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Blinddarm-Durchbruch und Schwangerschaft - wie ist die Prognose? Erfahrungen?

Frage von melancholia2012 melancholia2012

Guten Abend an alle,

gerade habe ich erfahren, dass die Trainerin meiner Tochter vor ca. 5-6 Tagen einen Blinddarmdurchbruch hatte und im Krankenhaus ist. Ihr Baby soll im April zur Welt kommen.

Hatte jemand schon einen solchen Fall im Bekanntenkreis? Oder fachliche Infos?

Ich habe nur kurz mit ihrem Mann gesprochen, er sieht sehr erledigt aus. Nach dem Baby traute ich mich nicht zu fragen... Ich kenne die Beiden seit ca. 4 Jahren und mag sie sehr...

Mir ist ganz flau zumute. Danke und lg melancholia

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Antworten (2)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von jimpo jimpo

    Als ich mir den Blinddarm hab raus nehmen lassen, war ich im 3. Monat wußte es aber nicht. Dem Kind hat es nicht geschadet. Was bei Deiner Trainerin wird, entscheidet einzig und alleine der Arzt.

    Kommentar von melancholia2012 melancholia2012melancholia2012

    Danke schön, habe heute mit einer befreundeten Ärztin geredet, das ist ganz selten. Wir hoffen jetzt alle, dass sie wieder gesund wird!

    Kommentar von jimpo jimpojimpo

    Es wird alles gut.

    Kommentar von melancholia2012 melancholia2012melancholia2012

    Ich bete jetzt jeden Abend zusammen mit meiner Tochter (sie ist fünf) für die Trainerin. Und hoffe, dass Gott auf die Kinder besonders hört...

    Danke fürs Mut machen!

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    RatgeberHelden Antwort von DoktorNoth DoktorNoth

    Sofern die Entzündung nur örtlich begrenzt bleibt, also schnell genug operiert wurde, kann das ganze gut mit Antibiotika behandelt werden und ist nicht weiter dramatisch für das Ungeborene. Bei generalisiserter Entzündung, einer Sepsis, ist der gesamte Körper betroffen. Fieber, Schüttelfrost etc. erhöhen den Nährstoffbedarf der Mutter massiv, so dass die Versorgung für beide eventuell nicht reicht. Beo so etwas kann es zur frühgeburtlichen Abstoßung des Kindes kommen. Geht die Entzündung gar ins Fruchtwasser über, ist das Kind direkt bedroht. Meist gehen solche Episoden aber glimpflich aus. Im Zweifelsfall muss man halt überlegen, ob man trotz der recht frühen Zeit das Kind per Kaiserschnitt holt, um es nicht zu verlieren (wenn es im April kommen soll wäre man ja jetzt um die 30.-32. Woche, das müsste gehen).

    Kommentar von melancholia2012 melancholia2012melancholia2012

    Hallo DoktorNoth, danke vielmals.

    Meine Bekannte wurde zuerst auf Nierenbeckenentzündung behandelt, und in weiterer Folge schon 2x operiert (habe ich heute erfahren). Sie liegt noch bis nächste Woche mindestens auf der Intensivstation.

    Diese Sache geht mir so nahe, ich habe aber große Angst, ihren Mann näher anzusprechen (er ist auch Trainer meines Sohnes) - am Ende stünden wir beide weinend da...

    Liebe Grüße, melancholia

    Kommentar von melancholia2012 melancholia2012melancholia2012

    Als Nachtrag:

    es hat meine Bekannte ganz übel erwischt, der Durchbruch erfolgte nach hinten (dadurch wohl die Fehldiagnose) mit folgender Sepsis. Seit zwei Tagen geht es ihr etwas besser, sie ist aber bereits seit 3 Wochen auf Intensiv.

    Danke jedenfalls, ich würde gern noch einen Stern für die Antwort vergeben!

    lg melancholia

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