hin und hergerissen.Einerseits ist man froh wenn man sie braucht und man hat sie, andererseits ist es die Versicherung, bei der von den Gesellschaften am meisten verdient wird,da sie am wenigsten in Anspruch genommen werden. Im Allgemeinen wird sie aber zu den wichtigen Versicherungen dazugezählt.
Rechtschutz ist auch wichtig, ich würde aber sagen: Wenns das Buget zulässt ja, wenns finanziell eng ist, na ja.
Als nächstes schaut zu,das ihr so zwei bis drei Monatsgehälter flexibel auf die Seite bekommt. Für alle Fälle, falls mal die Waschmaschine, das Auto etc. kaputt sind. Besser als teure Kredite.
Dann kommen wir zur Altersvorsorge: Das die ges. Rente nicht reicht ist ja kein Geheimniss mehr. Um die gesetzliche Rentenversicherung zu entlasten, wurde 2002, jedem ein teil der ges. Rente abgezogen, die ihr später nicht mehr bekommt. Dafür wurde die Möglichkeit geschaffen, sich privat Geld anzusparen, indem man einen gewissen Teil selbst anspart und dann vom Staat zulagen bekommt. Eben die Riester Rente.Da dieses Geld jedem Förderberechtigten zusteht, würde ich es auch unbedingt machen.Jeder der es nicht macht verschenkt sein Geld das ihm zusteht.
Bitte nicht durch die derzeitigen Diskussionen verunsichern lassen.Auch nicht wenn Ihr nur wenig verdient. Erstens weiß keiner ob es die Alterssozialhilfe in der heutigen Form später noch gibt, was selbst angespart ist ,ist selbst angespart und gehört mir. Basta. Aus Angst vor einer evtl.Kürzung irgend einer Sozialhilfe keine Altersvorsorge zu machen ist wie wenn man aus Angst vor dem Tod Selbstmord begeht.
Ach ja,prüft auch noch die Möglichkeit der Betrieblichen Altersvorsorge, da auch die staatl. gefördert ist. Rürup auch, die lohnt sich jedoch nicht überall.
Ich hoffe das ich ein bisschen helfen konnte.Für nähere Infos fehlen mir halt Eure Daten.Ich wünsche Euch viel Glück bei Eurer Entscheidung.
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miezbabu tschuldigung das ich erst jetzt komm. wir zwei verdienen zusammen ca. 1200,-€ und bekommen noch beihilfe zum lebenshunterhalt.also für eine drei-köpfige family ist es wirklich nicht viel, da bleibt auch nichts übrig, um mal drei monatsgehälter wegzulegen.ich denke immer wenn ich in menim beruf bu werde, kann ich doch vielleicht in einam anderen arbeiten?oder ist das eine falsche vorstellung?
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tihawetihawe Die 2 bis drei Monatsgehälter sind so eine Richtlinie. Klar kannst du die nicht auf einmal zurücklegen. Du kannst für solche Fälle zB. ein Tagesgeldkonto anlegen,weil das im Fall des Falles sofort verfügbar ist. Sparbuch geht auch, bringt aber viel zu wenig Zinsen.Überleg Dir ob Du so ca. 25 bis 50 Euro Monatlich da drauf zahlen kannst.So kannst Du Dir den "Notgroschen" ansparen.Falls es klemmt ist das Geld ja täglich verfügbar.Bei 1200,- kann man wirklich nicht die Welt zurücklegen.Habt Ihr schon Kinderzuschlag auf der Kindergeldstelle beantragt?
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JoWaKuJoWaKu
Brauchen tut man sie nicht, aber gerade die Frau eines Erleinverdieners muss dafür nur weinig zahlen und bekommt einen sehr hohen Anteil vom Staat.
Das sollte man sich nicht entgehem lassen. Infos u. a. hier: http://www.klicktipps.de/geldtipps-riester-rente.php
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Carsten25 Ob man nun unbedingt eine "Riester-Rente" / Altersvermögensrente braucht, ist nicht mit ja oder nein zu beantworten. Was aber wohl annähernd jeder braucht ist eine private Altersversorgung. Das die gesetzliche Rente nur in den geringsten Fällen ausreicht ist sicher kein Geheimnis. Also letzte Renteninformation der Rentenversicherung hernehmen, oder eine Rentenberechnung bei einem Fachmann durchführen lassen. Ob Absicherung dann über Altersverm.-Rente, Anlagesparen, Verm.-Leistungen oder dergl. hängt immer von der persönlichen Situation ab.
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heusi es ist wichtig, die Förderung in Anspruch zu nehmen, wer kann das schon?
ansonsten, wenn du etwas für deine steuerersparnis tun willst, denk über die rürup rente nach! http://www.ruerupvergleich.net könnte weiterhelfen :-)!
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NiklausNiklaus
Ein Antwort würde hierden Rahmen sprengen. Such dir einen wirklich unabhängigen Berater. Lass deine Versicherungen überprüfen und lass dich in Sachen Altersvosorge beraten.
Empfehlenswert ist ein produkt- und unternehmensunabhängiger Finanzberater.
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optimistoptimist
Grund für die Einführung war die Kürzung der Rentenansprüche um 10 Prozent im Jahr 2002. Als Ausgleich hat der damalige Minister Riester die staatl. geförderte Riesterrente eingeführt. Sie erhöht im Prinzip also nicht die Rente, sondern schafft lediglich einen Ausgleich für die Kürzung, die zukünftige Rentner betriff. In jedem Falle ist jedoch eine Beratung von einem seriöses Vermögensberater zu empfehlen, der eine komplette Analyse der aktuellen finanziellen Situation durchführt und danach auch entsprechende Veränderungen/Ergänzungen im Rahmen des Möglichen vorschlägt. Er wird, sofern er seinen Beruf ordentlich im Interesse des Kunden ausübt, auch dafür sorgen, dass evtl. dch. Einsparungen Gelder frei werden, die anderweitig zu Absicherung benutzt werden können. So wie die meisten Menschen heute einen Steuerberater benötigen, so benötigen viele auch einen Vermögensberater/Finanzberater.
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miezbabu tschuldigung , das ich erst jetzt komm. also bei mir war eine vermögensberaterin. sie hat mir aber sinngemäß gesagt" wenn ich keine bu mache oder riester abschließe, kann sie mir auch nicht die anderen sachen( neue krankenkasse, neue bank, neue versicherungen anbieten!" wäre sie nicht meine freundin, hätte ich sie nach diesem gespräch längst rausgeworfen.das was sie durch einsparungen an geldern bei uns freimacht, sind peanuts im gegenzug zu dem was ich neu abschließen soll.
also ich meine eben auch , das ich im alter keine hohhen ansprüche mehr habe und es eben noch so lang hin ist und noch soviel passieren kann. also ich verdiene das doppelte meines freundes, wobei er nur ca, 400,.€ bekommt. du siehst wir sind wirklich arme säue. erspartes haben wir nicht da nur wenig geld im monat übrig bleibt. die rechtsschutz hab ich schon mal im arbeitsrecht gebraucht, und war froh das ich sie hatte.
tja, dass mit den Ansprüchen ist so eine Sache. Erstens weißt du heute noch gar nicht, wie deine Einkommenssituation in 20 oder gar 40 Jahren aussieht. Und dann bleibt immer noch das Argument, dass sich deine Rente definitiv nicht auf dem Niveau deines jetzigen Einkommens bewegen wird. Wenn du keinen anderen Job bekommst und weiterhin dieses Einkommen beziehst, dann kannst du u.U. bei Renteneintritt gerade mal mit (oder eher sogar unter) dem Mindestsatz rechnen. Dann hättest du das Problem, dass die Riesterrente sogar anteilig angerechnet wird (zumindest solange du nicht über der Mindesthöhe liegst). In diesem (äußerst negativen!) Fall, lohnt sich Riester gar nicht. Wenn du aber eine Rente erwartest (erreichst), die (wenn auch nur knapp) über dem Mindestsatz liegt, dann hast du ein echtes Zusatzeinkommen (mit relativ wenig Aufwand!). Da du so wenig verdienst, würde ich mir zumindest mal ein Angebot holen. Durch die Zulagen (deine eigenen und die für den Nachwuchs) übernimmt nämlich der Staat einen Großteil der Investition!