Frage von Katharina8888, 20

Borderline Störung wer kann helfen ?

Sehr geehrte Damen und Herren,Ich habe bereit zwei Jahre lang eine Verhaltenstherapie gemacht bis zum 1.12.2014(Depressionen, Panik Attacken, Traumatisierung) hatte aber das Gefühl das sich meine Symptome eher verschlechtert haben.Ich war dann im März 2015 so verzweifelt das ich mich zu einem Gespräch in der Psychiatrischen Ambulanz entschieden habe, dort wurde mir mitgeteilt das ich der Symptome nach eine borderline Persönlichkeitsstörung habe. Nun kann ich mir meine Verhaltensweisen natürlich besser verstehen, aber es ist trotzdem weiterhin unerträglich. Ich traue mich nicht darüber zu reden mit meinem Hausarzt ich hab so oft die Erfahrung gemacht das ich nicht ernst genommen wurde. Meine Symptomatik hat sich eher verschlechtert ich neige zum ritzen und nehme manchmal exzessiv Alkohol zu mir. Weil ich mit meinen Gefühlen nicht zurecht komme konsumiere ich regelmäßig canabis, dies habe ich früher schon gemacht jedoch aufgrund meiner Ausbildung damit aufgehört, nun bin ich leider wieder ruckfallig. Seit August bin ich von der Arbeit freigestellt mit anschließender kündigung innerhalb der probezeit, weil ich die Arbeit in der altenpflege einfach nicht mehr geschafft habe. Seit Anfang September habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Ich weiß nicht mehr weiter Suche schon einen Therapie Platz aber ich habe einfach Angst vor der Wahrheit ich möchte nicht verurteilt werden und ich habe das Gefühl niemand kann mir jemals helfen. Hinzu kommt das ich seit meinem 14 Lebensjahr eine ess Störung habe. Es klingt verrückt aber ich Wechsel ständig zwischen zu dick und zu dünn. Ich bin 27 Jahre alt und komme einfach nicht zurecht. Ich kann meinen Alltag kaum bewältigen ohne meinen Partner wäre ich immer aufgeschmissen. Er ist der einzige den ich habe. Was soll ich tun??

Antwort
von moonchild1972, 9

Du kannst nur versuchen, Dich selbst lieb zu haben. Ich weiß, es klingt wie ein schlechter Witz für jemanden, der sich selbst verletzt. Du hast eine sehr traurige und schlimme Geschichte.

Normalerweise ist es in der Verhaltenstherapie ja so, dass sie Dir helfen sollte, Skills gegen die starken Gefühle wie Panik-Atacken, Angstzustände (Phobien: Sozialphobie, etc.) im Bezug auf das Trauma heraus zu arbeiten. In der Traumatherapie wird zum Beispiel der "innere Schutzraum" für Dich festgelegt, wenn Du in einer starken Anspannungs und - Angstsituation bist, die Dich zu überwältigen droht.

Ich würde Dir raten, Dich auch mal über Psychoedukationen schlau zu machen. Das kannst Du z.B. in einer Tagesklinik tun. Die haben dort verschiedene Gruppen für verschiedene Bereiche bzw Krankheitsbilder. Es gibt sowohl die Angstgruppen, die Depressionsgruppen, die allegemeine gemischte Gruppe, und die über 50, die ja bei Dir nicht zu trifft ;-). In einer Tagesklinik könntest Du dann gezielt (beispielsweise gegen die Angst) therapiert werden. Du hast auch Konfrontationstraining, damit Du eine Chance hast, wieder gesund zu werden.

Bitte lasse Die Finger von Cannabis :o ... das ist absolutes GIFT für Dich in Deiner Situation mit dieser schlimmen Erkrankung. Ich weiß, dass das Cannabis erst erleichternd, beruhigend und wohlig ist und man kann gut darauf kreativ in Gedanken und Gestaltung sein, aber der Schuss geht nach hinten los. Was sich anfangs positiv auswirkt, wird in den Tagen danach zur absoluten Katastrophe. Je mehr Du am Anfang da raus ziehst, desto schlimmer wird Dein Zustand hinterher  :(, glaube mir. Du könntest durch Cannabis zum unerträglichen Leid in Deiner Krankheit kommen. Dann nimm wirklich lieber ein Psychopharmazeutikum (es gibt schon moderne gute Psychopharmaka) auch wenn Du es evt. nicht magst. Es kann nach einem gewissen Zeitraum auch wieder ausgeschlichen werden, aber es gehen erstmal die Qualen weg!


GANZ WICHTIG: Versuche, Dir selbst etwas zu bedeuten und Dir selbst gut zu tun; und Dich nicht für Gefühle zu bestrafen, weil Du den Eindruck von Dir haben könntest, Du seist evt. kein guter Mensch, oder so einen Blödsinn :´( ich heule hier, weil mich das alles so furchtbar traurig macht, denn ich kenne diese Schicksale. Du bist wertvoll, Du bist wichtig, Du wirst noch gebraucht. Tu Dir nicht selbst weh. Bedeute Dir etwas.

Versuche heraus zu finden, wie Du Dir selbst die Liebe entgegenbringen kannst, die Dir von anderen Menschen gefehlt hat.

Ich empfehle Dir ein Buch:

http://www.amazon.de/Dein-bester-Freund-Ulrike-Dahm/dp/3856812830

Wegweiser zur Selbstliebe.

Pass gut auf Dich auf.

moonchild1972

Antwort
von Katharina8888, 19

Irgendwie steht meine eigentliche Frage nicht da. 

 Sehr geehrte Damen und Herren,Ich habe bereit zwei Jahre lang eine Verhaltenstherapie gemacht bis zum 1.12.2014(Depressionen, Panik Attacken, Traumatisierung) hatte aber das Gefühl das sich meine Symptome eher verschlechtert haben.Ich war dann im März 2015 so verzweifelt das ich mich zu einem Gespräch in der Psychiatrischen Ambulanz entschieden habe, dort wurde mir mitgeteilt das ich der Symptome nach eine borderline Persönlichkeitsstörung habe. Nun kann ich mir meine Verhaltensweisen natürlich besser verstehen, aber es ist trotzdem weiterhin unerträglich. Ich traue mich nicht darüber zu reden mit meinem Hausarzt ich hab so oft die Erfahrung gemacht das ich nicht ernst genommen wurde. Meine Symptomatik hat sich eher verschlechtert ich neige zum ritzen und nehme manchmal exzessiv Alkohol zu mir. Weil ich mit meinen Gefühlen nicht zurecht komme konsumiere ich regelmäßig canabis, dies habe ich früher schon gemacht jedoch aufgrund meiner Ausbildung damit aufgehört, nun bin ich leider wieder ruckfallig. Seit August bin ich von der Arbeit freigestellt mit anschließender kündigung innerhalb der probezeit, weil ich die Arbeit in der altenpflege einfach nicht mehr geschafft habe. Seit Anfang September habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Ich weiß nicht mehr weiter Suche schon einen Therapie Platz aber ich habe einfach Angst vor der Wahrheit ich möchte nicht verurteilt werden und ich habe das Gefühl niemand kann mir jemals helfen. Hinzu kommt das ich seit meinem 14 Lebensjahr eine ess Störung habe. Es klingt verrückt aber ich Wechsel ständig zwischen zu dick und zu dünn. Ich bin 27 Jahre alt und komme einfach nicht zurecht. Ich kann meinen Alltag kaum bewältigen ohne meinen Partner wäre ich immer aufgeschmissen. Er ist der einzige den ich habe. Was soll ich tun?? 

Antwort
von Melodie122, 14

Eine psychologische Behandlung wäre ratsam. Selbstverletzung kommt daher das man psychischen Stress nicht abbauen kann oder das Lebensgefühl nicht mehr spürt bzw als Eigenbestrafung ich kann nur empfehlen schau im Internet nach eine Skilliste. Da gibt es Alternativen um Dinge zu verarbeiten zb. Joggen, eine kalte Dusche, zeichnen...etc. 

Ein versuch ist es wert, ich bin so auch davon losgekommen. 

Antwort
von kokomi, 17

psychologe und eine therapie

Antwort
von Seanna, 4

Welche Art Rat erwartest du hier?

Selbsthilfe, an wen du dich wenden sollst, Probleme mit der Therapie-Zwangspause....?!

Sehe hier keine konkrete Fragestellung.

Antwort
von DepravedGirl, 20

Ein Psychologe kann helfen.

Antwort
von robi187, 4
Antwort
von hermanhans, 6
Antwort
von Arogancki, 9

Du dir selbst mit starkem Willen zur Veränderung.

Antwort
von JakobElgert, 20

Psychologe.

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