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Brandstiftung oder versuchter Mord?

gefragt von zilla002zilla002 am 02.07.2008 um 10:21 Uhr

Als Mitglied einer freiwilligen Feuerwehr kamen wir gestern morgen zu einem gemeldeten Containerbrand. Jedoch handelte es sich nicht wie sonst üblich um Papier- oder Altkleidercontainer sondern es standen 5 Baustellencontainer und Bauwagen in Flammen. Hierbei waren Gasflaschen (Acetylen oder Propan) so deponiert (Ventilschutzkappe abgedreht), dass sie auf jeden Fall mit Flammen beaufschlagt werden und in der Folge explodieren. Dies war für uns als Feuerwehr nicht unbedingt sofort einzusehen. Jetzt zu meiner Frage. Nimmt jemand der eine "Unfallstelle" oder einen "Tatort" so prepariert nicht den Tod der Einsatzkräfte in kauf? Kann man da aufgrund der Heimtücke einen Mordversuch konstruieren?

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Recht x 35.250

tradaix
beantwortet von tradaix am 2. Juli 2008 10:38
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Vermutlich Nein; relevant wäre § 222 StGB (Fahrlässige Tötung).

► Wichtiger Hinweis im Profil beachten (erreichbar über Klick auf "tradaix")!


Indy72
beantwortet von Indy72 am 2. Juli 2008 10:27
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Wenn du menst, dass das kein Brand, sondern eine Falle war, dann meldet ihr das der Polizei. Anzeige stellen... und der Staatsanwalt entscheidet über die eventuellen Folgen sowie Einstufung. Letztendlich müsste die Polizei den Tatoer auf jeden Fall nach Spuren und Indizien prüfen, um dem Staatsanwal eine Entscheidungsgrundlage zu liefern. Ich hoffe, es ist niemand zu Schaden gekommen.

Kommentar von anjanni am 2. Juli 2008 10:35

dh


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 2. Juli 2008 10:38
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Ob ein Mordversuch vorliegt, ist Tatfrage.

Zuerst wäre zu prüfen, ob mit Tötungsvorsatz gehandelt wurde. Erst wenn das feststeht, spielt das Mordmerkmal Heimtücke eine Rolle.


zilla002
beantwortet von zilla002 am 2. Juli 2008 10:35
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das ist ja die sache, ein totschlag passiert meines wissens aus dem so genannten affekt heraus, das heißt nicht geplant. ich kann auch versuchen jemanden unbestimmten zu töten (siehe sonstige attentate) es gab zwei leichtverletzte feuerwehrleute. die polizei, versicherung, lka gehen der sache nach. ursächlich für den brand waren nicht die flaschen. diese wurden aber zu den containern verbracht. ich denke wer auch immer das war, das er eine schädigung (verletzung oder schlimmeres) zumindest billigend in kauf genommen hat.


jasmin74
beantwortet von jasmin74 am 2. Juli 2008 10:30
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ich glaube nicht das da eine mordabsicht hinter steckt. wahrscheinlich wußten diejenigen, die das feuer gelegt haben gar nicht, das die flaschen hochgehen können. du sagst die verschlußkappe war abgedreht, war denn gas die ursache für das feuer? wenn ja ist nur eins klar, die wollten die baustellencontainer in die luft jagen und hatten bestimmt keinen mord in hinterkopf. schon mal an jungendliche gedacht? die machen doch oft solche unverständlichen dinge.


wj2000
beantwortet von wj2000 am 2. Juli 2008 10:28
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Natürlich kann es dadurch zu Todesfälle kommen. Ich hoffe die Polizei geht der Sache nach.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 2. Juli 2008 10:26
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Wenn, wäre das ja Aufgabe der Polizei! Aber einen Mord zu unterstellen? An wem? An den Einsatzkräften sicher nicht, da ja niemand genau weiß, wer da zum Einsatz an diese Stelle kommt. Wenn, dann evtl. Totschlag!


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