Form der Bewerbung
Form und Darstellung sind die Faktoren, über die wir einen ersten Eindruck bekommen. Nachfolgend findest Du einige Punkte, die Dir vielleicht als Selbstverständlichkeit erscheinen. Leider werden hier jedoch immer wieder Fehler gemacht.
Bitte beachte folgende Punkte:
• Rechtschreibung und Interpunktion müssen einwandfrei sein. Namen (Firmenname und Ansprechpartner) und Bezeichnungen (Position) müssen korrekt geschrieben sein.
• Achte bei der Gestaltung auf eine gute Platzeinteilung und angemessene Ränder.
• Verwende nur weißes, unliniertes und hochwertiges DIN-A4-Papier, das nur einseitig beschrieben wird.
• Stelle Deinen Lebenslauf tabellarisch dar. Die Aufsatzform ist heute nicht mehr üblich.
• Versende nur Kopien von Zeugnissen und Nachweisen, keine Originale.
• Verwende für jede Bewerbung neue, gute Kopien. Abgegriffene Blätter machen einen "schlampigen" Eindruck.
• Verwende nur neuwertige Bewerbungsmappen.
• Klebe Dein Foto fest und / oder beschrifte es auf der Rückseite mit Name und Anschrift.
• Versende Deine Unterlagen nicht per Einschreiben oder Eilboten und achte auf ausreichende Frankierung.
• Als Schnellhefter für Deine Bewerbungsmappe solltest Du einen Klemmhefter verwenden. So kannst Du auch auf die allgemein verpönten Klarsichthüllen verzichten.
Anschreiben-Häufige Fehler
Die Massendrucksache
90 Prozent aller Bewerbungen ist im 08/15-Stil verfasst. PCs machen es möglich, in kürzester Zeit Unmengen von bis auf die Adresse identischen Bewerbungsschreiben zu produzieren. Das wissen Personalchefs auch und reagieren dementsprechend – mit einer Standardabsage aus ihrem Computer. Je persönlicher Deine Visitenkarte, desto höher Deine Chancen.
Nicht- und Negativformulierungen
Keiner will wissen, was Du nicht kannst. Negativformulierungen verwirren den Leser, er muss erst übersetzen, was der Bewerber eigentlich meint.
Die Übertreibung
Viele Anschreiben sind überdreht und versuchen, den Eindruck zu erwecken, das Unternehmen sei das einzige, das für den Bewerber überhaupt in Frage kommt. Das glaubt keiner.
Der Roman
Papier ist geduldig, Personalenscheider sind es meistens nicht. Interesse weckt ein kurzes Anschreiben – vor allem, wenn es auf die Anforderungen der Anzeige und die Bedürfnisse des Unternehmens eingeht. Versuche in Deinem Brief plausibel darzulegen, warum gerade Du Deinem Wunscharbeitgeber besonders nützlich sein kannst.
Selbstanklage
Niemand wird für einen Beruf angestellt, weil er etwas nicht oder besonders schlecht kann. Vermeide es, Deine Defizite und Schwächen zu erläutern.
Klischees
Umgehe Begriffe wie „innovativ, kommunikativ, Organisationstalent und dynamisch“, denn so präsentieren sich die meisten Kandidaten. Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich ...“ oder „Ihre Anzeige interessiert mich ...“ sind out. Verfasse Deine Bewerbung individuell und persönlich. Entwerfe zum Beispiel statt eines langen Anschreibens eine Extraseite mit dem Titel „Ich über mich“.
Egozentrik
Viele Bewerber stellen sich im Anschreiben dar, Ihre Wünsche und Anforderungen an den Job; auf die Stellenanzeige gehen sie kaum ein. Gefragt ist der Bewerber, welcher klar und deutlich sagt, was er für das Unternehmen leisten kann.
Naja ich hab schon nachgefragt an der Info und sie haben gesagt sie suchen welche!