Am nächsten Sonntag soll ich am Anfang des Gottesdienstes die Gesangszettel verteilen. Wir haben allerdings auch einen blinden Mann in der Gemeinde, der regelmäßig erscheint. Ist es höflicher, wenn ich ihm einen Gesangszettel anbiete, obwohl ich genau weiß, das er ihn nicht lesen kann? Oder soll ich ihm besser keinen Anbieten?
Antworten (7)
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Gerd2Gerd2
Warum denn nicht, es werden doch auch Gesangsbücher verteilt obwohl kaum einer singen kann. DAnn erzählt der Pastor noch Märchen die auch keiner versteht, aber glaubt zu verstehen.
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cyberomacyberoma
Gib ihn ihm und sag dazu "Das ist der Gesangszettel". Dann weiß er bescheid und ist beruhigt. Vielleicht möchte er keine Extrawurst, und dass jeder merkt, dass er blind ist. Außerdem ist es schön, beim Singen was in der Hand zu halten, so wie alle andern auch. Wer sagt dir, dass die Sehenden den Zettel brauchen? Sie können vielleicht auswendig singen - oder gar nicht, und auch das soll keiner merken.
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MikeFFMMikeFFM
Ich würde mich so aus der Affäre ziehen: Dem Blinden einen Zettel geben und den Sitznachbarn bitten, ihm damit behilflich zu sein...
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Gerd2Gerd2 womit behilflich, beim lesen?
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MikeFFMMikeFFM Zum Beispiel. Ich würde aber den Blinden auf keinen Fall ausgrenzen, er bekommt ja mit, dass etwas verteilt wird!
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ErsterSchneeErsterSchnee
Biete ihm keinen an, er kann ja nichts damit anfangen. Aber ich würde ihm ein paar nette Worte sagen, wie allen anderen Besuchern auch.
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voodoo93 ich glaube ich würde ihm auch keinen geben. aber das kann er dann auch falsch verstehn.^^ kompliziert
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NachtflugNachtflug
Ich würde ihm keinen Zettel in die Hand drücken, wenn da keine Blindenschrift drauf ist. Du weißt ja schließlich, dass dieser Mensch blind ist, und er würde das echt nicht verstehen, warum er etwas bekommt, womit er nichts anfangen kann. Wie soll er auch verstehen, warum Du das tust?
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sehr witzig. und für sowas gibt es einen DH?
im Witz liegt mehr Wahrheit als in scheinheiliger Ehrlichkeit