Unter einem "Blutbild" versteht man die Bestimmung der Anzahl von Blutkörperchen (rote, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen), der Hämoglobinkonzentration und des prozentualen Anteils der festen Stoffe (Hämatokrit). Oft wird auch noch das Volumen und die Hämoglobinbeladung der roten Blutkörperchen bestimmt (MCV, MCH, MCHC).
Zusätzlich wird dein Arzt den Blutweisenwert und das Schilddrüsenstimulierende Hormon (TSH) bestimmt haben lassen.
Wenn einem Patienten Blut abgenommen wird, wird es niemals "komplett" untersucht. Das ist technisch und finanziell gar nicht möglich (es gibt tausende bestimmbarer Werte) und macht auch medizinisch gar keinen Sinn. Entgegen der laienhaften Auffassung dient die Blutentnahme nicht als blinde Suchfunktion für nach allen möglichen Erkrankungen, sondern als gezielte diagnostische Unterstützung einer klinischen Verdachtsdiagnose. Wenn also dein Arzt bei dir einen Eisenmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion vermutet hat, wäre es unsinnig gewesen, bspw. die Blutfettwerte oder das Prostataspezifische Antigen bestimmen zu lassen.
Danke, super Antwort. War ja aber hauptsächlich wegen geschwollenen Lympdrysen da. Also wird er das wohl auch untersucht haben. :)