Bei den Zeugen Jehovas sind Blutübertragungen nicht erlaubt.
Es gibt jedoch einen Ersatz für echtes Blut.
Um was handelt es sich dabei?
Blut-Ersatz
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12Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
AbundumzuAbundumzu
Hallo Brugmansie
Es gibt keinen Ersatz für echtes Blut, aber es gibt verschiedene blutlose Flüssigkeiten, die sich als wirkungsvolle „Volumenexpander“ eignen.
Die einfachste ist Kochsalzlösung; sie ist sowohl billig als auch mit dem Blut verträglich.
Es gibt außerdem Flüssigkeiten mit besonderen Eigenschaften, zum Beispiel Dextran, Haemaccel und Ringer-Laktat-Lösung.
Hydroxyäthylstärke (HÄS) ist ein neuerer Volumenexpander, und „er kann ohne Bedenken empfohlen werden für Patienten [mit Brandverletzungen], die Einwände gegen Blutprodukte haben“ (Zitat aus Journal of Burn Care & Rehabilitation, Januar/Februar 1989).
Solche Flüssigkeiten haben sogar einige Vorteile. Zitat: „Kristalloide Lösungen [wie Kochsalz und Ringer-Laktat], Dextran und HÄS sind relativ atoxisch und billig, schnell verfügbar, können bei Zimmertemperatur gelagert werden, erfordern keine Verträglichkeitstests und bergen nicht das Risiko von transfusionsbedingten Infektionskrankheiten“ (Blood Transfusion Therapy—A Physician’s Handbook, 1989).
Ärzten ist es außerdem möglich, die Bildung von roten Blutkörperchen zu fördern. Durch Eisenpräparate (intramuskulär oder intravenös), die den Körper dazu anregen können, die Bildung roter Blutkörperchen auf das Drei- bis Vierfache der normalen Bildungsrate zu beschleunigen.
Relativ neu ist eine andere Art der Hilfe: In den Nieren wird ein Hormon, das Erythropoetin (ESF), gebildet, welches das Knochenmark stimuliert, rote Blutkörperchen zu erzeugen. Heute ist künstlich (gentechnisch) hergestelltes ESF verfügbar. Ärzte können so bei bestimmten anämischen Patienten die Bildung neuer roter Blutkörperchen stark beschleunigen.
Eine persönliche Erfahrung, bei der ich die Genesung einer betagten Glaubensschwester begleiten durfte, zeigte mir, dass auch erfahrene Mediziner ihre Einschätzung vermeintlicher Risiken und Notwendigkeiten bei Bluttransfusionen immer wieder nachbessern müssen:
Normalerweise hat man 14 bis 15 Gramm Hämoglobin pro 100 ccm Blut. (Jedes rote Blutkörperchen enthält rund 300 Millionen Hämoglobinmoleküle)
Nach allgemeiner Auffassung der Ärzte „bildet ein Hämoglobingehalt von 10,3 bis 10,5 Gramm unter besonderen Bedingungen die untere Sicherheitsgrenze bei Routineeingriffen“
Bei dieser Glaubensschwester sank der Hämoglobingehalt zum Entsetzen der Ärzte auf 1,5 (Einkommafünf!!) Gramm pro 100 cm Blut.
Ihr wurde dann Erythropoetin (EPO) injiziert, das zusammen mit Eisen und anderen blutbildenden Präparaten den Körper zur Bildung von roten Blutkörperchen anregt.
Ihr Gesundheitszustand besserte sich langsam aber stetig und sie hat danach trotz ihres hohen Alters noch viele Jahre in relativer Gesundheit gelebt.
In dem nachfolgend verlinkten Artikel „Transfusionsmedizin - was bringt die Zukunft?“
http://www.watchtower.org/x/200608/article_02.htm
kannst Du viele weitere Einzelheiten nachlesen.
Da solchen Fragen, wie Du sie stellst, immer wieder helle Aufregung auslösen, angefangen von sachlichen Argumenten über haltlose Vorurteile bis hin zu völlig unchristlichem Spott und einfältigen Pöbeleien, möchte ich gern den biblischen Hintergrund aufzeigen, der für unsere Einstellung zu dem Umgang mit Blut maßgeblich ist.
Alle die das anders sehen, dürfen das gern tun. Sie haben von uns nicht zu befürchten, deswegen verspottet oder angepöbelt zu werden.
Noch lange bevor damit begonnen wurde die Bibel zu schreiben, nämlich in den Tagen unseres Urahns Noah, erließ Gott ein bemerkenswertes Gesetz.
Während er den Menschen (und damit allen Menschen) eine neue Anleitung gab, die ihnen erlaubte ab sofort das Fleisch von Tieren zu essen, verbot er ihnen gleichzeitig den Verzehr von Blut (1. Mose 9:4). Gott nannte ihnen auch den Grund dafür, indem er Blut mit der Seele oder dem Leben eines Geschöpfs gleichsetzte. Später erklärte Gott: „Die Seele [das Leben] . . . ist im Blut.“
In den Augen des Schöpfers ist Blut also heilig. Es repräsentiert das kostbare Geschenk des Lebens, das jede lebende Seele besitzt und ist das einzige flüssige Organ unseres Körpers. Diesen Grundsatz hat Gott wiederholt dargelegt (3. Mose 3:17; 17:10, 11, 14; 5. Mose 12:16, 23).
Rund 2.400 Jahre später, kurz nach der Gründung des Christentums, wurde der außergewöhnliche Wert des Blutes durch das göttliche Gebot, sich „von Blut“ zu „enthalten“ erneut unterstrichen und damit Gottes unveränderte Ansicht über den ganz besonderen Wert des Blutes noch einmal bekräftigt.
Im Klartext: Gottes Anweisung aus der Zeit vor dem AT wurden in die Zeit des NT und damit in die Grundsätze des Christentums übernommen.
Das Verbot stützte sich nicht auf medizinische Gründe, sondern auf den besonderen Status des Blutes, nämlich seiner Heiligkeit. (Apostelgeschichte 15:19, 20, 29).
Fortsetzung
Kommentar von
DerZornGottesDerZornGottes Es ist schön zu lesen wie Du wieder einmal versucht mit Bibelstellen zu begründen warum Bluttransfusionen nicht von Gott gewollt sind.
Aber wieso führst Du nicht alle Stellen auf. Ich habe in der Neuen Welt Übersetzung der Bibel folgende Stelle gefunden
(3. Mose 17:15) 15 Was irgendeine Seele betrifft, ob Einheimischer oder ansässiger Fremdling, der einen [bereits] toten Körper oder etwas von einem wilden Tier Zerrissenes ißt, er soll in diesem Fall seine Kleider waschen und sich im Wasser baden und unrein sein bis zum Abend; und er soll rein sein.
Es steht doch da Eindeutig das eine rituelle Waschung reicht damit man wieder rein ist.
Kommentar von
AbundumzuAbundumzu Es gibt noch sehr viel mehr außer dieser „gefundenen Bibelstelle“ zu diesem Thema - „. . .sich [allen] zu widmen ist ermüdend für das Fleisch.“ (Prediger 12:12)
. . . dieser Text ändert nichts am Blutverbot; im Gegenteil er unterstreicht es noch, denn sonst wäre diese Reinheitsvorschrift nicht erlassen worden.
Zudem war rituelle Reinheit Bestandteil des mosaischen Gesetzes und ist daher auf Christen nicht anwendbar.
Und nicht zuletzt hat diese Aussage überhaupt keinen Einfluss auf die sechzehnhundert Jahre jüngere Entscheidung des Apostelkonzils, in der eindeutig geklärt wird, sich des Blutes zu enthalten, gleichwohl unter welchen Umständen und in welchem Zusammenhang. (Apostelgeschichte 21:25).
Bleibt nur noch die Frage; woher kommt dieser völlig ungewohnte höfliche Ton?
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BrugmansieBrugmansie Ich bedanke mich für diese ausführliche Antwort!
Kommentar von
DerZornGottesDerZornGottes Wenn die Reinheitsvorschrift ein Bestandteil des mosaischen Gesetzes ust und auf Christen nicht anwendbar ist, warum ist dann die Stelle mit dem Blutverbot auf die Christen anwendbar.
Diese beiden Bibelstellen kommen aus dem gleichen gleichen Buch und dem gleichen Kapitel.
Kommentar von
AbundumzuAbundumzu Wie redroo (unten) schon vermutet, wird es langsam zu kompliziert für Dich:
Aus dem "gleichen Buch" stammt auch die Anweisung eine Arche zu bauen !
Glücklicherweise war das für die Juden (unter dem mosaischen Gesetz) nicht mehr bindend und für Christen erst recht nicht und schon gar nicht für Atheisten, zu denen Du Dich ja nach eigener Darstellung zählst.
Solltest Du jedoch wirklich ernsthaft an einem Verständnis der Zusammenhänge interessiert sein, dann studiere bitte zum Einstieg diesen Beitrag. (Studieren - nicht nur lesen!!!)
http://www.gutefrage.net/frage/10-gebote-mit-den-folgen-wenn-man-sie-verstoesst#answer31710767
Es geht darin zwar "nur" um die Zehn Gebote, aber sie sind Hauptbestandteil des mosaischen Gesetzes - und dennoch für Christen nicht mehr bindend . . . . . !!
Kommentar von
lagrimaslagrimas Dann ist ja zum Glück das Blutverbot auch nicht mehr bindend......
Kommentar von
DerZornGottesDerZornGottes Wer legt dann fest was in einem Buch bindend und was nicht bindend ist? Doch nicht Onkel Brooklyn, oder?
Wich intressiert nicht die Arche oder sonst was, sondern wie man Innerhalb eines Kapitels erst etwas verbieten lassen kann und dann die Möglichkeit der Rehabilitation unterschägt, obwohl es sich um den selben Sachverhalt handelt.
Zu redroo: Ein ZJ der sich Blut geben lässt, nehme ich nicht ernst
Kommentar von redroo redrooredroo 22.06.2011 - 10:13
Das ich eine Blutgruppe habe die sehr selten ist, eigentlich kaum anzutreffen ist wurde mir auch schon ofters gesagt.Ich spende aber kein Blut weil ich Panik habe gegen alles was mit Nadeln und Spritzen zu tun hat.Man hat mir vor Jahren versucht eine Blutspende zu verabreichen und das ist zimlich schnell daneben gegangen .Nach nur ein paar Minuten hat sich mein Gesundheitszustand drastisch verschlechtert, so das die Infusion sofort entfernt werden musste.
Kommentar von
redrooredroo Na wenn das so einfach wahre dann waschen wir uns alle einfach von der Unschuld rein oder?Warum musste dann Jesus auf die Erde kommen?In der bibel wird klar zum Ausdruck gebracht das das Blut Gott gehoert und ihm zuruck gegebebw erden muss und das im Blut das Leben ist.Blut was den Korper verlassen hat ist Tot,somit geben wir unserem Korper eigentlich nur eine tote Flussigkeit zu,weiter nichts.Da kann ich mir doch auch etwas anderes geben lassen,Hauptsache es ist flussig!!
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13Antwort von
SturmwolkeSturmwolke
Das kannst Du in diesem Artikel nachlesen
Ausgezeichnete Alternativen zur Transfusion
http://www.watchtower.org/x/hb/article_03.htmKommentar von
SturmwolkeSturmwolke Ein kleiner Auszug:
Ärzte können jemandem helfen, der Blut verloren und somit weniger rote Blutkörperchen hat.
Wenn das Volumen wieder aufgefüllt worden ist, kann Sauerstoff in hohen Konzentrationen verabreicht werden.
Dadurch steht dem Körper mehr zur Verfügung, und das hat oft beachtliche Folgen.
Britische Ärzte gingen so bei einer Frau vor, die so viel Blut verloren hatte, daß „ihr Hämoglobin auf 1,8 g/Deziliter absank.
Sie wurde erfolgreich behandelt . . . durch Beatmung mit hohen Sauerstoffkonzentrationen und mit Transfusionen großer Mengen Gelatinelösung [Haemaccel]“ (Anaesthesia, Januar 1987). -
10Antwort von
asteppertasteppert
Hallo Brugmansie,
zunächst zum Verbot des Blutes. Das ist bei uns nicht erlaubt, weil es die Bibel eindeutig sagt, nicht irgendwer anderer.
Sehr schön ist zu sehen, dass kein Wort von "nicht essen" steht, bei dieser Interlinearübersetzung:
28 Denn es schien gut dem Geist heiligen und uns, keine mehr aufzuerlegen euch Last außer diesen notwendigen 29 ** euch fernzuhalten von Götzenopferfleisch und Blut** und erstickter und Unzucht, vor welchen bewahrend euch, gut ihr werdet handeln. Lebt wohl!
Sehr schön sagt es auch die Elberfelder Bibel 1905:
28 Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen Stücke: 29 euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und von Hurerei. Wenn ihr euch davor bewahret, so werdet ihr wohl tun. Lebet wohl!
Auch hier richtig "enthalten", keinesfalls nur "nicht essen", nein, das ist eindeutig:
ENTHALTEN!
Nun aber zu den Blutersatzmitteln:
Der Volumenersatz kann ohne Blut oder Blutplasma erfolgen. Die einfachste Flüssigkeit ist Kochsalzlösung, erstens ist sie billig, zweitens mit Blut verträglich. Ferner gibt es Flüssigkeiten mit besonderen Eigenschaften. Dextran, Haemaccel und Ringer-Laktat-Lösung.
Hydroxyäthylstärke (HÄS) ist ein neuerer Volumenexpander, und „er kann ohne Bedenken empfohlen werden für Patienten [mit Brandverletzungen], die Einwände gegen Blutprodukte haben“ (Journal of Burn Care & Rehabilitation, Januar/Februar 1989)
Es gibt auch im Netz eine Menge an Informationen.
Gruß Alfred
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9Antwort von
miimiimiimiimiimiimiimiimiimii
autotransfusionen:
- eigenblutspende
- cellsaver während der operationen (blut aus der op-wunde wird abgesaugt, aufgereinigt und retransfundiert).
(?)
Kommentar von
miimiimiimiimiimiimiimiimiimii http://de.wikipedia.org/wiki/Blutersatz#Perfluorcarbone
ist nicht klinisch etabliert.
Kommentar von
xXbeautifulXxxXbeautifulXx es stimmt zwar , dass es diese möglichkeiten gibt, aber sie werden nicht von ZJ verwendet ;)
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8Antwort von
antnschnobeantnschnobe
Hilft Dir diese Erklärung? http://www.ksw.ch/Portaldata/1/Resources/ksw/dokumente/EF_ZeugenJehovas_Einwilli...
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6Antwort von
AtascoAtasco
Es gibt keinen Ersatz für echtes Blut, es gibt nur kurzfristige Notlösungen um einen Zusamenbruch des Blutdrucks durch Flüssigkeitszufuhr auszugleichen (Kochsalzlösung) oder den Blutverlust zu verringern (Blutgerinnungsmittel), was aber das richtige Blut nicht ersetzt. Es gibt aber Mittel die die eigene Blutproduktion des Körpers anregen, aber das dauert halt länger und ist keine Lösung für Notfälle.
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5Antwort von
DerZornGottesDerZornGottes
Nein gibt es nicht. Die Salzlösungen die von den ZJ propangiert werden sind nur in sehr wenigen Fällen als Blutersatz geeignet.
Kommentar von
xxEselchenxxxxEselchenxx nacl wird oft und sinnvoll verwendet, da beim blutverlust auch zahlreiche elektrolyte verloren gehen und diefür die erregbarkeit, z.b. im myokard, unerlässlich sind. physiologische bluteigenschaften hat nacl natürlich nicht, da hast du recht
Kommentar von
DerZornGottesDerZornGottes Hast Recht. Kommt immer darauf an wann und für was man es verwendet.
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lagrimaslagrimas Die Schlagfrequenz des Herzens hängt mit der Kaliumversorgung zusammen, NACL = Kochsalzlösung = NAtriumchlorid bestimmt Volumen und Druck der Köroerflüssigkeiten ausserhalb der Zellen und regelt den Wasserhaushalt des Körpers und die Übertragung von Nervenimpulsen- Natriummangel führt zur Entwässerung des Körpers .NACL kann also nur als Volumenersatz benutzt werden.
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xxEselchenxxxxEselchenxx jetzt kommen wir aber echt ganz unten an! spannungsabhängige Na+-Kanäle sind die hoffentlich ein begriff!! explizit zum herzen: genauer gesagt die Nav Kanäle. K+ vermittelt durch seinen nachgeschalteten einstrom vielmehr die repolarisation. bevor du mit der schlagfrequenz ankommst - mach dir erstmal klar wie und wodurch die erregung entsteht, damit es überhaupt zu einer kotraktion kommt. wenn du, was ich hier nicht beabsichtig habe, dich auf das herz versteifen willst, dann sei in dem zusammenhang allen voran Ca2+ genannt
Kommentar von
xxEselchenxxxxEselchenxx korrektur: K+ ausstrom
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4Antwort von
lagrimaslagrimas
Es gibt keinen Ersatz für Blut! Wenn es so Wäre, würde auf teure und durch die sinkende Spendenbereitschaft immer schwerer zu beschaffende Bluttransfusionen verzichtet werden. Je nach Situation besteht die Möglichkeit , reine Volumenverluste durch NACL aufzufüllen um den Elektrolytverlust möglichst gering zu halten, im normalen(!) OP-verlauf kann ein Cell-Saver den Blutverlust möglichst gering halten, eventuell kann schon prä-operativ EPO gegeben werden , um die Zahl der Erytrocyten ( rote Blutkörperchen-für den Sauerstofftransport im Blut zuständig) zu erhöhen..... Bei gravierenden Traumen beispielsweise schwere Unfälle mit mehreren offenen Frakturen und Gefässverletzungen ( ein Mensch kann nur aus der ateria femoris, der Oberschenkelaterie in 15 Minuten verbluten) bei Komlikationen während der OP, oft auch während einer Geburt ( Z.B. eine Plazentaruptur) also alles , wo in kurze Zeit viel Blut verloren wird, ist eine Bluttransfusion unumgänglich..... Ausserdem gibt es bei schwerer Neugeborenengelbsucht ,meist durch eine Rhesusunverträglichkeit ausgelöst keine Alternative als eien komletten Blutaustausch. Sonst fallen mir noch Organtransplantationen bzw. Knochenmarkstransplantationen ein, da ist auch überall noch Blut des Spenders enthalten. Es gibt Alternativen zur Bluttransfusion, die ,schon allein aus finanziellen Gründen wenn möglich genutzt werden- in bestimmten Situationen gibt es aber keine Alternative zu Blut .Und - bevor das Argument wieder kommt-das liegt an organischen Gegebenheiten und nicht an der Schlamperei der Ärzte. Das jemand vorzuwerfen, dessen Bildung und medizinisches Wissen das eigene unermesslich übersteigt ist eine Unverschämtheit.
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redrooredroo Na klar Blut ist ein bomben Geschaft und da wollen alle verdienen.Die Menschen sollen es spenden und andere zahlen dafuer.Das wird von der Kassen an das Krankenhaus gezahlt,ihr bekommt das ja nicht einmal mit!!Bluterzatzstoffe sind reichlich billiger und ungefahrlicher wegen Ansteckung von Krankheiten.Wir haben hier einige ZJ (ich bin inacktiev)die eine Herz OP hatten ohne Blutwasche oder Transfusionen und einen der eine neue Niere bekommen hatte.Es ist so gut wie alles moglich wichtig ist das das Blut nicht langer als 2-3 Minuten den Korper verlassen hatte so wie bei einer Blutwasche.Das heisst das Eigenblut muss noch leben wenn es wieder zuruck gefuhrt wird.Das kann aber jeder ZJ mit seinem eigenen Gewissen entscheiden.Erlich gesagt!!Ich wuerde mich nie einer Bluttransfusion unterziehen da mein Onkel Arzt in Berlin Krankenahus Kopenick ist und der hatte da ganz bose Geschichten erzahlt.Die konnen nicht garantiren das das Blut sauber ist was man b ekommt.Na schoenen Dank aber auch!!Er sagte:Wer sich einer Bluttransfusion unterzieht spielt russisch Roulett,auch schoen oder?Ich stehe lieber auf Nr. sicher.Das kann mir mit Ersatz nicht passieren.Wir fressen doch sowiso schon alles was Kunstlich ist also fallt das doch garnicht mehr auf!!!
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lagrimaslagrimas Was glaubst du denn wieviel Blut in so einer Spenderniere ist??? Dasi st doch alles Augenwischerei....... Und sorry, deine russisch Roulette Geschichte, ich glaube dein Onkel war zu Zeiten in Köpenik Arzt, als der Hauptmann von Köpenik Uraufführung hatte........ Die alten Äghypter haben auch schon mit Fremdblut durch Schilfrohre experimentiert, damals war die Überlebenschance auc relativ gering, aber der medizinische Fortschritt macht auch Bluttransfusionen immer sicherer..... In Köpenik über eine befahrene Hauptstrasse zu gehen ist gefährlicher ...........
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DerZornGottesDerZornGottes Nein Du würdest es nie machen lassen
Kommentar von redroo redrooredroo 22.06.2011 - 10:13
Das ich eine Blutgruppe habe die sehr selten ist, eigentlich kaum anzutreffen ist wurde mir auch schon ofters gesagt.Ich spende aber kein Blut weil ich Panik habe gegen alles was mit Nadeln und Spritzen zu tun hat.Man hat mir vor Jahren versucht eine Blutspende zu verabreichen und das ist zimlich schnell daneben gegangen .Nach nur ein paar Minuten hat sich mein Gesundheitszustand drastisch verschlechtert, so das die Infusion sofort entfernt werden musste.
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4Antwort von
geigegeige
Solch einen Blutersatzstoff gibt es bis heute nicht, was auch der Grund dafür ist, daß die WTG 98 % aller Blutbestandteile für ihre Mitglieder freigegeben hat.
Blut, zerlegt in seine Einzelbestandteile, wird von den ZJ offensichtlich nicht mehr als Blut betrachtet, da kann WTG und jedes Mitglied überzeugt von 'blutlos' sprechen.
Denk auch mal an Impfungen - woraus werden die Seren denn gewonnen? Mhm? Vormals waren deshalb auch Impfungen verboten, glücklicherweise aber hat man es den Mitgliedern dann doch erlaubt.
Mehr Hintergrundinfos findest Du bei den Blutreformern der ZJ ('New Light on Blood'), hier die Deutsche Übersetzung: http://mitglied.multimania.de/blutreformer/
Kommentar von
redrooredroo Aber sicher gibt es schon mehr als 20 Jahren Blutersatzstoffe und Aerzte greifen gerne darauf zuruck weil sie gesehen haben das sich Patienten mit Blutersatzstoffe schneller erholt haben als andere.Sprech mal mit deinem Arzt sogar er weiss das!!
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geigegeige Ich bitte hier wiederholt um die Defintion von Blut aus Sicht der ZJ - woraus bitte besteht für Euch Blut?
redroo, an Dich persönlich die Bitte: lies den Link, dann reden wir weiter.
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4Antwort von
xxEselchenxxxxEselchenxx
das kannst du bei wiki sehr schön nachlesen. blutersatzmittel bestehen aus 2 komponenten: 1. eine flüssige, physiologisch eher unwirksame kompoonente, die das eigene restblut lediglich verdünnt und den blutkreislauf davon abhält zusammenzubrechen. 2. einen ersatz für die physiologische eigenschaft des blut, wie O2 transport und puffereigenschaft. diese eigenschaften lassen sich nur aus menschlichem oder menschenverwanten blut wie z.b. vom schwein gewinnen.
effekt soll sein, den körper und die eigenschaften des eigenblut solange überbrückend zu unterstützen, bis der körper wieder genug eigene blutkomponenten aus dem knochenmark erzeugt hat
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3Antwort von
RudigemsRudigems
Blut kann man als Nahrung (Blutwurst), benutzen, oder man kommt bei Unfällen, Kriegen oder sonstwie, mit Blut in Berührung. Lange Zeit, bevor die Bibel geschrieben worden ist, wussten die Menschen, um die Problematik des Blutes. Krankheiten, konnten halt eben, am ehesten übertragen werden, wenn sie unmittelbar in den Blutkreislauf kamen. Aus dieser Erkenntnis heraus, nimmt die Bibel, an mehreren Stellen, Stellung zum Blut.
An Transfusionen, war natürlich zu Zeiten der Bibelschreibung, noch nicht zu denken. Und wenn es versucht wurde, standen die Chancen, das es gut ging, ca.1 zu 100.000. Deshalb nahm man grundsätzlich, Abstand vom Blut. Trotzdem sollte man sich darüber im Klaren sein, das es sich um eine reine hygienische Maßnahme handelte.
Es gibt mehrere Stellen, wo Hygienevorschriften, in der Bibel stehen. Da sind als Erstes, die Reinheitsgebote, zu nennen. Aber, auch die Beschneidung der Knaben, hatte hygienische Ursachen. Es sollte vor der Vorhautverengung schützen. Dann wäre dort das Schweinefleischverbot zu nennen, was auch hygienische Ursachen hatte, und vor Trichinen schützen sollte. Fast alle diese Vorschriften und Gebote, sind weggefallen. oder werden heute, bei den ZJ, nicht mehr beachtet.
Nur, auf dieses Gebot, "Enthaltet euch des Blutes", wird herumgetrampelt, als wenn es ein Hauptgebot wäre. Mit welchem vernünftigen Argument, will man fast alle Hygienevorschriften zur Disposition (Verfügbarkeit) stellen, wenn man so auf eine Hygienevorschrift drängt, die Geschmacksache ist, und völlig unzeitgemäß, weil sie für die heutigen Möglichkeiten, gar nicht gemacht ist.
Dieses Problem, erzeugt natürlich Druck. Sowohl innerhalb, als auch außerhalb der ZJ. Dadurch klammert man sich an jeden Strohhalm, den man in dieser Richtung finden kann, und deshalb, versucht man auf diesen "Blutersatz" herumzureiten, als wenn es nichts Wichtigeres gäbe. Medizinische Behandlungen, wo sich für eine Bluttransfusion entschieden wird, sind zu über 90%, ungeeignet, mit Blutersatzstoffen bewerkstelligt zu werden. Natürlich gehören Bluttransfusionen, zu den riskantesten Eingriffen überhaupt. Wenn aber die Alternative zur Bluttransfusion, der sicher Tod ist, dann ist jedes Risiko, gerechtfertigt! Und den Arzt, möchte ich sehen, der auf Transfusionen besteht, wenn es harmlosere Alternativen gibt, wie sie von den ZJ propagiert werden? Man kann auch durch solche Geringschätzung, Menschen beleidigen.
Grüße, Rudi Gems
Kommentar von
feminafemina In der evangelischen und in meiner der kath- Kirche wurde Weihnachten wortwörtlich gesagt > Die Bibel; Wort des lebendigen Gottes<< und nicht ein Buch eines Geschichtgottes und Erzählers aus früheren Tagen wie du es schreibst.
Mein Gott ist heute noch lebendig und was er aufschreiben lässt gilt auch noch nach 5000 JAHREN 2. Petrus 1 Vers 20
Kommentar von
RudigemsRudigems Donnerwetter! vor ca. 2000 Jahren, gab es schon Menschen, die 5000 Jahre in die Zukunft blicken konnten? Nun ja, wenn sein Gott, "immer noch lebendig" war, dann ist das nicht weiter verwunderlich. Er soll ja auch noch nicht lange Tod gewesen sein.
Das es heute noch einen lebendigen Gott geben soll, der in der Bibel erwähnt wird, erfüllt mich mit Schrecken. Sollte sich dieser ganze Schei.... wiederholen? Trotzdem, kann ich in der Bibel, keinen Text finden, der vom lebenden Gott hinzugekommen ist.
Die letzte anerkannte Fälschung, die in der Bibel dazu gekommen ist (um das Jahr 600), ist die Stelle mit der Ehebrecherin, und "werfe den ersten Stein". (Übrigens die schönste Stelle, die die Bibel zu bieten hat!) Danach hat sich der "lebendige Gott", wenigstens in der Bibel, nicht mehr zu Wort gemeldet. Habe ich etwas versäumt?
Grüße, Rudi Gems
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3Antwort von
GucklGuckl
Wenn man Blut braucht, braucht man Blut. Da gibt es keinen Ersatz, weshalb Blutspenden so wichtig sind.
Kommentar von
redrooredroo http://www.wahrheitssuche.org/bluttransfusion.html Das sollte jeder mal lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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2Antwort von
damasdamas
in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit der Gemeinde dürfen Angehörige Blut spenden
Kommentar von
RudigemsRudigems Gehts noch ein wenig verlogener?
Kommentar von
geigegeige Hey Rudi, nicht immer gleich das Schlechteste unterstellen.
Tatsächlich ist es statthaft, daß Angehörige Blutbestandteile (ca. 98% hat die WTG freigegeben) spenden, die, dann aufbereitet, dem Empfänger transfundiert werden dürfen.
Da diese Vorgehensweise nicht als Bluttransfusion betrachtet wird, ist sie statthaft.
Schade, ich find's gerade nicht, denn genau eine solche Vorgehensweise hat ein Vater (ZJ) hier kürzlich geschildert, der so, mit Gutheißung und Unterstützung der WTG, glücklicherweise das Leben seines Kindes retten konnte.
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2Antwort von
CobaNightManCobaNightMan
Ich meine das man im Krieg früher immer den Verwundeten Kochsalzlösungen gegeben haben, damit bei Blutverlust die Adern nicht zusammenfallen und man genung Flüssigkeit hat.
Fortsetzung
Angesichts eines Sachverhaltes, der allen Christen gut bekannt ist, nämlich der über das vergossene Blut Jesu Christi, das für die Nachkommen Adams die Befreiung von Sünde und Tod möglich machte, ist es besonders gut zu verstehen, dass unser Schöpfer das Blut als heilig betrachtet.
Der Sohn Gottes - Jesus Christus - wusste nicht nur um den alles überragenden Wert des Blutes, sondern er handelte entsprechend und opferte sein Blut zu unserer Errettung.
Und damit dieses vergossene, kostbare Blut nie vergessen wird, gebot er seinen Nachfolgern „ . . .Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.. . .“ und setzte die jährliche Gedenkfeier fest - mit dem Rotwein als Symbol des vergossenen Blutes! (Matthäus 26:28; Markus 14:24; Lukas 22:19, 20)
Insofern zeugt auch der Einwand, diese von Gott gegebene Einschränkung gelte nur für das Essen von Blut von unzureichender Sachkenntnis und mangelndem Respekt vor Gottes Grundsätzen.
Es ist definitiv eine Missachtung der konkreten biblischen Aussage, denn das in dem Gebot verwendet Wort „enthalten“ ist klar und unmissverständlich. . (Apostelgeschichte 15:19, 20, 29).
Ein Vergleich macht das deutlich: Jemand, der den medizinisch begründeten Rat bekommt, sich des Alkohols zu enthalten, würde diesen lebenserhaltenden Rat auch dann unterlaufen, wenn er zwar mit dem Trinken aufhört, sich aber stattdessen den Alkohol intravenös zuführt.
Der Respekt vor dem Blut ist also keine Nebensache, sondern aus der Sicht Gottes ein zentraler Bestandteil im Glauben seiner Anbeter.
Und Respekt vor der Heiligkeit des Blutes ist ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens eines jeden Zeugen Jehovas - nicht etwa weil irgend ein Mensch irgendetwas „anordnet“ oder „genehmigt“, sondern weil jeder von uns die Bibel gut kennt und sie ernst nimmt.
Ebenso trifft jeder für sich seine eigene Gewissenentscheidung, ob irgendwelche Blutbestandteile aus seiner Sicht wie Vollblut zu werten sind.
Weitere Denkanstöße könntest Du - wenn Du möchtest - hier nachlesen:
http://www.gutefrage.net/frage/zeugen-jehova-blutspende#answer12712481
Ein weiterer interessanter Beitrag von cornyriegel zu der Frage:
„Aber was ist, wenn ein Schwerstverletzter sehr viel Blut verloren hat und dringend Konserven benötigt. Bekommt er sie oder lässt man ihn schlimmstenfalls sterben?“
findet sich hier:
http://www.gutefrage.net/frage/wieso-moechten-zeugen-jehowas-keine-evtl-lebensrettenden-bluttransfusionen-erhalten#answer27067126