Seit 6 Wochen habe ich einen neuen Arbeitsplatz - nach Arbeitslosigkeit und HartzVI in Aussicht - mir blieb quasi nichts anderes übrig, als den Job anzunehmen. Dabei bin ich in einen Familienbetrieb "reingeraten". 3 Generationen, insgesamt 4 Chefs!! Jeder hat was zu sagen. Das eigentliche Problem besteht im Umgang mit den Angestellten: Alles ist immer falsch! (Auch wenn es jahrelang vorher so gemacht wurde), ich mache es auch so - es ist falsch! Es gibt einen ordentlichen Ansch..., wenn nicht "richtig" saubergemacht wurde - zu Erläuterung, ich bin als Sekretärin angestellt und putze mit den anderen Kolleginnen nach der Arbeitszeit ..., man wird runderneuert, wenn man die Tassen der Chefs falsch einräumt (eine Chefin ist nicht sehr groß und kommt nicht ans 2. Regalfach ran)..., wenn der Chef einen Termin versäumt, wird dieser als fachlicher Fehler auf mich abgewälzt (unter fadenscheinigen Begründungen) - was aber am schlimmsten ist, man wird nicht fachlich korrekt kritisiert, das könnte ich ja noch verstehen - hab ich einen wirklichen Fehler gemacht, dann nehme ich die Kritik an - aber dort wird man menschlich beleidigt, man wird als Mensch, als Frau in Frage gestellt. Kurz und knapp - was kann ich machen? Kündige ich, bekomme ich 3 Monate keine Leistung vom Arbeitsamt - rechtliche Möglichkeiten
Bossing (Mobbing des Chefs) am Arbeitsplatz - was tun?
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GerdaGGerdaG
Durchhalten bis die Probezeit rum ist und dann neu überlegen. Auf keinen Fall selbst kündigen.
Hoffentlich macht die Situation Dich nicht krank.
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wfwbinderwfwbinder
sehr schwierige Sitution. guck Dir den wichtigsten aus und versuche Dich mit ihm zu verbünden.
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Smilie66 Hast Du schonmal davon gehört: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus? Oder noch besser: Blut ist dicker als Wasser? Ohne Quatsch, die halten alle zusammen! Nachgewiesen!!
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wfwbinderwfwbinder dann hilft nur leiden.
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Smilie66 Hmm, was soll ich davon halten? Dieser Tipp von einem Geschäftsführer und Unternehmensberater? Sehr konstruktiv! Wirklich! Danke für die Hilfe!
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wfwbinderwfwbinder Ich bin Unternehmensberater und kein Personalberater. Personalfragen sind mir, wie auch eingenes Personal nur ein notwendiges Übel. Daher kann ich jedem nur raten, wenn der rade weg nciht klappt (leider), muss man sich der Situation anpassen, also hier intrigieren.
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Smilie66 Intrigieren? Nee danke :-) Integrieren - naja, guter Tipp, aber sehr schwer in meiner Situation
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tinchen2345 solche sachen sind echt schlimm, an für sich hat man nicht viele möglichkeiten mein chef ist genauso scheiße der wirft sogar mit ordnern nach uns .... am besten wäre es wirklich sich einfach wo anders bewerben und abhauen.... es ist immer beschissen sich von anderen fertig´machen zu lassen. Aber eins muss man immer bedenken chef´s sind auch nur menschen und essse und schei?en wie wir anderen auch. Wenn du deinen chefs eins reinwürgen willst, dann treff sie da wo es ihnen am meisten weh tut, beim geld.... bau einfach ein scheiß nach dem anderen..... was soll er dir dann machen dich entlassen? das wär doch das beste und du würdest keine sperre beim amt bekommen......
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FenchurchFenchurch
Beleidigungen mußt du dir nicht gefallen lassen. Die würde ich erstmal protokollieren und für später aufbewahren. Das kann der Chef ruhig mitbekommen, wenn du solche Dinge aufschreibst. Wenn du den Job unbedingt halten mußt, schaff dir ein dickes Fell an. Ich war auch mal in so einer Situation, es ist nicht einfach. Aber wenn du 1 Jahr dort warst, hast du doch bessere Chancen, dich woanders hin zu bewerben. Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft.
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Smilie66 Also bei 4 (na gut, es sind "nur" 3) Mobbern hab ich schon ordentlich zu protokollieren! Ich schreib schon jetzt jeden Satz vom Chef mit (zum Glück kann ich Steno), aber es wird trotzdem alles gegen einen verwendet. Ich muß den Job nicht unbedingt halten, ich MUSS ordentlich dort rauskommen - ein Jahr halte ich das nicht durch, so ein dickes Fell bekomme ich nie! Um die nächste Bewerbung geht es erstmal gar nicht, meine vorherigen Referenzen sind tadellos!
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FenchurchFenchurch Ok, dann würde ich mal zum Arzt gehen. Unter diesen Umständen bist du schon krank oder wirst es bald sein. Depressionen, Angstzustände, Schlafstörungen, Streßsyndrom, burn-out-Syndrom. Da wird sich doch was finden lassen. Laß dich krank schreiben.
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Smilie66 Und dann?
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shincroshincro
durchstehen.
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Smilie66 Danke, das sag ich mir von Tag zu Tag, immer früh morgens, wenn ich da hinfahre ...
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shincroshincro richtige einstellung!
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Smilie66 Nützt aber wenig, wenn ich nachmittags heulend nach Hause fahre und das bis zum nächsten Morgen anhält ...
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shincroshincro depression hat jeder. musst halt hoffen auf ein besseres leben.
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Smilie66 Superklasse! Solche Kommentare brauch ich! Haste auch ein Rezept von DocM. für den Übergang in ein "besseres Leben"?
Neu überlegen? Was soll ich da überlegen, ich muss da raus! Ich halte das keine 4 Monate mehr aus! Ich bin ja dort nicht die Einzige, der das so geht. Alle, die außerhalb der Familie dort arbeiten, werden so behandelt, nur einige machen das seit Jahren mit und setzten sich mit dem A... drauf, aber das kann ich nicht. Und was soll nach der Probezeit anders sein?
Deine Position. Ich ging davon aus, dass Du hier einen Rat haben möchtest.
Klar sieht es im Lebenslauf anders aus, wenn ich schreiben kann, ich hab ein Jahr "dort und dort" gearbeitet. Ich bilde mir aber nicht ein, falls ich wirklich ein Jahr durchhalte, dass ich im Falle einer Kündigung von mir eine entsprechende Beurteilung bekomme! Also den Zahn kann ich mir ziehen, da ändert sich nichts, alle außerhalb der Familie sind "Dreck" - jetzt mal bildlich gesprochen, denn so werden alle jeden Tag behandelt, nur ich bin so blöd und nehme es mir an und kann nicht dagegen an ...