Wie schon in meiner anderen Frage geschrieben, hat mein Hund ja Probleme mit Kinder (Grund: Hund wurde mit Flaschen abgeschossen). Nun habe ich ja meine kleine Tochter (10 Monate). Sie verstehen sich hervorragend, also hab ich kein Problem mit, allerdings ist es trotz Hundeschule und allen möglichen Tricks uns nicht gelungen, sie gegenüber anderen Kindern zu erziehen. Sie bellt andere Kinder immer an zumindest ab einer bestimmte Größe ( Alter zwischen 4 und 12). In diesen Alter waren damals die Kinder auch. Was meint ihr, soll ich es dennoch versuchen, das sie sich vielleicht doch an Kinder gewöhnt oder sollte ich sie lieber schweren Herzens weggeben. Allerdings ist das wohl nicht so einfach. Sie ist erzogen, hat halt das Problem mit den Kindern. Aber wo findet man jemanden, der keine Kinder hat?? Jeder hat Kinder oder Enkel, kann man ja nicht verübeln, wäre schön, wenn ihr mir vielleicht helfen könntet.

Denk doch nicht gleich ans Weggeben. Trainiere mit ihr und Deinem Kind. Wenn sie andere nicht mag, dann lass sie halt. Muss ja nicht jeden mögen, haubtsache, sie greift keinen an! Meine Güte, geht doch einfach mal die Probleme an, statt immer gleich ans Weggeben zu denken. Wenn Eure Blagen Ärger machen, gebt Ihr sie ja auch nicht gleich ins Heim, oder?
Oh je...
Es tut mir leid, daß Dir die Hundeschule nicht wirklich geholfen hat!
Ein ängstlicher Hund, wie Deiner, braucht eine gute Führung. Das bedeutet, daß DU Deinen Hund kontrollieren mußt. Dann macht er keine Probleme. Der Hund geht nach vorn, weil er der Meinung ist, daß Du es nicht schaffst, jemanden zu verdrängen, der in Eure Individualdistanz einzudringen droht.
Ein Hund der sicher und souverän ist, blafft nicht herum und springt nach vorn.
Wenn Du keinen Hundetrainer findest, der DIR vermitteln kann, wie Du Deinen Hund unter Kontrolle bringst, solltest Du Dir einen anderen Trainer suchen. Mit Leckerchen und Weichspülgerede ist da nix zu machen, sondern mit einer klaren Ansage und Führung. NICHT zu verwechseln mit körperlicher Gewalt!!!!
Falls Du niemanden in Deiner Gegend findest, empfehle ich Dir diese Investition, die Dir sicherlich helfen kann:
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richtig!!! Und bloß NIE den Hund mit Kindern alleine lassen!!! Wie konnte es bloß passieren, daß Kinder den Hund quälen konnten? Es gibt Hunde, die ihr Leben lang Kinder hassen aufgrund dieser negativen Erfahrungen... Erschwerend kommt immer hinzu, daß Kinder unter 14-16 von erwachsenen Hunden selten für voll genommen werden. Sie sind sozial jünger als ein erwachsener Hund... Da muß immer ein erwachsener Mensch unterstüzend zur Seite stehen!!!
Habe die gleiche Konstellation zu Hause.Mein Hund wurde von Kindern mißhandelt und mein Zwerg ist 1 Jahr alt. Allerdings hat der Hund vor fremden Kindern viel Angst und bellt daher lautstark, damit diese nicht näher kommen. Unser Kind wurde sofort ins Rudel aufgenommen und wird auch so nach außen beschützt. Wichtig, der Hund braucht eigene Plätze, zum zurückziehen. An diese darf das Kind in keinem Fall!!!! Nie, wirklich nie, Kind und Hund allein lassen. Das Kind darf den Hund nicht bedrängen und muß lernen, den Hund auch in Ruhe zu lassen. Keine Angst, auch Kinder mit 10 Monaten können das. Wenn Du mit Eurem Kind fremde Kinder treffen willst, den Hund lieber nicht mitnehmen. Auch so schwer wie es ist, keinen Besuch mit Kindern einladen. Auch haben fremde Personen am Kinderwagen oder am Kind, wenn der Hund dabei ist nichts zu suchen, gerade wenn es Kinder sind.
Unternehmt viel mit Hund und Kind gemeinsam. Den Hund einfach in Arbeiten mit dem Kind einbeziehen, soweit möglich. Mein Hund durfte nach dem Windeln immer diese zum Müll tragen und wurde dann belohnt.
Mit unter kann sich in nächster Zeit das Bellen gegenüber fremden Kindern noch verstärken.Da diese für den Hund eine Gefahr fürs eigene Kind darstellen.
Deine Hundetrainer haben sicherlich einen Trainingsplan mit Euch ausgearbeitet, diesen unbedingt einhalten.
Keine Angst, Du hast sicher gute professionelle Hilfe. (lt. Deiner anderen Frage sind ja bereits Erfolge da.)Mit Konsequenz und Verantwortung werdet Ihr dies sicherlich schaffen. Auch nicht von Rückschlägen sich entmutigen lassen. Bei einem unkastriertem Hund mit normalen Rudelverhalten ist dies gut trainierbar.
Richtet sich das Verhalten des Hundes allerdings gegen das eigene Kind, wäre wohl das Weggeben nicht umgänglich.

Mein Tyson wurde im Welpenalter auch von Kindern misshandelt.. Als ich ihn aufgenommen habe, konnte er an keinem Kind vorbeigehen ohne unter x-tremen Stress zu geraten..bellen, fletschen etc waren an der Tagesordnung.. Nun bin ich Mama von zwei Kindern (2 Jahre und 7 Monate) und Tyson liebt die beiden über alles, bewacht den Kinderwagen und spielt mit dem Großen.. Was ich damit sagen möchte.. mit viel Vertrauen, Liebe, Geduld und klaren Regeln (für Hund & Kind) ist es meiner Meinung nach sehr gut möglich auch einen solchen Hund an Kinder zu gewöhnen und stressfrei zusammen zu leben!! glg
Also ich danke erstmal für die reichlichen Antworten. Heute hatte ich einen super Tag mit meinem Hund, war selbst sehr erstaunt. Ich gehe wie jeden Tag mit Hund spazieren und laufen am Sportplatz vorbei und eine ganze Schar Kinder vom Kindergarten kam uns entgegen. Mein Kopf brummte und ich habe schon wieder gedacht ach du meine Güte. Aber mein Hund hat sich super verhalten. Es hat ihn gar nicht interessiert, das ist doch mal ein Erfolgserlebnis, freu. Hab ihn als alle Kinder vorbei waren natürlich auch super gelobt, auch wenn ich doof angeschaut wurde, aber war mir egal. Ich war so stolz auf meinen Hund. FREU
ReTyDa am 15. Juli 2009 23:40 Gratuliere zu dem Erfolg!wenn du es nun noch schaffst selbst ruhig und innerlich gelassen zu bleiben, wird dein Vierbeiner dies spüren und wieder positiv darauf reagieren!! Ihr schafft das schon!
das ist in der tat ein übles problem. schliesslich geht es um kinder und einen hund, der nicht mehr aus seiner haut kann. erziehungstechnisch könnte ich dir vielleicht den einen oder anderen rat geben. aber ob das so funktioniert? wir haben auch grosse hunde aus dem tierschutz aufgenommen (auch schlechte erfahrungen mit gewissen personengruppen - u.a. auch kindern). in wenigen tagen erwarten wir unser erstes enkelkind. das wird hoffentlich kein prob sein, denn wir werden die hunde mittels vollgesch...ener windeln an den neuen erdenbürger gewöhnen. aber was wird später, wenn enkel-junior seine ersten spielkameraden einlädt und das grundstück, das wir für die hunde angeschafft haben, okkupieren? da mein herz sowohl in die eine, als auch in die andere richtung schlägt, bleibt mir wohl nix anderes übrig, als unglaublich aufmerksam und präsent zu sein, wenn hund(e) und kinder aufeinander treffen. das wär jetzt mal dein job. solltest du es nicht hinbekommen, mail mir. irgendwas geht immer!

Ich würde das Anbellen von Kindern nicht als Grund dafür sehen,einen Hund ins Tierheim abschieben zu müssen :-((.
Möglicherweise hast Du wenig Zeit mit family,noch für Hundetraining.(?) Ein GUTER Trainer sollte in der Lage sein,Dir effizient Tipps zu geben,wie man dieses unerwünschte VErhalten eingrenzen kann.
Ggf.mit ignorieren...aber virtueller Rat reicht da nicht aus. GEDULD.
Wie wäre es , Kinder in dem Alter so ab ca.10Jahren ein Leckerli zu geben und dem Hund immer wieder von den Kindern geben zu lassen . So lernt der Hund , das Kinder etwas tolles sind !
Ich würde den Hund auch nicht weggeben, da man dass Problem mit gezieltem Training z.B. in einer Hundeschule bzw. einen guten Hundeplatz wo auch erfahrene Hundeführer dir dabei helfen können. Es muß gezielt trainiert werden deinem Hund die Angst zu nehmen vor Kinder und den Flaschen, das er merkt das ihm keiner mehr damit weh tut... es wird ein langes hartes Training werden. Denn ich denke mal das Problem wird vielleicht später kommen wenn deine Tochter in das Alter kommt(ab 4) wo sich dein Hund vielleicht dann anders gegenüber ihr verhält.

das schaffst du nicht alleine ich hab auch den Fehler gemacht und meinte ich könntedas hat nicht geklappt. Bin dann zum Hunde Psychologen in Einzel Therapie (was nicht günstig ist)aber wirklich was gebracht hat.Frag mal deinen Tierarzt nach einer guten Adresse die wissen das.Viel Glück
ich würde ihn nicht weggeben, dein Hund bellt fremde Kinder an z.Z. er wächst aber mit einem Kind auf, er hat schon gelernt nicht alle Kinder bedeuten Gefahr und er wird weiter lernen, dein Kind wird größer und er merkt auch die etwas Älteren tun mir nichts, gehe in eine Hundeschule wo speziell auf dein Problem trainiert werden kann, gib dem Hund die Möglichkeit seine schlechten Erfahrungen zu vergessen
denk dran deine tochter wird auch mal so alt.ich glaube nicht das sich das verhalten des hundes ändern wird,auch deiner tochter nicht gegenüber. der hund hat eben schlechte erfahrungen gemacht und sowas vergißt er nicht.vielleicht solltest du dir überlegen,ihn einem ältern ehepaar, was hundeerfahrung hat,zu überlassen,auch wenns schwerfällt,du solltest an deine tochter denken,viel glück...-)
Also mein Hund bekommt Streicheleinheiten, wir sind jeden Tag draußen, gehen jeden Tag spazieren, sind auf dem Hundeplatz im Hundeverein und trainieren dort ausgiebig. Sie ist jetzt 5 1/2 Jahre alt, als das passierte war sie ungefähr 4 Monate. Seit diesem augenblick trainieren wir, mit Kindern von Hundeerfahrenen Eltern aus dem Verein. Aber sie bellt, manchmal knurrt sie auch. Wie gesagt, meiner kleinen gegenüber verhält sie sich super, keine Anzeichen das sie sie nicht mag. Auch wenn ich mit der kleinen spiele, dann ist Hund dabei und ich achte dadrauf, das der Hund nicht vernachlässigt wird.
Erstmal herzlichen glückwunsch zu deiner Kleinen..Ich würde den Hund erstmal mit deiner Tochter aufziehen lassen und wenn er 1 mal deine Tochter anbellt,dann würde ich ihn in eine spezielle Hundetrainier-Gruppe geben.. Da muss man sich eben erkundigen ;) Hab selber 3 Hunde und bin schwanger .. hoffe ich hab nicht das selbe Problem wie du..
Lg chrissi ^^
vieleicht ist ja dein hund eifersuechtig. versuch es mal dass wenn dein kind ihm bett ist dass du ihn mal ausgiebich streicheln tust und knuddelst damit er sich nicht benachteilicht fuehlt.
viel glueck.
DH hart aber deutlich
ja sehe ich auch so es gibt so viele hundetrainer und der hund hats echt nicht verdient abgeschoben zu werden
ja du hast ja auch recht. Ich trainiere ja nun schon seit sie 4 Monate alt ist, das sie Kinder nicht anbellt und ich habe halt Angst, das wenn meine kleine mal so groß ist und jemanden mit nach Hause bringt oder auf der Straße mit einem anderen Kind ankommt, das der Hund drauf reagiert und dann vielleicht doch zuschnappt. Und immer mit Maulkorb, das finde ich dem Hund gegenüber nicht fair
Ne, muss ja nicht so kommen. Deshalb übe mit ihr. Lass ausschliesslich Deine Tochter den Hund füttern. Und auchmal ihre Freundinnen. Sie soll lernen, Kinder mit was positiven zu verbinden. Zieh Dich etwas zurück und lass die Kinder (unter Deiner Anleitung) mal agieren. wirst sehen, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Hm... da muß ich mal widersprechen! Die Hundedame ist als erwachsener Mensch nicht dazu in der Lage, den Hund dazu zu bringen, sich ruhig zu verhalten... Wie soll das ein KIND schaffen, was selbst das Leben und das menschliche Verhalten erstmal verstehen muß?????
Ich kann Dir nur raten, das nicht zu tun, selbst wenn Deine Kleine schon laufen und sprechen kann ;)
Hast ja soweit recht, ich meinte nur wegen dem Positiven, was der Hund durch ein Kind erlebt. Erziehwen mus der Erwachsene ihn schon, aber füttern, wäre doch nen Versuch wert, wenn es das Kind macht.