Frage von Bossplayer95, 99

Blutabnahme beim Arzt mit HIV infizieren wie wahrscheinlich?

Antwort
von user8787, 46

Für den Arzt besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, ja. 

In der Regel wird der Kram zum Blut abnehmen vor deinen Augen ausgepackt und es wird desinfiziert. 

Kein Teil wird ein 2. mal verwendet. Hast du nun trotzdem Bedenken spreche diese vor der Blutbnahme vor Ort direkt an. :o) 

Antwort
von SiViHa72, 58

Sehr unwahrscheinlich, außer Du verstehst unter Arzt nen Pfuscher in ner dreckigen Kaschemme.

Normale Ärzte und Arzthelfer arbeiten anch vorgegebenen Hygienestandards, so wird z.B. jede Nadel erst kurz vor Benutzung aus der sterilen Verpackung genommen.

Antwort
von Dhalwim, 53

Eigentlich sehr unwahrscheinlich, zumal Hygiene besonders im Medizinischen Bereich sehr hohen Stellenwert bezogen bekommt. (Erst in jüngster Vergangenheit müssen Ärzte nun kurzärmlige Hemden anziehen, erstens wegen Hygiene und zweitens wegen Menschlichkeit).

Das bedeutet, dass die Nadeln bzw. Spritzen immer nach gebrauch weggeworfen werden (müssen!). Außerdem wird ein Spender ja auch erstmal untersucht, ob nicht vielleicht Blutvergiftungsbakterien o. ä. schrecken im Blut des Spenders lauern.

Außerdem MUSS die Gesundheitliche Qualität des Spender hoch sein (Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass ein Fettleibiger, Alkoholiker, Krebs, HIV und/oder AIDS kranker ein Spender für Blut sein darf, gerade bei HIV & AIDS weil im Blut dort die Konzentration des Virusses besonders hoch ist).

Wahrscheinlichkeit meiner Meinung nach 0,000001%. (Kann natürlich sein, dass ein Fehler passiert, aber der dürfte eine traurige Ausnahme sein).

Lg Dhalwim ;) :D

Kommentar von SiViHa72 ,

Blutabnahme ist ja nicht nur Spende, aber das mit den Hygienerichtlinien gilt immer 100%ig

Kommentar von Dhalwim ,

Ja das meinte Ich ja, hab mich vielleicht falsch ausgedrückt.

Kommentar von nalim2402 ,

Sie es als konstruktive Kritik ;-) (Das deine Antwort fehlbezogen ist, hast du ja schon gemerkt, macht ja nichts, aber man kann immer etwas lernen)

Ich bin zwar selbst im med. Labor tätig und auch selbst Spender von einer Reihe von "Körpersäften" (Vollblut, Plasma, Thrombos und Stammzellen) und "Teilen" (Organspender), ob das Blut jedoch auf Sepsis getestet wird glaube ich nicht. Bin nicht im Transfusionswesen für Blutprodukte. Aber denke nicht, dass jemand mit Sepsis es noch schafft, spenden zu gehen. 

Wenn du selbst Spender bist, weißt du vielleicht, dass die Voruntersuchung, einen Fragebogen beinhaltet, Blutdruck und Temperatur und eine kurze Befragung eines Arztes. Dies bezüglich, kannst du, stumpf gesagt, mit HIV, Ebola, Krätze, Salmonellen, Malaria, und alles weiteren erdenklichen infiziert sein und trotzdem spenden. Soweit auf dem Fragebogen und sonst alles völlig in Ordnung scheint.

Die Austestung im Labor selbst, kann nicht alle Krankheiten ausschliessen. Es wird nur sehr verallgemeint (ja kein richtiges Wort) getestet. Eine Infektion kann nicht zu 100 % ausgeschlossen werden (aber hast ja selbst gesagt).

Adipositas Erkrankte, auch Alkohol-induzierte Suchtkranke (bei Krebs bin ich mir nicht sicher), sind bis zu einem gewissen Grad spende-fähig, da ja größtenteils nur die korpuskulären Bestandteile des Blutes transfundiert werden.  Solange keine Hämolyse-Erkrankungen (wodurch die roten Blutkörperchen zerstört werden) vorliegen. 

Zum Abschluss bleibt zu sagen: Geht alle spenden!

Es herrscht eine wahnsinnige Konserven-Knappheit. JA es tut weh. Aber: Schon mal den Kopf angestoßen? Mit dem Messer geschnitten? Oder den Finger eingeklemmt? Das ist VIEL schlimmer. Ein kleiner Stich (die Kanüle schaut größer aus als sie ist ;-) ) und ein Leben gerettet.

Die Vielzahl an Blutgruppen (BG), die es gibt, bedeutet auch, wenn du eine seltene BG hast und einmal eine Transfusion benötigst (insbesondere bei jungen Frauen; Details bitte PN), wirst du Probleme bekommen. 

Spenden ist wichtig und viele machen es nicht, weil es "weh" tut. Es dauert ca. 10 Minuten. Für die Präanalytik vllt 30 Minuten, für "danach"  noch einmal ca. 30 Minuten fürs KOSTENLOSE Essen + wählbares kleines Präsent (beim Roten Kreuz; anderweitig auch finanzielle Entlohnung). Macht 70' alle 2 Monate (bei Männern). 340' im Jahr = nicht mal 7 Stunden. Kann man mal investieren, diese Masse an Zeit :-).

In diesem Sinne: fröhlicher "Aderlass" ! :-)

Kommentar von Dhalwim ,

Na das ist doch mal ein Argument (hoffentlich lügst du mich nicht an, bin nämlich Naiv und daher glaub Ich jeden Mist ^^),

Ne Spaß, aber du antwortest etwas spät. Aber egal, Ich selbst habe mir mal langsam Gedanken gemacht, nicht nur Blut sondern auch Organspender und sogar Spender für Leukämie zu werden (da Ich überzeugt bin ein Kerngesunder Mensch zu sein).

Problematik wäre Disziplin. Ich muss dann halt gesund leben (mindestens 75%). Denn nur so könnten in erster Linie nicht nur meine Körperfunktionen für mich selbst eine möglischt hohe Lebensqualität generieren (keine Garantie allerdings) sondern dann hätte Ich eine hohe Qualität bei meiner Gesundheit was wiederum für den Empfänger meiner "Spende" ist.

Aber jetzt nicht mal übertreiben, bist du dir sicher, dass Leute kaum Blut spenden und Organe ebenso?

Das wäre nämlich überhaupt nicht nachvollziehbar, denn wenn es "weh" tut, was ist dann mit Knochenbrüchen? Oder Hämatome (vielleicht falsch geschrieben).

Aber egal, Ich betrachte es mal als Kontraproduktive Kritik (^^ Konstruktive).

LG Dhalwim ;) :D <3

Antwort
von ollikanns, 53

Absolut unwahrscheinlich. Zumindest in Deutschland.

Antwort
von Bananenbrot24, 47

Sehr unwahrscheinlich. Ich wurde noch nie von einem Arzt behandelt, bzw. habe von jemandem Blut abgenommen bekommen, der die Kanüle nicht vor meinen Augen ausgepackt hat.

Antwort
von JohannesGolf, 35

In Deutschland: eigentlich unmöglich.

Da die Spritzen nur einmal verwendet werden (sollten)

Antwort
von Duponi, 43

mittlerweile vermutlich bei 0,0001%, da die Risiken bekannt sind

Antwort
von Ashuna, 55

Da alles hier in Deutschland beim Arzt immer steril sein sollte, wird die Warscheinlichkeit eigentlich gleich 0 sein.

Gruß Ashuna

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