Frage von Tasfariel, 713

Blut im Auswurf aber selten husten Lunge wurde geröngt?

Hallo! Und zwar geht es hier um meine frau. Lezte woche samstag ging es los wo sie anfing zu husten , davor klagte sie oft wegen rückenschmerzen.Jedenfals hat sie am Samstag gehustet und da war eine blutbeimengung im schleim dabei was mir sofort panik machte (bin hypochonda) Doch sie machte sich wie immer keine gedanken. Am montag darauf fing sie an enorme schmerzen im rücken zu beklagen und ich habe denn Notarzt gerufen dieser sie versuchte abzuhören doch sie konnte kaum tief einatmen da sie beim tiefen einatmen einen starken schmerz in der seite hatte.Im krankenhaus war die vermutung das wegen des blutes was im auswurf ist das sie eine Lungenentzündung hat aber erstmal wurde ein EKG gemacht und ihr Blutdruck gemessen wo alles inordnung war. Ihr wurde blut abgenommen und sie sollte zum Lungenröntgen. Nachdem sie geröngt war musten wir wieder zu der Ärztin dort und die meinte das nichts auffälliges gefunden wurde also keine ernst zunehmenden krankheiten bestehen. Im bericht steht das ihr Thorax unauffällig für ihr alter ist und sie deswegen davon ausgehen das sie einen rachen infekt hat.Die neurologin hat sie dann nochmal untersucht und hat sie dann zu ihren hausarzt weiter geleitet und wir wuren mit schmerzmittel nachhause geschickt. Ihr hausarzt hat sie dann zu einen Schiropraktiker geschickt dieser sie eingerengt hat am Donnerstag wonach es ihr direkt besser ging. Aber es fing am gleichen tag auch wieder an mit dem schmerz. Denoch in denn tagen hat sie gegen abend wenn sie sich hinlegt immer gehustet welcher nicht sehr angestrengt war sie meinte es ist ein kratzen im hals zu vernehmen und wenn ich sie darum bat das was sie hoch bekommt auszuspucken. Spuckte sie klaren schleim mit Blutbeimengung aus dieser entweder dunkles blut oder mall helles blut hatte , mal mehr und mal weniger.Am freitag waren wir dann nochmal beim arzt also lezten freitag und der arzt hat sie nichtmal untersucht oder was zu der sache mit dem blut gesagt. Doch selbst heute ist das mit dem blut im Schleim immernoch auch wenn sie um einiges weniger hustet , meist nur wenn sie sich hinlegt fängt dieser an mit einen Kratzen im hals. Diesen Montag war sie wieder beim schiropraktiker dieser sie erneut einrengte. Seitdem gehts ihr um einiges besser auch wenn sie immernoch nicht tief einatmen kann da es sonst in der seite schmerzt. Übrigens meinte dieser da sie blockaden im rücken hat und einen gereitzten nerv im rippenbogen hat.Doch ich weiss nicht weiter ich habe angst um sie.. ich zitter immerwieder wenn ich sehe wie sie (wenn auch wenig) blut im auswurf hat. Es ist immer ein kleinwenig was sie als auswurf hat und sie ist auch nicht gezwungen diesen auszuhusten ebenfals klingt der husten nicht tief. Aber ich weiss nicht weiter im internet kann ich kaum schauen da dort direkt lungenkrebs steht aber besonders angst habe ich vor einer Lungenembolie.. Sie ist auch raucherin und mir sagten auch schon 2 ärzte das sie vermuten das es eine Schleimhaut verletzung sei..

Antwort
von AngJuli, 466

Hey!
Als erstes möchte ich betonen, dass ich keine Ärztin bin und Ratschläge in diesem Forum natürlich keinen Arztbesuch und keine Therapie ersetzen.

Aber ich habe mal Medizin studiert und kann dir zumindest meine Einschätzung der Lage mitteilen.
Vor einer Lungenembolie musst du dich nicht fürchten. Die hat nichts mit blutigem Auswurf zu tun. Bei einer Lungenembolie wird ein Blutgefäß in der Lunge mit einem festen Blutgerinnsel verschlossen, sodass dieses Gefäß nicht mehr durchlässig ist. Dabei blutet man aber nicht und eine Embolie entwickelt sich auch nicht aus einer Erkältung und kündigt sich nicht mit Schmerzen an.
Auch bei Lungenkrebs erscheint kein Blut im Auswurf, außer im allerletzten Stadium manchmal, aber da ist deine Frau garantiert noch nicht, sonst wäre sie sehr schwach und abgemagert und du würdest sehen, dass sie totkrank ist.

Also gehe ich davon aus, dass sie eine Erkältung hat. Das Blut kann tatsächlich davon kommen, dass die durch das Rauchen und die Erkältung gereizten und ausgetrockneten Schleimhäute im Mund und im Hals beim Husten aufreißen und bluten. Wenn das Blut hell ist, ist es frisch. Dunkleres oder bräunliches Blut ist älter, das hat sich also schon vor einiger Zeit mit dem Schleim im Hals vermischt, bevor deine Frau es ausgehustet hat.

Die Schmerzen, die vom Chiropraktiker besser werden, deuten auf Muskelverspannungen hin. Wenn deine Frau durch starke körperliche Belastung oder falsche Haltung verspannte Muskeln hat, tun diese natürlich weh. Erst recht, wenn sie soviel husten muss, weil das sehr anstregend ist für die Muskeln in der Brust und im Rücken.

Ich rate euch Folgendes: Wenn deine Frau vor allem husten muss, wenn sie sich hingelegt, kommt sie ja gar nicht zur Ruhe. Dann kann sie auch die Krankheit nur schwer überwinden. Also sollte sie sich vom Arzt hustenstillende Tropfen (mit Codein) verschreiben lassen. Die nimmt man am besten vor dem Schlafen, weil sie müde machen. Sie unterdrücken den Hustenreiz im Gehirn, sodass man ihn nicht mehr spürt. Das hat drei positive Effekte:

  • Man kann endlich mal ruhig liegen und schlafen.
  • Die Muskeln kommen mal zur Ruhe und können sich entspannen.
  • Die Schleimhäute können ausheilen, weil sie nicht durch ständiges Husten immer neu gereizt werden.

Und außerdem empfehle ich deiner Frau ganz dringend Isla Moos Pastillen. Die kannst du in jeder Apotheke so kaufen. Isla Moos ist eine isländische Moosart, aus der man einen sehr schleimigen Extrakt gewinnen kann. Wenn man den als Pastille lutscht, befeuchtet er die Schleimhäute im Hals und Rachen, sodass sie nicht so austrocknen.
Es gibt verschiedene Arten von diesen Pastillen, ich rate deiner Frau zu den blauen, die gibt es mit Kirsch- oder Pfefferminzgeschmack. Die enthalten nämlich noch einen Stoff, den der Körper selbst in Geweben wie den Schleimhäuten produziert. Mit diesem Stoff werden Juckreiz, Brennen und Halsschmerzen sofort viel besser und damit auch er Hustenreiz.

Probiert das doch mal aus und seht mal, was dann an Beschwerden noch übrig ist!

Gute Besserung an deine Frau. Und du mach dir nicht soviele Sorgen. Sie hat bestimmt nichts Schlimmes, das hätten die Ärzte schon gefunden. Was deine Frau jetzt braucht, ist ein tröstender, zuversichtlicher Mann. Sie ist die Kranke,. der es schlecht geht!

Kommentar von Tasfariel ,

vielen vielen dank! Genau so eine antwort ist schön zu hören. Wir waren schon bei vielen Ärzten und viel wurde dazu ja nicht gesagt , jetzt versteh ich auch warum! Ihr gehts ja auch sonst ziemlich gut.Ich werde deinen Rat eingehen und werde versuchen ruhiger zu werden. Für mich ist es nur immer ein gefahren zeichen wegen dem blut. Danke ^^

Antwort
von Goodnight, 409

Der HNO Arzt sollte deine Frau ansehen. Die Husterei kann darauf hindeuten, dass aus den Nebenhöhlen Schleim in den Rachen fliesst. Dann wäre auch das Blut zu erklären.

Kommentar von Tasfariel ,

da hat sie ein termin direkt am montag. Schnupfen hat sie auch sehr leicht aber eigentlich weniger auffällig. Ich mache mir besonders sorgen wegen einer Lungenembolie..

Kommentar von Goodnight ,

Das hätte man gesehen, zumindest gehe ich davon aus. Sie kann aber vom Husten eine Rippe gebrochen haben, das muss man auf dem Röntgenbild nicht unbedingt sehen. Das würde dann auch zur Nebenhöhlenentzündung passen. LG

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