
Die meisten Friedhöfe gehören den Kommunen, die sind ans Grundgesetz gebunden, das vorschreibt, Menschen ungeachtet religiöser Präferenzen gleich zu behandeln.
In der Regel wird die Beisetzung dann aber nicht von einem Pfarrer sondern von einem freien Redner begleitet.

Der Friedhof wurde nicht nur für gläubige Menschen angelegt. Sicherlich gibt es katholische und evangelische Friedhöfe. Ich war vor 2 Jahren in Neukirchen beim heiligen Blut, ein sehr kirchlicher Ort. Der dortige katholische Friedhof war direkt im Kircheninnenhof. Ich stellte den Bediensteten dieselbe Frage. Die Antwort: Auf diesem katholischen Friedhof werden nur Katholiken beerdigt. Konfessionslose werden auf dem im selben Ort befindlichen evagelischen Friedhof beerdigt.
grisu05 am 26. September 2007 23:32 Ja, die Katholen haben da so ihre eigenen Ansichten..

Ich bin konfessionslos und werde im Friedwald beerdigt. Aber ich kann auch auf den Friedhof.

Auch auf dem Friedhof. Die Beisetzung übernimmt das Bestattungsunternehmen.

Die Verpflichtung für das Bestattungswesen Sorge zu tragen liegt bei der Gemeinde. Deshalb können alle Religionen und auch Menschen ohne Konfession auf einem Gemeindefriedhof bestattet werden. Alternativen sind immer möglich, egal welche Konfession oder ohne.

Also... auf dem Friedhof oder dachtest du im Garten!