Unsere Tochter ist heute auf dem Tennisplatz hingefallen und hat sich beide Knie übel aufgeschürft. Wir haben das gewaschen und desinfiziert. Wann trägt man die Wund- un Heilsalbe auf? Aufs offene Knie? ODer leiber auf die Blukrusten? Weichen die dann nicht wieder auf? Wie behandelt man Schürfwunden am besten?
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kannst getrost einsalben. wenn du noch arnika gluboli hast, gib ihr auch noch 5 davon. (heilungsfördernd, bei verletzungen aller art). statt bepanthen kannst auch beta-isodona salbe drauf geben.
Es gibt ganz tolle Pflaster von Hansaplast. Ich glaube, die heißen Gelpflaster. Beim Aufkleben tut es einen Augenblick weh, aber dann kommt die Wirkung. Das Pflaster bleibt ca. fünf Tage auf der Wunde und die Wunde verheilt in der doppelten Zeit, da keine Kruste gebildet werden muss. Die Wunde verheilt feucht. Der Supervorteil: Es bilden sich keine Narben. Ich habe drei Kinder und entsprechend viele Verletzungen zu versorgen. Auch wenn die Pflaster auf den ersten Blick teuer erscheinen, so lohnt sich die Anschaffung. Da es sie in verschiedenen Größen gibt, habe ich von allen einen kleinen Vorrat. Alles Gute für deine Tochter

Mit Rescue-Salbe heilen Wunden bedeutet schneller ab. Gibt es auch in der Apotheke.
Nach dem Desinfizieren trocken halten und erst mal nichts drauf schmieren.
Wund-und Heilsalbe nur auf oberflächliche Kratzer und Wunden .

Mein Sohn hat sich voriges Jahr beim Fahrrad fahren die halbe Gesichtshälfte abgedeckt. Wir haben erstmal nur den Schmutz weggespült. Am nächsten Tag habe ich dann ganz vorsichtig überall Bepanthen Heilsalbe aufgetragen. Das weicht die Krusten zwar auf, aber nach drei bis vier Tagen war das Ganze ziemlich abgeheilt.

Am Besten 1-2 Tage in Ruhe lassen. Erst wenn die Wunden zu sind kann man eine (z.B Panthenol-haltige) Salbe zur Unterstützung verwenden.
Also über die bisher gegebenen Antworten muß ich mich doch sehr wundern! Erstmal wäre es doch wichtig zu wissen wie tief und wie großflächig die Wunden sind. Bei einer oberflächlichen Wunde ist es besser wenn sie verschorft, und dann sollte man den Schorf solange in Ruhe lasseb bis er abfällt - also nicht eincremen. Sind die wunden tiefer, sollte man sie eher feucht halten z.B. mit einem Gelpflaster. Puder geht gar nicht, und Heilslben besser erst auf die neue, geschlossene Haut auftragen. Ich hoffe Du hast nicht schon alles andere ausprobieert!!!!!!!!!!!!!!! Gruß Vomatz
Ich creme wunde Stellen mit Kieselsäure ein, das ist gut für die Wundheilung und kühlt zusätzlich. Man kann auch offene Wunden damit behandeln, ich denke aber, das kommt auch noch darauf an wie tief die Wunde ist. Dann erstmal nur an der Luft heilen lassen, nachdem sie desinfiziert wurde.
Wer hier nicht vom Fach ist, sollte besser nicht antworten!!! Ich hoffe, wie einer der Vorredner auch, dass du nicht schon alles aus der Kiste Mythen, Sagen und Aberglaube ausprobiert hast! Grundsätzlich zur Behandlung von Wunden ist zu sagen, dass die Behandlung individuell von der Größe und tiefe abhängt. Für alle Schürfwunden gilt: 1. Reinigen/abspülen/abtupfen (Kompresse) mit fließendem Wasser, lauwarm. 2. Fremdkörper entfernen. Kann man dies nicht, dann Arzt aufsuchen. 3. Desinfizieren ist sinnvoll, aber nicht immer zwingend notwendig, wenn die Wunde schon z.B. unter der Dusche sehr gut gereinigt wurde. Dabei ist z.B. Octenisept vorteilhafter, da es weniger brennt. Jod, Merchurochrom sind ungünstig, weil die Farbe eine Beurteilung der Wunde nicht mehr zulässt, Wäsche verfärbt und auch sonst nicht mehr in der Erstversorgung von Wunden empfohlen wird. 4. Gelverbände (Hydrokolloid-Verbände) sind nur dann anzuwenden, wenn KEINE Infektion (starke Rötung am Wundrand, Geruch, Schwellung, Schmerzen) vorliegen. Ggf. Nicht-haftende Kompressen oder normale sterile Pflaster verwenden. 5. Puder, Pulver oder sonstiges Krümelzeug hat in Wunden NIEMALS etwas zu suchen 6. Panthenolhaltige Cremes können aufgetragen werden, wenn der Schorf anfängt zu Jucken. Wird Panthenol in der Erstversorgung aufgetragen, besteht zumindest die theoretische Gefahr einer Infektion. Die Creme ist nämlich nicht steril. Außerdem wird die Wunde etwas "matschig" und schmiert. Mit Kompressen gut abgedeckt kann das klappen und hat ähnlich gut Ergebnisse wie Gelpflaster. Gelpflaster sind an der Stelle eben praktischer. 7. Zum darüber "pinkeln": Ist bei Knieverletzungen gerade noch möglich, bei Gesichtsverletzungen eher unangenehm. Hat man früher gern mal gemacht, auch bei Blasen im Stiefel. Der Harnstoff im Urin ist Heilungsfördernd, Antikörper im Urin bekämpfen Bakterien in der Wunde und Urin an sich ist steril. Trotzdem, im 21. Jahrhundert gibts bessere Möglichkeiten der Wundversorgung!