pgelli am 29.04.2008 um 22:06 Uhr
Wie gefährlich ist es für Kinder und Jugendliche süchtig zu werden?
Was meint Ihr? Wie gefährlich ist es für Jugendliche, wenn Becker und Raab als Vorbilder Werbung fürs Online-Pokern machen, süchtig zu werden? Das Internet steht 24 Stunden zur Verfügung und man ist anonym. Auf den beworbenen Seiten geht es zwar nicht um reelle Einsätze, aber einen Klick weiter geht es um richtiges Geld. Besteht eine akute Suchtgefahr?

Die besteht zweifelsfrei! Aber nicht erst seit Becker dafür Werbung macht! Das Beste ist, man klärt die Kinder richtig über solche Sachen auf und vermittelt ihnen, dass bei solchen Sachen nur Einer gewinnt - der Veranstalter!

Nur weil vermeintliche Promis Werbung machen, werden Kids nicht gleich süchtig.
Ich finde es bedauerlich, dass die Leute Werbung dafür machen. Aber Geld hat noch jeden Charakter verdorben.
karandasch am 29. April 2008 22:13 meinen noch nicht, dafür hab ich zu wenig davon. :-)
pgelli am 29. April 2008 22:16 @Raimund, das finde ich auch.

Meines Wissens gibt es einen Persocheck. Von daher sind es keine Kinder, die um Geld spielen.
Missbrauch ist natürlich möglich, aber das kann überall passieren.
pgelli am 29. April 2008 22:17 Ich war da noch nicht, wenn das so ist um so besser.

Zwischen spielen und süchtigwerden ist aber ein großer Unterschied. Die Werbung will zum Spiel animieren, dass es bei einigen in Sucht ausartet, dafür kann sie nichts.

genau so gefährlich wie Zigaretten und Alkoholwerbung oder Internet und PC Spiele!
pgelli am 29. April 2008 22:21 @Taraa, du hast ja so Recht, ich finde nur schade, dass Promis dafür Werbung machen.
Leider kenne ich die betreffende Werbung nicht, finde aber eine Werbung für Glückspiele sollte nicht gesendet werden zu Zeiten, wo Kinder zuschauen könnten. Allerdings bin ich der Meinung, dass die meisten Kinder nicht Poker spielen. Meist sind es doch andere Gameboy- ,Spielkonsolen- oder PC-Spiele von denen eher eine Suchtgefahr ausgeht, denn Poker ist doch eigentlich voll langweilig, die Kids wollen Action.
(Ex)Promis verdienen nun mal Geld durch Werbeverträge. Es liegt grad im Bereich Internet besonders im Verantwortungsbereich der Eltern darauf zu achten bzw. dafür zu sorgen, das Kinder u. Jugendliche unterhalb der geforderten Altersgrenze nicht an solche Inhalte rankommen. Zumal Raab seine Pokernacht (wie der Name ja schon sagt) seine Spielrunde des nachts überträgt. Zu Uhrzeiten wo sich die Frage stellt, ob Kinder da noch etwas vor dem TV zu suchen haben. Ok, bei jugendlichen sieht es halt wieder nen bisschen anders aus, aber da sind dann halt wieder die Eltern gefragt.
Poker ist ein Glücksspiel und nur weil im Internet keine Aufsichtsperson an nem Schalter sitzt wie in einer Spielhalle und darauf achtet welche Kunden die Einrichtung betreten, können sich auch Eltern hier nicht freisprechen und sagen:"Ich kann doch nichts dafür wenn mein Kind sich da anmeldet".
Aufklärung ist gut! DH.
besser kann man es nicht erklähren. den Jugendlichen wird doch ein Bild vom leichtem und schnellem Geld vermittelt waas in keiner Weise zur Realität gehört. Das fängt beim Lotto schon an.