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Borreliose wird nicht ernst genommen

Frage von cannapeace cannapeace

Ich wurde vor einigen Monaten von einer Zecke gebissen,ich habe mir Blut abnehmen lassen,und es wurden diese Borreliose Erreger gefunden,ich habe antibiotika bekommen.trotzdem habe ich das Gefühl dass das Ganze weder vom Arzt noch von meinen Mitmenschen ernst genommen wird.Warum eigentlich?Wenn man im internet nachließt hört sich das ziemlich schlimm an,aber mir wollen teilweise die leute gar nicht glauben.Es kommen dann immer so sprüche wie "zecken die borreliose übertragen gibt es nur in süddeutschland"Warum eigentlich?

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Antworten (14)

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    Antwort von auchmama auchmama

    ...weil die Menschen nicht aufgeklärt sind und auch viele Ärzte mit Borreliose nichts anfangen können! Leider!

    Kommentar von Kuno33 Kuno33Kuno33

    Das dürfte es eigentlich nicht mehr geben, dass Ärzte die Borreliose nicht kennen. Es ist aber aufgrund sehr unterschiedlicher Symptome zu erkennen, dass eine Borreliose vorliegt. Viele Patienten wissen nichts mehr vom Zeckenbiss oder bringen ihn nicht mit ihrer Krankheit in Verbindung. Auch Ärzte sind nicht allwissend und leider ist es mitunter sehr schwierig ein Symptom mit einer Borreliose in Verbindung zu bringen. Der Arzt kan das u. U. auch nur sehr schwer erkennen, selbst wenn er mit Borreliose etwas anfangen kann.

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    Antwort von hanco hanco

    Der Arzt hat Dich offensichtlich ernst genommen - sonst hätte er die Blutprobe nicht untersuchen lassen und Dir ein Antibiotika verschreiben können.

    Und genau das ist die richtige Behandlungsmethode.

    http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Borreliose/Therapie/Borreliose-Therapie-7303...

    Kommentar von cannapeace cannapeacecannapeace

    danke für den link

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    Antwort von Mariechen11 Mariechen11

    Vogelgrippe, Virus hier, Keime da, wir werden mit so vielem konfrontiert. Eine Katastrophe jagt die andere. Da erscheint es uns vielleicht als das kleine Problem von einer Zecke gebissen zu werden, oder das Risko erscheint kleiner. Als Mutter hat man da natürlich ein Auge darauf. Erwachsene rechnen eher nicht damit. Was eigentlich sehr leichtsinnig ist.

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    Antwort von Frisbeenator Frisbeenator

    nun wenn du bei deinem arzt das gefühl hast, er nimmt etwas nicht ernst oder du fühlst dich unwohl bei ihm, würde ich z ueinem anderen gehen. und wegen deinen mitmenschen. sag ihnen doch mal klar was das ist, und dass man darüber einfach nicht spassen sollte. und so ne zecke kann auch mal weite wege machen. es reicht wenn sie bei einem gärtner hinten aufm auto ist und einmal durch deutschland fährt.

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    Antwort von bankchef bankchef

    was sollen wir jetzt dazu sagen?

    was genau ist deine frage? das was dir passiert geht auch mit anderen krankheiten,je nachdem auf was für einen arzt wir treffen.. du hast deine mediaktion..also ist doch gut jetzt oder?

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    Antwort von KiDooM KiDooM

    heut zutage lässt sich sowas leicht und schnell vom arzt behandeln

    Kommentar von Mariechen11 Mariechen11Mariechen11

    Wie bitte???

    Kommentar von hanco hancohanco
    Kommentar von Mariechen11 Mariechen11Mariechen11

    Meine Freundin ist seit dem Biss arbeitsunfähig. Rentner. Nervenschmerzen, Lähmung im Arm und Hand, etc, etc.

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    Antwort von Kuno33 Kuno33

    Zecken, die Borreliose übertragen, gibt es nicht nur in Süddeutschland. Wer das behauptet, verwechselt die Borreliose mit der FSME, einer virusbeidngten Enzephalitis (Hirnentzündung), die auch durch Zcken übertragen wird. Zurzeit breiten sich aber die Zecken mit dem Erreger der FSME immer weiter aus, so dass die Verbreitungsgrenzen sich nach Norden erweitern. Gegen FSME kann man sich im Gegensatz zu Borrelien impfen lassen.

    Das Problem bei der Borreliose ist, dass die Infektion so unterschiedliche Symptome hat, so dass sie manchmal nur schwer diagnostiziert werden kann. Der Arzt muss erst auf die Idee kommen. Auch die Patienten wissen es oft nicht, weil sie sich an den Zeckenbiss gar nicht mehr erinnern oder ihn vielleicht auch nicht bemerkt haben.

    Nach der Behandlung sollten die Borrelien eigentlich weg sein. Das kann man durch den entsprechenden Test feststellen. Bestimmte Symptome können u. U. bleiben, weil die Keime einen dauerhaften Schaden angerichtet haben.

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    Antwort von juttamartina juttamartina

    Damit hast Du leider völlig recht, aber sind wir doch mal ehrlich - seit wann beschäftigen wir uns mit dieser Großen Unbekannten? Richtig seit wir betroffen sind, und cih hatte mich schon immer für Heilkunde interessiert. Aber als nicht betroffener ist das alles gar nicht vorstellbar. Wir leben in einem Informationszeitalter, zu viele Informationen prallen täglich auf uns ein, irgenwann fehlt einfach die Zeit und das Interesse erlahmt und der Speicher ist voll! Es geht mir nicht anders, Leute fragen Wie gehts - aber wenn die Antwort nicht GUT lautet, dann wirds anstengend...... Wissen gibts allgemein nur ganz wenig - bei nicht betroffenen, leider. Es liegt ganz klar bei uns das zu ändern, dank Internet gibts ja auch einige Möglichkeiten.... z. B. Facebook hat eigene Interessenseiten, You tube bietet Informationen,

    http://openpetition.de/petition/online/l-18-37-meldepflicht-fuer-lyme-borreliose

    usw.....

    Liebe Grüße Jutta

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    Antwort von usberlin usberlin

    Es ist tatsächlich schwer einen Arzt zu finden, der Erfahrung mit Borreliose hat - vor allem im Spätstadium. Wer behauptet, daß es Borreliose nur in Süddeutschland gibt hat überhaupt keine Ahnung, sondern verwechselt sogar die bakterielle (bzw. durch eine Spirochäte verursachte um ganz genau zu sein) Borreliose, die überall in Deutschland auftritt mit der virusbedingten FSME, die es tatsächlich nur in Risikogebieten überwiegend in Süddeutschland gibt. Die beiden Krankheiten sind beide durch Zeckenbisse übertragbar haben ansosnt aber auch nicht das geringste gemeinsam.

    Das Problem ist, daß Borreliose noch relativ wenig erforscht ist. Man kennt die Krankheit zwar schon etwas länger aber erst durch die Forschungen von Willi Burgdorfer führte erst 1982 zur Entdeckung des Erregers. Da viele Infizierte jedoch trotz der Krankheit noch arbeitsfähig sind ist der volkswirtschaftliche Schaden nicht dramatisch genug, um die Forschungen in Sachen Borreliose zu intensivieren.

    Daher richten sich die meisten Ärzte nach einer Leitlinie, die rund 20 Jahre alt ist und im Frühstadium Doxycyclin für 3 Wochen empfiehlt und im Spätstadium eine 2-3wöchige Infusionstherapie mit Rocephin.

    Daß diese Therapien in etlichen Fällen eben nicht ausreichen wird von vielen Ärzten nicht erkannt. Dabei kann eine Borreliose im Spätstadium eine monate- wenn nicht sogar jahrelange Therapie erfordern.

    Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, daß eine Borreliose die unterschiedlichsten Beschwerden verursachen kann - auch im Wechel mit beschwerdefreien Zeiten. Daher gibt es nicht das klassische Krankheitsbild, was eindeutig auf eine B. hinweist sondern eine Vielzahl von Einzelsymptomen die hinweisend sein können.

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    Antwort von Ameise2 Ameise2

    Das Gute ist:

    1. Man kann sich sehr gut schützen. Mehr dazu bei www.schaedling-biologie.info .

    2. Zunehmend werden die Zecken durchaus ernst genommen.

    Kommentar von Ameise2 Ameise2Ameise2

    Bitte meine Antwort unten zuerst lesen.

  • 0
    Antwort von Ameise2 Ameise2

    Borreliose ist sie erst in den 80er Jahren erkannt worden, und da auch nur zu einem Bruchteil, der in Deutschland eher selten ist, und von einem Biologen. Deshalb sind die ersten Informationen in Deutschland fast immer unzutreffend.

    DIE Borreliose gibt es nicht. Es werden zwar Borrelien gefunden, aber andere, und die werden erst erforscht. Vermutlich ist das Meiste noch unbekannt. Deshalb sind die Informationen darüber widersprüchlich.

    Neues Wissen muss sich sogar an den medizinischen Hochschulen erst herumsprechen, unter den Professoren, in den Fachbüchern, und in den Prüfungen. Parasiten sind ein Grenzfall zwischen Medizin und Biologie. Wer sie verstehen will, muss bereit sein, über den Tellerrand zu gucken.

    Alles Neue braucht Zeit, um sich zu etablieren.

    Einerseits gibt es eine hohe Dunkelziffer.

    Andererseits wird überdiagnostiziert, d.h. Borreliose wird alles genannt, was bisher unklar war, darunter auch Hypochonder.

    Die Erwartungen der Patienten sind sehr hoch.

    Ärzte sind auch "nur" Menschen.

    Für Geldschneider und Panikmacher ist sie leichtes Spiel.

    Manche Kranke greifen nach jedem Strohhalm, manche Medienvertreter nach jedem Sensationspotential.

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    Antwort von Borrili Borrili

    Hier bist du wohl an der falschen Adresse und erhältst nur unsinnige Antworten von Leuten die überhaupt nichts von einer Borreliose verstehen. Wie nur einfach hinlegen. Die Borreliose ist die häufigste bakterielle Infektionskrankheit in Deutschland. Nach Erkrankungsstatistiken der Krankenkassen erkranken daran jährlich ca. 700.000 Menschen in Deutschland. Doch leider wird diese oft chronisch verlaufende Krankheit von den meisten Ärzten ignoriert oder nicht ernst genommen, weil das niemals im Studium gelehrt wurde. Sie wissen einfach nicht ausreichend über die Schwere, Symptome, Diagnostik und Therapie Bescheid. Man muss sich als Erkrankter deshalb notgedrungen selbst schlau machen. Z.B. die Leitlinien zur Diagnostik der Deutschen Borreliose Gesellschaft lesen und dem Arzt vorlegen. Auch sprießen inzwischen immer mehr Selbsthilfegruppen aus dem Boden, bei denen es Hilfe und Rat gibt. Ließ einmal diese Informationen http://forum.bfbd.de/viewtopic.php?f=11&t=23184

    Dort werden einige Fragen beantwortet und in dem Fachforum gibt es Rat, sowie unter Bund ein Verzeichnis alles Selbsthilfegruppen an die du dich wenden kannst.

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    Antwort von Borrili Borrili

    Hier bist du wohl an der falschen Adresse und erhältst nur unsinnige Antworten von Leuten die überhaupt nichts von einer Borreliose verstehen. Wie nur einfach hinlegen. Die Borreliose ist die häufigste bakterielle Infektionskrankheit in Deutschland. Nach Erkrankungsstatistiken der Krankenkassen erkranken daran jährlich ca. 700.000 Menschen in Deutschland. Doch leider wird diese oft chronisch verlaufende Krankheit von den meisten Ärzten ignoriert oder nicht ernst genommen, weil das niemals im Studium gelehrt wurde. Sie wissen einfach nicht ausreichend über die Schwere, Symptome, Diagnostik und Therapie Bescheid. Man muss sich als Erkrankter deshalb notgedrungen selbst schlau machen. Z.B. die Leitlinien zur Diagnostik der Deutschen Borreliose Gesellschaft lesen und dem Arzt vorlegen. Auch sprießen inzwischen immer mehr Selbsthilfegruppen aus dem Boden, bei denen es Hilfe und Rat gibt. Ließ einmal diese Informationen http://forum.bfbd.de/viewtopic.php?f=11&t=23184

    Dort werden einige Fragen beantwortet und in dem Fachforum gibt es Rat, sowie unter Bund ein Verzeichnis alles Selbsthilfegruppen an die du dich wenden kannst.

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    Antwort von mauwilein1984 mauwilein1984

    ach gib nichts aufs geschwätz... kenen auch ein paar die das hatten, wohne im saarland... ist shcons chlimm wenn mans spät bemerkt! und heilung kann sichhinziehen.... aber erwarte doch kein mitleid! und das gibts überall!

    Kommentar von cannapeace cannapeacecannapeace

    mitleid will ich nicht,nur viele haben kein verständniss wenn man zb. total erschöpft ist oder so.

    Kommentar von mauwilein1984 mauwilein1984mauwilein1984

    naja dann geh heim und leg dich halt hin... zu der zeit wos akut ist bekommt man normalerweise sowieso nen krankenschein!

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