Blutabnahmetest in Psychiatrie?

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6 Antworten

Das ist so eine Frage, die sich nicht beantworten lässt. Es fehlen dazu notwendige Informationen.

In der Regel wird immer mal wieder Blut entnommen. Bei mir war das zwei mal in insgesamt 8 Wochen.

Bei einem Patienten, der den Eindruck macht, dass er die Wahrheit erzählt, wird vermutlich auch nicht auf Drogen etc getestet. Das sind Tests die sehr aufwendig und vor allem sehr teuer sind.

Wenn du deine Medikamente regelmäßig nimmst, wird auch niemand checken, ob diese im Blut nachweisbar sind.

Falls du die Medikamente nicht nehmen solltest, wird das Personal das vermutlich mitbekommen. Denn in der Regel müssen die Medikamente unter Aufsicht eingenommen werden. Aber selbst wenn du die Möglichkeit hättest die nicht einzunehmen, würde das Personal das ziemlich sicher an deinem Verhalten erkennen.

Ein Test ist also eigentlich nicht notwendig.

In der Psychiatrie gibt es noch genug Mittel und Wege um zu kontrollieren, ob du die Medikamente nimmst oder eben nicht.

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Das kommt darauf an, warum man in die Psychiatrie kommt. Also z.B. als akuter Fall (z.B. Epilepsie) oder zur Nachkontrolle / Begleitung einer therapeutischen Massnahme.

Ohne Dein Einverständis darf Dir keiner Blut abnehmen. Das ginge dann nur mit einem richterlichen Beschluss.

Falls es um Psychopharmaka geht : Bei regelmässiger Einnahme kommt es zu einer weitgehend stabilen Konzentration dieser Stoffe im Blut. Man nennt das "Steady-State-Konzentration". Man kann anhand eines Bluttests durchaus feststellen, ob die Tabletteneinnahme regelmässig erfolgt.

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Wenn du deinen Medikamentenkonsum angibst, wird auch der Spiegel dieses Medikamentes getestet, ob er im Wirkbereich liegt. Aber auch andere psychotrope Substanzen werden untersucht, ggf auch Suchtstoffe und Drogen.

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Na klar machen die Bluttests, genau wie jedes andere Krankenhaus auch. Du wirst u. a. auf Drogen getestet.

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Hallo Kev.,

für manche Medikamente ist es üblich, für andere nicht.

Du entscheidest, ob Du mit den Ärzten ehrlich sein willst, oder sie über Deinen Medikamentengebrauch informierst.

Du solltest aber auch wissen, dass sie Dir nicht helfen können, wenn Du nicht mit ihnen zusammen arbeitest.

Falls Du ein Medikament nicht nehmen willst kannst Du das sagen! Die Ärzte haben kein Interesse daran Dich zu zwingen ein Medikament zu nehmen, das Du nicht willst!

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Hey... mach dir doch keine Sorgen um solche Dinge. Wenn du in die Psychiatrie kommst, sind sicher andere Schwerpunkte im Vordergrund.

In jedem Fall, will man dir dort helfen, evtl. dich selbst schützen.

Lass dich darauf ein. Ich wünsche dir alles alles Gute ;-)

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