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Brandschutz: Mikrowelle besonders gefährlich?

Frage von HCforlife HCforlife

In einem mir gut bekannten Betrieb murren viele Mitarbeiter, weil es keine Mikrowellengeräte gibt, in denen sie sich mitgebrachtes Essen erwärmen könnten. Die Verwaltung argumentiert mit Gründen des Brandschutzes. Es gibt auf den Fluren Wasserkocher, Kaffeeautomaten, Kühlschränke und Spülmaschinen sowie in den Büros natürlich PCs, Monitore und Drucker. Sind all diese Geräte wirklich ungefährlicher als Mikrowellengeräte? Und gibt es Möglichkeiten, das Risiko durch irgendwelche Maßnahmen erheblich zu reduzieren?

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Antworten (10)

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    Antwort von user19 user19

    Alle Elektrogeräte können Brände verursachen. Mit Regeln für die Zulassung (z.B. Sicherungen und Überhitzungsschutz durch Temperaturschalter) wird versucht, das Risiko zu verringern. Hersteller oder Importeur kennzeichnen mit "CE" und diversen anderen Symbolen die Einhaltung der Regeln.

    Mikrowellengeräte sind, solange man sie nicht auseinanderschraubt, nicht gefährlicher für Menschen und für den Brandschutz, als andere Geräte.

    Manche Menschen glauben an geheimnisvolle Nebenwirkungen der Mikrowellenenergie. Aber außer der Wärme gibt es da vor allem Fabeln und Mythen.

    Was man allerdings nicht tun sollte: Brötchen mit der Grillfunktion aufbacken und die Zeit so lang wählen, dass es schwarzen Qualm gibt. Den habe ich schon brennen sehen. Wenn dann Papierkram neben dem Gerät liegt... Aber das hat nichts mit Mikrowelle zu tun, und ein Grill oder eine Kochplatte in der Teeküche tut es auch.

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    Antwort von Karelien Karelien

    Mikrowellengeräte müssen, wie alle anderen Elektrogeräte, gesichert abgestellt bzw. eingebaut werden. Natürlich sind die meisten Elektogeräte "gebrauchssicher", aber eben nicht alle. Das EC-Zeichen allein ist leider auch keine Gewähr. Es ist hier oft fraglich, ob der Hersteller eine Baumusterprüfung besitzt und diese in Brüssel hinterlegt hat. Auch fehlen vielfach die Prüfnummern. Eine Verwendung von Elektrogeräte bedarf immer der Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen. Sowohl bei wärmeerzeugenden als auch bei allen anderen Elektrogeräten bedarf es immer wärmebeständiger und nichtbrennbarer Unterlagen, als auch die Einhaltung des erforderlichen Sicherheitsabstandes zu brennbaren Bauteilen. Unterlassungen oder Duldung von diesen Sorgfaltspflichten können zu sehr teueren Schäden und / oder zur Gefährung von Leib und Leben führen. Vgl. auch Art. 2 (2) GG. Grundsätzlich gilt: überall wo elektrischer Strom ist, ist auch eine Brandgefahr. Reden, daß es bisher nicht gebrannt hat, beweist noch lange nicht, daß das so bleibt, sondern daß man bisher nur Glück gehabt hat. Dieser Glückfall kann sich aber jederzeit ändern! Somit sind die Antwort von "kimmo" und von "joki" unrichtig!

    Karelien

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    Antwort von jockl jockl

    Habe die Microwelle seit 17 Jahren täglich in Betrieb. Ich habe noch nichts brennbares gefunden. Also ist das Quatsch.

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    Antwort von kimmo kimmo

    Mikrowellenofen ist besonders ungefährlich.

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    Antwort von Charlesrene Charlesrene

    Eine Mikrowelle ist nicht gefährlicher wie jedes andere Elektrogerät solange mal keine Experimente damit macht!

    Kommentar von BossUwe BossUweBossUwe

    So iss es.

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    Antwort von firefighter112 firefighter112

    Es kommt darauf an was man in die Mikrowelle tut z.B. wenn man eine Spräydose in die Mikrowelle tut dann Explodiert die Dose.

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    Antwort von 19Dennis88 19Dennis88

    Auch ich bin seit mehreren Jahren bei der Feuerwehr und habe noch nie von einer Mikrowelle gehört die Brandursächlich war. Wenn man allgemein bekannte Regeln einhält, kann da ja auch nix passieren. man sollte zumindest wissen das man metallische Gegenstände in der Mikrowelle erhitzt. Bei Stahlwolle war ich sogar schon Zeuge einer Explosion des Gerätes, welche auch den unter der Mikrowelle befindlichen Tisch zerstörte.

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    Antwort von Nicoline Nicoline

    Betriebe sind aufgrund behördlicher Auflagen gezwungen, ihre elektrischen Anlagen (vom Schaltschrank bis zur Kaffeemaschine) regelmäßig überprüfen zu lassen. 33% aller Brände resultieren aus Mängeln an el. Anlagen. Die Revision kostet Geld! Grund für die Revision der Elektrokleingeräte ist, dass der MA dazu neigt, die ausrangierte Kaffeemaschine mit in den Betrieb zu nehmen (Kabel defekt, Schutzkasten angestoßen usw.) Vielleicht sind es diese Kosten, die die Verwaltung stört?

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    Antwort von Baernie Baernie

    Seit über 15 Jahren bin ich nun bei der freiwilligen Feuerwehr und bin in dieser Zeit mehrere hundert Einsätze gefahren. Darunter natürlich auch etliche Brandeinsätze. Als jeweilige Ursachen kann ich mich an etliche Fernseher erinnern, auch Elektrogrills, Stehlampen, nicht ausgeschaltete Küchenherde, Schweißarbeiten, Blitzschläge, Silvesterraketen, defekte Stromleitungen, vergessene Kerzen, Adventskränze und die eine oder andere Brandstiftung waren darunter. An einen Mikrowellenherd als Auslöser kann ich mich nicht erinnern; sie verbrannten eben gelegentlich mit, wenn eine Wohnung in Flammen stand. Sie sind also brandschutztechnisch nicht gefährlicher als jedes andere Elektrogerät.

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    Antwort von wuslon wuslon

    das ist mit aller warscheinlichkeit eine ausrede von deinem chef. er will vermutlich die anschaffungs-, wartungs- und einbaukosten sparen. wie meine vorredner schon gut geschildert haben, ist jedes elektrogerät eine potentielle gefahrenquelle. vielleicht gibt es eine möglichkeit sich mit deinem chef zu reden und eine lösung zu finden.

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