Wie hoch ist eigentlich die Rendite in der gesetzlichen Rentenversicherung? Ist die Rendite eher rückläufig oder kann man sagen, dass der Wert in den nächsten 20 Jahren aufgrund der höheren Lebenserwartung noch steigen wird? Viel dürfte für uns ja nicht mehr übrig bleiben, oder?
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Die gesetzliche Rente wird ja umlagefinanziert, was soviel heißt wie, das jetzige arbeitende Volk finanziert die jetzigen Rentner.Früher hat das super funktioniert, da es wesentlich weniger Rentner als Zahler gab. Jetz kommen aber die geburtenstarken Jahrgänge von nach dem Krieg Stück für Stück in Rente und müssen von den geburtenschwachen Jahrgängen der 70ger und 80ger Jahren finanziert werden.
Also immer weniger Einzahler müssen immer mehr Rentner finanzieren. Deshalb wird das Rentenniveau zwangsläufig sinken.

in der gesetzlichen Rente gibt es keine rendite in dem Sinne, da sie umlagen finanziert ist..ansonsten zählen die Verzinsungen für den Mindestbehalt des Staates mit den entsprechenden Veinbarungen
Die Rentenversicherung schreibt dazu:
positiv
Die Deutsche Rentenversicherung hat ihre Berechungen zur internen Rendite der gesetzlichen Rente aktualisiert. Sie kommt hierbei auch für die jüngeren Jahrgänge weiterhin zu deutlich positiven Renditen.
Für die untersuchten Rentenzugänge der Jahre 2008, 2010, 2020, 2030 und 2040 bleiben die internen Renditen der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich positiv. Die Rendite für die Rentenzugänge des Jahres 2008 für ledige Männer liegt bei rund 3,5 Prozent und für Frauen und verheiratete Männer bei rund 4,1 Prozent. Für die Rentenzugänge der Jahre 2020, 2030 und 2040 ergeben sich jeweils fast identische Renditen von rund 2,8 Prozent für ledige Männer und 3,3 Prozent für Frauen und verheiratete Männer. Unter dem Gesichtspunkt der Rendite zeigt sich damit eine weitgehende Gleichbehandlung der heute 30- bis 50-jährigen Versicherten.
Diese Renditeberechnungen der Deutschen Rentenversicherung werden bestätigt von aktuellen Berechnungen unabhängiger Institutionen, wie des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung oder des Sozialbeirats der Bundesregierung. Bestätigt wurden diese positiven Ergebnisse auch von der Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ in den Heften 5/2006 und 7/2008.
Eine Rendite von zwischen 2 und 4 % ist natürlich nicht gerade geeignet als gute Geldanlage. Wenn man dann noch die Inflations von 3-4 % rausrechnet, bleibt nichts mehr übrig...
Man muss aber beachten, dass in diesen Leistungen Hinterbliebenleistungen, Renten wegen Erwerbsminderung, Rehabilitationsleistungen und auch der Zuschuss zur Krankenversicherung der Rentner eingeschlossen ist.
Wenn man diese Leistungen privat versichern möchte, wird es auch teurer.
Derzeit wird die Rendite in der gesetlichen Rentenversicherung durch die Inflation mehr als aufgefressen. In einigen Jahren werden Rentner etwa noch 40 bis 45 % an Rente vom letzten Bruttolohn erhalten. Bei 2500 € Brutto sind das mal nur noch rund 1000 €! Also unbedingt privat vorsorgen mit einem Fondssparplan.
die gesetzliche Rente ist schon seit vielen vielen Jahren weit unterhalb der Inflation. Die Steigerung richtet sich nach den Bruttolöhnen und die waren ja auch in den letzten 10 Jahren weit unterhalb der Inflation. Die Rentensteiegrung hat aber nichts mit der überalterung der bevölkerung zu tun. Das regelt das Renteneintrittsalter
Niklaus am 29. August 2008 11:18 Sorry aberdie Rentenversicherung steigt schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit den Bruttolöhnen. Keiner hat letztes Jahr nur 0,5 % undd iesess Jahr 1,1% Lohnerhöhung erhalten.

Eigentlich gibst Du die Antwort doch selbst: "Ist die Rendite eher rückläufig oder kann man sagen, dass der Wert in den nächsten 20 Jahren aufgrund der höheren Lebenserwartung noch steigen wird?"
Jedenfalls ist das die richtige Überlegung.
Und damit ergibt sich auch die Antwort von allein.
Stirbt jemand kurz nach Renteneintritt, war die Rendite negativ.
Lebt jemand noch 50 Jahre nach Renteneintritt, ist die Rendite positiv.
Wird jemand mit 30 Erwerbsunfähig, ist die Rente immer sehr, sehr positiv.
Und irgendwo dazwischen ist die Rendite gleich Null.
"Viel" ist schon jetzt nicht mehr übrig, in Zukunft (20 Jahre) wird das eher unwarscheinlich anders sein, es sei denn unsere Familienministerin schafft bzgl. Nachwuchs eine Vorbildfunktion zu erreichen.
Niklaus am 29. August 2008 11:19 Das ist genau das, was uns die Bundesregierung immer wiedrr vorbetet. Tatsächlich ist es so, das die Rentenkassen vom Staat geplündert werden durch versicherungsfremde Leistungen
oohpss am 29. August 2008 14:33 Und?
Störst Du Dich an den Altersangaben?
Es kann doch nicht angezweifelt werden, dass eine 5jährige Einzahlung mit nachfolgender Erwerbsunfähigkeit im Alter von 30, die zu einer Rente von rund 1.000 EUR für die nächsten 35 Jahre eine super Rendite darstellt.
Niklaus am 3. September 2008 22:41 Wer mit 30 Jahren Erwerbsunfähig wird, bekommt 17 % seines letzten Nettogehaltes. Das muss er schon sehr vbiel verdienen, wenn er 1.000 € bekommen soll.
ich finde deinen beitrag sehr gut! DH! aber du hast vergessen, zu erwähnen, daß aus der damals proppenvollen rentenkasse nach der wiedervereinigung sehr viel geld für zweckfremde leistungen, wie arbeitslosen- und rentenzahlungen an die neu hinzugekommenen ostler, abgezweigt wurde. erst da fingen die probleme dort an. dies nur als anmerkung.
Danke für die Anmerkung. Wollte das ganze mit ein paar Worten erklären.Den Literaturnobelpreis wollte ich nicht anstreben ;-)
ja, da gebe ich dir voll recht! so ist das! DH ich meine mit der zweckentfremdung! sonst wäre es sehr viel besser, trotz der geburtenarmen jahrgänge. die kommen noch hinzu.
Die Zweckentfremdung war damals. Die demographische Entwicklung ist das Problem der Zukunft und kommt nicht einfach nur hinzu.
Das ist genau das, was uns die Bundesregierung immer wiedrr vorbetet. Tatsächlich ist es so, das die Rentenkassen vom Staat geplündert werden durch versicherungsfremde Leistungen.
Weil die anderen Kassen stets leer waren und die Rentenkasse lange als Melkkuh angesehen wurde. Das ist absolut richtig. Das Problem der Rentenkasse ist jedoch Vielschichtig und hat nicht nur einen Grund. Wenn dann zum demographischen Wandel eben diese div. anderen Gründe noch dazukommen, wird das Problem sicher nicht besser.
Falsch: Es sind die versicherungsfremden Leistungen, die Frühverrentung, die Altersteilzeit, der späte Berufsbeginn der heutigen Generationen und die hohen Arbeitslosenzahlen.