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Blindenhunde bzw. Hilfstiere in Restaurants erlaubt?

Frage von ultro ultro

Es gibt Hygienevorschriften, die Hunde in Restaurants mit offener Kücher verbieten. Gelten hier Ausnahmen für Blindenhunde?

Wiegt das Hilfsbedürfnis einer behinderten Person schwerer, als das gesundheitliche Risiko für die anderen Gäste?

Letzten endes stellt sich auch die Frage, in wieweit so ein Tier in einem Restaurant von Nutzen ist. Die Karte kann es nicht vorlesen, und im Restaurant hilfst das Personal mit Sicherheit gerne.

Wäre dankbar für Links/ HInweise zu/auf verbindliche Quellen.

Gruß

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Antworten (6)

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    Antwort von GoaSkin GoaSkin

    Hilfstiere sind erlaubt und müssen auch akzeptiert werden. Ein gesundheitliches Risiko besteht für andere Gäste auch nicht. Die Gäste sollen ja schließlich keine Runden um den Herd und den Ofen drehen, sondern sich hinsetzen und essen. Da wo es hygienisch bedenklich wäre, hat eh niemand was zu suchen.

    Und wenn doch etwas passiert gibt es eine Pflichtversicherung dagegen, die den Schaden ausgleicht.

    Kommentar von froderick froderickfroderick

    Mir sind Person und Hund willkommen. Sie haben zum Teil mehr Benehmen als andere Gäste. Behinderte Personen haben auch das Recht mit** ihrem** Begleiter den Eingang und den Ausgang des Restaurants zu finden. Der Hund ist die Begleitperson.

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    Antwort von coeleste coeleste

    sind sie.

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    Antwort von hogapr hogapr
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    Antwort von Kehrwisch Kehrwisch

    Ich war schon in Restaurants in denen Blindenhunde zugelassen waren und fand das auch sinnvoll. Denn die Bedienungen (sorry heißt ja Serviererinnen) haben meistens alle Hände voll zu tun. Um einen Blinden auf die Toilette zu begleiten haben sie z.B. keine Zeit. Auch um die Blinden zur Garderobe oder Türe zu begleiten nicht. Dazu sind die Blindenhunde ausgebildet. Und vor allem gibt das Tier einem blinden Menschen eine Art Sicherheit (er ist nicht alleine). Dies hört sich jetzt vielleicht für Aussenstehende blöd an, hilft aber Betroffenen sehr. Ich will es mal so ausdrücken: Wenn z.B. ein Frau spät in der Nacht in einer dunklen Gasse alleine unterwegs ist kann sie sich äusserst ängstlich fühlen. Hat sie aber eine Freundin bei sich, dann fühlt sie sich schon sicherer - obwohl sie auch nicht sicherer ist wenn da 2 Vergewaltiger miteinander ankommen. Es ist einfach das gute Gefühl, im Notfall jemand dabei zu haben. Aus diesem Grund finde ich es auch sinnvoll, daß behinderte Menschen ihren Hund mit in Gaststätten nehmen dürfen (oder daß z.B. in Freizeitparks die Begleitpersonen von behinderten Menschen freien Eintritt bekommen). Ach ja: Dazu muss ich noch anmerken: Ich arbeite in einer Behindertenwerkstätte.

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    Antwort von GermanGirl2011 GermanGirl2011

    http://www.blindenfuehrhundrecht.de/wissenswertes.html

    Der Hund ist vielmehr als "Hilfsmittel" anzusehen, darf also mit in die Restaurants sowie Supermärkte, etc.

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