Liebe Leser, ich habe folgendes Anliegen:Eine Freundin von mir ist Alkoholikerin.Seit ca. 1 Jahr spuckt Sie in regelmäßigen Abständen Blut (Ösophagusvarizen) und war deshalb auch diverse Male im Krankenhaus.Aktuell wurde sie aufgrund von Wasser im Bauch (Aszites) und in den Beinen eingeliefert und liegt nun ca. 1 Woche - ohne Besserung- im Krankenhaus.
Meine Freundin versichert ihrem Umfeld stetig, dass sie seit längerer Zeit (ca. 2-3 Jahre) keinen Alkohol mehr zu sich genommen hat. Ich bin mir natürlich bewusst darüber,dass sie sicher nicht der erste Alkoholiker wäre, der seine Sucht versucht zu verschleiern - und kann ihr Vorgehen sogar nachvollziehen.
Leider bin ich im INternet nicht fündig geworden,ob es tatsächlich sein kann, dass die oben genannten Symptome Folgeerscheinungen der Leberzirrhose sind, obwohl seit längerer Zeit kein Alkohol mehr konsumiert wird.
Im stillen vermute ich ,dass meine Freundin nach wie vor noch Alkohol trinkt und als Laie tue ich mir schwer zu verstehen, dass diese schweren Symtome erstmals auftreten, obwohl meine Freundin -nach eigener Aussage- seit einigen Jahren keinen Alkohol mehr trinkt.
Ich wäre für Einschätzungen sehr dankbar,da mir eine Sicherheit meiner Vermutung helfen würde, ihr evtl. bei der Wahl des für sie besten Weges beizustehen u. sie zu ermutigen.
Herzlichen Dank im Voraus
Bei fortgeschrittener Leberzirrhose sterben 50 Prozent der Patienten innerhalb der kommenden fünf Jahre. Die häufigsten Todesursachen sind:
•Blutungen aus den Krampfadern der Speiseröhre, •akutes Leberversagen, •Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom).