Frage von Justin112001, 32

Brauch ich für einen E-Bass zwingend eine DI Box oder geht das auch direkt ans Mischpult?

Antwort
von RonnyFunk, 27

Es wäre schon besser, mit dem E-Bass in eine DI-Box zu gehen.

Allerdings hast Du einen linearen Sound, der vielleicht bei einem Kontrabass mit Tonabnehmer gut ist, aber nicht bei einem E-Bass, bei welchem wir an den "Lautsprecherklang" gewöhnt sind.

Ich weiß nicht genau, ob eine Redbox eine Hilfe wäre oder die tiefen Frequenzen diskriminiert, wenn ja, dann ginge auch die Variante, dass Du mit einer normalen DI-Box ins Pult gehst, das Basssignal über einen Insert herausgenommen wird, in eine Frequenzweiche, tiefe Frequenzen ins Mischpult, Mitten und Höhen durch die Red Box.

http://www.thomann.de/de/hugheskettner_red_box_5.htm

Kommentar von RonnyFunk ,

Es gäbe aber noch ein Kästchen, das jeden Bass-Spieler glücklich macht - Tech 21 Bass Driver D.I. Box

http://www.thomann.de/de/tech_21_bass_driver.htm?ref=search_rslt_Bass+Di+Box_103...

Kommentar von Giustolisi ,

Ich würde mit dem Bass Driver nicht glücklich werden. Nachdem ich nun den EQ des Ashdown ABM-900 zu schätzen gelernt habe, will ich nicht mehr darauf verzichten.

Kommentar von RonnyFunk ,

Der Ashdown ABM-900 hat eine Endstufe, die überflüssig ist, dafür aber keinen Speaker-Simulator. Mit dem Teil schleppst Du Kilos mit, kannst aber nicht ins Pult.

Und genau das war der Grund der obigen Frage. Anscheinend gibt es von Ashdown auch keinen reinen Bass-Vorverstärker und auch kein Gerät mit Speakersimulation.

Kommentar von Giustolisi ,

Ich finde die zweite Endstufe alles Andere als überflüssig, denn sie bietet mir die Möglichkeit, eine zweite 4 Ohm Box betreiben zu können, ohne allzu sehr auf einen hohen Wirkungsgrad achten zu müssen. Dadurch muss ich weniger schleppen, da die Kisten eine Nummer kleiner ausfallen können, ohne dass ich beim maximalen Schalldruck Abstriche machen muss.

Einen Speaker Simulator braucht man nur bei Gitarrenverstärkern. Der macht normalerweise nichts anderes, als die Höhen und Bässe zu kappen, ist also in der Regel ein simpler Bandpass Filter. manche Exemplare fügen noch einen Peak in den Höhen und einen Buckel bei etwa 100 Hz hinzu, um den Frequenzgag näherungsweise zu simulieren. Bei Bassamps ist das nicht üblich, wäre ja auch eher unerwünscht. Die haben normalerweise einen DI Out wie der ABM auch. Da kommt das volle Frequenzspektrum raus, was beim Bass auch nicht stört.
Und natürlich kann man mit dem ABM direkt ans Pult, dafür hat die Kiste extra eine XLR Buchse an der Front und man kann sogar auswählen, ob man das Signal vor oder nach dem EQ abgreifen will.
Den Sound der Bassbox will kein Tonmann im Pult haben, deswegen nehmen sie die Bassverstärker auch so ungern mit Mikrofonen ab und nehmen am liebsten den DI. Im Studio wird noch mit Mikrofonen abgenommen, aber auch nicht immer.

Antwort
von Giustolisi, 14

Viele Bassverstärker haben einen DI Out. Bei manchen kann man noch wählen, ob man das Signal vor oder nach dem Equalizer abgreifen will. 

Man kann aber auch direkt ins Mischpult gehen. Bei Bässen mit integriertem Preamp (die haben immer ein Batteriefach) ist das meist gar kein Problem, bei passiven Bässen ist es nur eine Notlösung. Ein zu langes Instrumentenkabel klaut einem dann die Höhen, die ganze Geschichte wird störanfälliger, ich würde es einfach vermeiden. 

Gehen tut das natürlich und das Ergebnis muss nicht schlecht sein.

Antwort
von hoermirzu, 17

Das hängt von mehreren Faktoren ab.

Moderne Bassverstärker haben schon einen symmetrischen Ausgang. In viele Mischpulte kannst Du auch asymmetrisch rein.

Antwort
von 02210, 9

Es funktioniert, aber es ist nicht schön ;-)

http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/wozu-ueberhaupt-eine-di-box.html

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