Frage von AbgehobenerHase, 30

Bodyweightübungen oder Kampfsport?

Glaubt ihr, dass Bodyweightübungen, die man Zuhause macht schon ausreichen, um sportlich(er) zu werden oder würdet ihr eher Kampfsport empfehlen? Welche Vor- und Nachteile gibt es jeweils?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 14

Ich befürworte das Training einer Kampfkunst in einem Verein unter Aufsicht eines entsprechend qualifizierten Lehrers, oder eines Wettkampfsports.

Kampfkunst/Kampfsport

Der Verein bietet nicht nur körperliche Fitness, sondern es werden auch positive Charaktereigenschaften wie Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit gefördert.

Außerdem gibt es dort auch ein soziales Umfeld, in dem man neue Kontakte knüpfen und interessante Menschen kennenlernen kann.

Die regelmäßigen Übungszeiten und das gemeinsame Training fördern die Disziplin, da man weiß, dass zB jeden Dienstag und Donnerstag geübt wird.

Durch den Trainer gibt es zudem die Möglichkeit eines Ansprechpartners und der Korrektur, falls Bewegungen falsch geübt werden.

Nachteilig sind aus meiner Sicht letztlich nur die Kosten und das man eben an feste Übungszeiten des Vereins gebunden ist.

Einzeltraining

Vorteil ist, das man Übungen nach freiem Willen auswählen und jederzeit trainieren kann, ohne dafür eine Gebührt bezahlen zu müssen. Diese Beliebigkeit ist aber auch riskant.

Außerdem braucht man sich nicht vor anderen genieren, sondern kann seine Liegestütze auch im Schlafanzug machen.

Bei einem Einzeltraining fehlen allerdings die Charakterschulung, die soziale Komponente und die Förderung der Disziplin durch die Gemeinschaft.

Außerdem gibt es niemanden, der mögliche Fehler bei der Ausführung der Übung (zB Hohlkreuz, Anspannung) korrigiert und keinen vernünftigen Trainingsplan.

Persönliches

Ich selbst trainiere die japanische Kampfkunst Aikido, über die ich hier schon mal etwas schrieb und das ganze mit ein paar Videos ergänzt habe:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-kampfsportart-gefaellt-euch-und-warum-wel...

Gefällt mir persönlich besser, als rein körperzentrierte Fitness.

Antwort
von DonDenson, 16

Heyhey,

wenn du einfach fitter werden und dich wohler fühlen willst, können Heimübungen ausreichen. Die Nachteile: 

1.) Du bist alleine. (in der Gruppe ist man motivierter, lernt andere kennen und hat jemanden der sich Deine Bewegungen von außen anschaut und bei Bedarf korrigiert. Außerdem lässt man dann seltener das Training ausfallen.)

2.) Du musst Deine Übungen selbst aussuchen. (wenn Du sportlich unerfahren bist, könnte es Dir schwer fallen die richtigen Übungen zu finden und dann auch richtig durchzuführen (s.o.). Für ein gutes, ausbalanciertes Training muss man einige Dinge beachten (z.B. Trainingspausen, Muskelregeneration...) und um die richtigen Übungen zu finden muss man oft auch wissen, wie die betreffenden Muskeln heissen...

Vorteile Heimtraining:

Privatsphäre, zeitlich flexibel, individuell, unabhängig.

Es gibt viele Gruppenangebote im Bereich der Aerobik, Gymnastik, Tanzaerobic (Zumba) usw. Da kann man gut beim Hochschulsport einer nahegelegenen Uni nachschauen. Ist meistens ganz günstig. 

Wenn Du lieber allein trainierst gibt es auf Youtube ne Menge Videos. Achte aber auf die Signale deines Körpers und übertreibe es am Anfang nicht.

Zum Kampfsport

Vorteile: Steigert Selbstbewusstsein, man lernt recht viele neue Bewegungen in kirzer Zeit, steigert Ausdauer, Schnellkraft und Koordination, steigert auch die Maximalkraft der eingesetzten Muskeln, meist traditionell ausgerichtet (man lernt auch etwas über die jeweilige Kultur).

Nachteile:

Im Vergleich zum Einzelsport: sehr viel höheres Verletzungsrisiko!

Vereinskurse können extrem schlecht sein (aufpassen bei der Trainerwahl!!!) gilt auch für Aerobic usw...

Abhängig von der Kampfkunst kommt es zu einer sehr starken Beanspruchung einzelner Körperteile, die nicht gesund sein kann. (z.B. Kickboxen: Schienbeine)

Mein Tip: Capoeira. Das ist ein brasilianischer Kampftanz. Es wird im Rhythmus zu Capoeira-Musik (die auch selbst gemacht wird) gekämpft bzw. "gespielt". Es geht weniger darum den Gegner zu Verletzen, sondern darum ihn auszutricksen und mit ihm zu spielen. Man lernt kämpfen, trommeln und singen. Besser gehts ja kaum. :)

Hoffe das war hilfreich.

Beste Grüße

D.

Antwort
von xTravellerx, 12

Kampfsport macht man in erster Linie um kämpfen zu lernen. Wenn du lediglich sportlicher werden möchtest, reicht es zu Hause zu trainieren. Du sparst Geld und musst auch nicht mit einem blauen Auge rechnen.

Allerdings gelingt das hometraining nur bei den Wenigsten, da es am Anfang Vielen schwer fällt, die nötige Motivation aufzubauen, um es dauerhaft durchzuhalten. 

Antwort
von CountDracula, 11

Ich empfehle beides. Kampfsport wird ohne Krafttraining sowieso nichts.

Antwort
von Shiranam, 2

Was machst Du eigentlich mit den Antworten, die Du auf deine Fragen bekommst? Liest Du die gar nicht oder warum stellst Du immer wieder dieselben Fragen?

Solange Du hier nur fragst und gar nichts trainierst, solange wirst Du nicht sportlicher. Dabei ist es völlig egal, was Du NICHT trainierst.

Fang an!

Kommentar von AbgehobenerHase ,

Also erstens: Ich darf hier so viele Fragen stellen, wie ich möchte. Warum denkst du denn gibt es Gutefrage.net? Denkst du, ich stelle die Fragen hier aus Spaß? Und trainieren tue ich auch. Ich muss mir hier viele unterschiedliche Meinungen einholen, um am Ende selbst entscheiden zu können, was ich mache und warum ich es mache.

Kommentar von Shiranam ,

Klar darfst Du das!

Es sind nur immer dieselben Fragen und Antworten. Aber egal. Ich muss das ja nicht verstehen.

Also, nichts für ungut! Weiter so.

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