Eisen kann Dir nur helfen wenn wirklich ein Eisenmangel vorliegt.
Raucht Du? Nikotin lässt die Blutgefäßmuskulatur sich verkrampfen, so dass zwangsläufig Durchblutungsstörungen entstehen. Also wenn, dann unbedingt lassen!
Wie ernährst Du Dich sonst? Mach Dir klar:
"Zum Leben braucht man rohes Gemüse, zum Arbeiten und Sport treiben: volles Getreide und Nüsse, zum Festefeiern Obst – eventuell mit Schlagsahne. Fast alles übrige braucht man, damit die Ärzte und die Zahnärzte auch noch leben können.
Nimm mal Weißdorntropfen oder auch Crataegutt, heißt zwar nichts anderes (Gutta=Tropfen) gibt es aber auch als Tabletten. Das hat schon manche kalten Hände warm werden lassen.
Tradition ist gut aber Fortschritt ist besser!
Ich besitze ein Buch von Walter Ryff, mit dem Titel:
Der volkommnen Teutschen Reformierten Apotecken I., II. und III. Theil gedruckt 1573 in Straßburg.
Darinnen sind als Eigenschaften der verschieden Heilpflanzen, genau wie in den Büchern der TCM die Begriffe feucht – trocken; kalt – warm; süß – sauer: herb – bitter; salzig – mild – scharf, angegeben.
Auch bei uns verwendete man damals Dekokte.
Nur hat man inzwischen bemerkt, dass der Dekokt die schlechteste Aufbereitung der Pflanzen ist, da beim Kochen ein guter Teil der Wirkstoffe zerstört wird und der Dekokt ausserdem am schnellsten haltbar ist. Daher ist man bei uns dazu übergegangen aus den Heilpflanzen Tinkturen herzustellen, die durch die spagyrische Zubereitungsart noch an Wirkstoff erhalt verbessert werden konnten.
Auch für die TCM wäre es ein Fortschritt die, bei uns bisher noch nicht bekannten Heilpflanzen als Tinkturen aufzubereiten.
Die TCM verfügt zwar über eine stattliche Anzahl von Mitteln, die bei uns bisher noch nicht bekannt waren, jedoch sind ihr mindestens eben so viele bei uns bekannte und bewährte Heilpflanzen noch nicht geläufig.
Es könnte eine gegenseitige Bereicherung sein, die aber von den Anhängern der TCM noch kaum genutzt werden.
Daneben sollte man bedenken, dass fast jeder Pflanze eine gewisse pharmakologische Wirkung inne wohnt.
Da aber die Tiere in der Regel Futter suchen und keine Arzneien, hat die Natur es so eingerichtet, dass sich die arzneilichen Wirkungen der Pflanzen in einem Biotop sich gegenseitig neutralisieren.
Daher ist meistens eine Mischung von mehreren Kräutern mit einer Verminderung der Wirkung verbunden.
Da es aber bei der TCM üblich ist eine fast unüberschaubare Anzahl von Mitteln zu mischen, wie ich immer wieder sehe, wenn mir Patienten ein Rezept eines vielleicht sogar berühmten chinesischen Arztes zeigen,
ist es auch nicht verwunderlich, dass die Wirkung meistens enttäuschend gering ist.
Daneben ist mir aufgefallen, dass z. B. der in der TCM gebräuchliche Wurzelstock: Rhizoma Anemarrhenae für Personen asiatischer Herkunft sehr oft passend ist, aber für Europäer fast nie.
hallo jule, nicht böse gemeint aber mit deiner interpretation liegst du komplett daneben. es handelt sich bei der dame serwohl um eine ärztin, und zwar um eine sehr gute, das heisst sie kann über beide seiten reden, westliche medizin und tcm.
und wenn du dir meinen text nochmal in ruhe durchliest wirst du feststellen das ich nicht geschrieben habe ich habe ein burnout weil ich kalte hände und füße habe. ich habe ein burnout aufgrund psychischer belastungen, und habe kalte hände und füße da meine vermutete blutarmut eventuell durch das burnout hervorgerufen wurde.
ich habe auch nicht vor eisenpräparate als psychopharmaka zu benutzen, wie du darauf kommst weiß ich auch nicht.
eine therapie ist schon im gange, es ist auch lediglich eine vermutung das meine beschwerden aufgrund psychischer belastung stammen. ich wollte tips haben wie man diesem problem vorbeugen kann, joggen, ginsen usw. simple tipps, verstehst du
Jule hat recht. Man bekommt auch keine Blutarmut durch Burn- out. Kalte Hände und Füße sind vegetativ-konstitutionell bedingt (Sympathikotonie). TCM ist eine Möglichkeit bei vegetativ labilen Patienten erfolgreich zu sein, aber eine Blutarmut ist eindeutig messbar festzustellen und durch TCM nie heilbar.