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Bleibt man bei Toten in Erinnerung

Frage von tenada tenada

Wir Menschen legen uns ja ganz schön ins Zeug, unsere Verstorbenen nicht zu vergessen --> Grabstein, Gebete, verschiedene Rituale, Feiertage usw... der ganze Totenkult eben! Wie sieht das bei den Verstorbenen aus, wie kann man sich das vorstellen, dass man bei den Toten nicht in Vergessenheit gerät? ...klar, das weiß niemand von uns, wies danach weiter geht bzw. obs überhaupt weitergeht ...aber mich würde mal interessieren, was für Ideen ihr habt, wie so ein "Menschenkult" aussehen könnte!

grüße tenada

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Antworten (3)

  • 1
    Antwort von nicki10a nicki10a

    Ich habe mal eine Zeremonie erlebt, bei der die Ahnen (also die toten Vorfahren) um Hilfe gebeten wurden, einer Person in einer persönlichen Krise beizustehen. Laut Aussage dieser Person wurde ihr dadurch tatsächlich geholfen.

    Die Toten vergessen uns also nicht.

  • 1
    Antwort von Lilly878 Lilly878

    Das Ganze ist ja eigentlich für die Hinterbliebenden gedacht, nicht für die Toten, das sie sich erinnern können. Und auf Deine Frage hat man leider keine Antwort. Wir werden es irgendwann wissen.

    Kommentar von tenada tenada

    Na ich mein das viel mehr bezogen auf die Ideen der Kirche, in der Bibel steht ganz ausführliche, wie wir Menschen hier auf der Erde an die Toten denken sollen und für die beten sollen, damit sie Gott gut aufnimmt ...aber wie stehts da um uns, woher können wir uns sicher sein, dass, wenn ihr einmal das ewige Leben im Himmel starten sollten, die dortigen Vorfahren uns noch kennen...

    naja...komplizierte Frage...

    Kommentar von Lilly878 Lilly878Lilly878

    Nun ja, was die Kirche angeh, halte ich mich mal zurück. Es ist zwar mal ein guter Leitfaden gewesen, aber schau dich mal um...wer richtet sich noch nach Kirche oder Glauben? Wir Christen hängen da ein wenig zurück, obwohl es für das Allgemeinwohl wichtig wäre, eine Richtlinie zu haben..allerdings nicht die veraltete der Kirche, das klappt einfach nicht mehr. Aber "moderne" 10 Gebote wären mal nicht schlecht, es nimmt alles ein Ausmaß an, woran vor 30-40 Jahren nicht zu denken gewagt wurde.

    Kommentar von tenada tenada

    führ mal aus, was für ein Ausmaß nimmt es aus, ohne die Kirche?

    Kommentar von Lilly878 Lilly878Lilly878

    Das würde den Rahmen sprengen und sich nicht nur auf deine Frage beziehen...

    Kommentar von poperudi poperudi

    Lilly hat eigentlich alles wesentliche gesagt. Was mir in letzter Zeit allerdings ehr auffällt, ist die Tendenz zur anonymen Bestattung. Ich find das problematisch. Es ist gut, wenn irgendwo der Name daran erinnert, dass der Verstorbene nicht vergessen ist. Und viele Angehörige bereuen es später sehr, keinen Ort richtigen Ort zum Trauern zu haben.

  • 0
    Antwort von lenno lenno

    wenn man tot ist sieht man nichts mehr und denkt nichtsmehr! alles vorbei! du behältst nichts und niemanden in erinnerung

    Kommentar von nicki10a nicki10anicki10a

    Woher weißt du das?

    Kommentar von lenno lennolenno

    so stelle ich mir das vor... alles andere finde ich relativ unlogisch!

    Kommentar von nicki10a nicki10anicki10a

    Nenn es doch lieber "unvorstellbar" als "unlogisch", wenn du es dir noch nicht vorstellen kannst.

    Der Mensch kann sich allerdings ziemlich viel vorstellen und je mehr Gedanken man sich macht und je mehr man erlebt, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man vielleicht doch noch etwas anderes findet, was einem logisch erscheint.

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