Na dann mal ein paar Fakten:
Cannabis verändert die Gehirndurchblutung nicht nur während des Konsums, sondern auch langfristig: Selbst nach einem Monat Abstinenz entdeckten amerikanische Forscher bei regelmäßigen Marihuana-Rauchern noch deutliche Veränderungen des Blutflusses in den Hirnarterien. Dabei war nicht nur die Geschwindigkeit des Blutflusses betroffen, sondern auch die Flexibilität der Gefäße, berichten Ronald Herning von Baltimore in der Fachzeitschrift Neurology (Bd. 64, S. 488).
Ab einer täglichen Menge von 40 g reinem Alkohol (entspr. 1 l. Bier oder 0,5 l. Wein) kommt es zu schädlichen Langzeitfolgen. Eine davon ist das Absterben von gehirnzellen bis hin zum Korsakow-Syndrom.
Jetzt kombiniere mal die verringerte Hirndurchblutung mit den bereits abgestorbenen Hirnzellen und du weisst, was du da riskierst. Zum Glück können einige der Folgen sich bei Abstinenz (Entzug) zurück bilden. Wir nutzen nur 10% des Hirns aktivund die abgestorbenen Zellen werden von anderen quasi "ersetzt"... aber ebennicht im vollen Umfang.
Wenn das "Tetrahydrocannabinol" (Wirkstoff des Cannabis) aus dem Körper ausgeschwemmt ist, wird sich auch die Sauerstoffversorgung (Durchblutung) des Hirns wieder verbessern. Da rechne aber mal mit gut 6 Monaten!
Was die Suchtgefahr angeht: Unklar ist, ob Cannabis zur Psychose führt oder Leute Cannabis nehmen, die sowieso psychotisch sind, um ihre Krankheit zu lindern. Deswegen ist es unerlässlich, dassman zu einer Suchtberatung geht und sich vom hausarzt gründlich durchchecken und helfen lässt. Auch Treffen mit den AA helfen, denn auch das trinken kann suchtbedingt sein.
Wichtig ist, dass man sich zu einem kompromisslosen "Nein zu Suchtmitteln" entschliesst. Diesen Entschluss scheinst du gefasst zu haben. Ich wünsche dir Glück und Erfolg auf dem vor dir liegenden Weg!
Die Entscheidung, Drogen zu Konsumieren hat absolut NICHTS mit dem IQ zu tun!
Macht die Sache aber auch nicht besser.