Blutspenden gegen Geld ist grundsätzlich verboten!
Aber es gibt eine Aufwandsentschädigung für Blutspenden
Tatsächlich ist der Bevölkerung meist nicht bekannt, dass es Geld für Blutspenden gibt, da aus gesetzlichen Gründen nicht mit einer Aufwandsentschädigung für Blutspenden, Plasmaspenden oder Thrombozytenspenden geworben werden darf.
Von den meisten Blutspendediensten gibt es ab der 2. Blutspende eine monetäre Aufwandsentschädigung. Dazu zählen staatlich-kommunale Blutspendedienste, unabhängige Blutspendedienste sowie Pharma-Unternehmen. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gibt es dagegen zumeist kleine nicht-monetäre Geschenke.
Für Vollblutspenden liegt die Vergütung in der Regel bei 15 - 25 Euro für eine Vollblutspende. Für Plasmaspenden und Thrombozytenspenden liegen die Aufwandsentschädigungen etwas höher und variieren je nach Anbieter üblicherweise zwischen 25 und 40 Euro.
Rechnet man mit einer Vergütung von 30 Euro für eine Blutplasmaspende, die rund 40 Mal im Jahr durchgeführt werden kann, so kommt man auf rund 1.200 Euro pro Jahr.
Man könnte also quasi vom Nebenjob Blutspender sprechen.
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