Frage von Hayffie, 29

Biologie: Hilfe, komme nicht weiter?

Hallo leute Ich komme bei diesem arbeitblatt einfsch nicht weiter wäre echt toll wenn ihr mir helfen könntet

Antwort
von DedeM, 2

Moin,

• Kleine Moleküle (zum Beispiel Wasser) oder Lipide gelangen durch eine einfache Diffusion durch die Biomembran.
• Ionen oder größere (hydrophile) Moleküle gelangen durch Kanalproteine oder Carrier-Proteine durch die Biomembran. Das bezeichnet man dann als erleichterte Diffusion.
• Die einfache und die erleichterte Diffusion sind Transporte durch die Membran, die keine Energie (in Form von ATP) benötigen, weil sie entlang eines Konzentrations- und / oder Ladungsgefälles ablaufen. Deshalb zählt man diese Art des Seitenwechsels von Teilchen zu den passiven Transporten.

Ionen oder große bzw. hydrophile Moleküle können auch gegen ein bestehendes Konzentrationsgefälle durch die Membran transportiert werden. Das kann entweder wieder über Carrier oder über Pumpenproteine erfolgen. Dieser Transportweg erfordert Energie (in Form von ATP) und er wird deshalb als aktiver Transport bezeichnet.

Im Bild ist ein primär aktiver Transport zu sehen (Symbol mit dem gewellten Energiepfeil), weil der Energieverbrauch direkt am Carrier (bzw. am Pumpenprotein) genutzt wird, um das Teilchen aus der Zelle hinaus zu befördern.

Was nicht abgebildet ist, ist ein sekundär aktiver Transport. Bei diesem sind ein aktiver und ein scheinbar passiver Transport aneinander gekoppelt. Das funktioniert zum Beispiel so, dass Protonen (H^+-Ionen) unter Energieverbrauch aktiv aus der Zelle hinaus befördert werden. Das führt dazu, dass sich ein Konzentrations- und ein Ladungsgefälle aufbaut (außen sind dann mehr Protonen und damit auch mehr positive Ladungsträger als innen). Diese Gradienten können dann von entsprechenden Carriern insofern genutzt werden, dass sie die Protonen entlang der beiden Gradienten wieder in die Zelle lassen, aber nur, wenn dabei gleichzeitig auch ein weiteres Molekül mit eingeschleust wird (zum Beispiel Glucose oder eine Aminosäure). Dieses Einschleusen eines weiteren Moleküls kann dann auch gegen ein bestehendes Konzentrationsgefälle dieses Moleküls erfolgen. Weil dabei zwar für das Einschleusen des weiteren Moleküls keine Energie benötigt wird, aber das Einschleusen nur möglich wurde, weil vorher ein energieverbrauchender Transport von Protonen nach draußen erfolgte, nennt man diese Art des Transports sekundär aktiv. Und weil dabei beide, die Protonen und das weitere Molekül in die gleiche Richtung transportiert werden, bezeichnet man das auch noch als Symport.
Ein Antiport (ebenfalls nicht in der Abbildung zu sehen) wäre dann zum Beispiel, wenn ein Pumpenprotein bestimmte Ionen aus der Zelle hinaus befördert und praktisch gleichzeitig andere Ionen in die Zelle hinein holt. Aber das nur der Vollständigkeit halber...

Was du auf den Strich unter dem Konzentrationsgefälle schreiben sollst, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht "Antrieb für Transportwege"?!

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen...!?

LG von der Waterkant.

Antwort
von psalterium, 8

Ich muss sagen ich finde das Arbeitsblatt und die "Aufgabenstellung" etwas verwirrend.

1. Einfache Diffusion
2. Ionenkanäle
3. Carrier
4. Pumpen
5. Osmose

Das wäre mein Vorschlag. Eventuell noch mit Begriffen wie aktiver/passiver Transport arbeiten.

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