Frage von HarryKlopfer, 52

Bleibt der Weltfrieden solange eine Illusion, solange es Nationen gibt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mrscarter123, 37

Kann man so sehen....

Kommentar von mrscarter123 ,

Danke für's Sternchen, wenn auch unverdient! :-)

Kommentar von HarryKlopfer ,

Wer hätte es denn deiner Meinung nach verdient?

Antwort
von HelmutPloss, 49

Ich denke eher solange wie es mehr als einen Menschen gibt.

Kommentar von HarryKlopfer ,

 Unsinn. Menschen an sich sind nicht die Ursache für Kriege, auch wenn sie in den Krieg ziehen oder in einen Krieg hineingezogen werden

Antwort
von Halbschwarz, 52

Der Weltfrieden bleibt eine Illusion, solange es einen Menschen auf der Welt gibt, der den Frieden nicht fühlen darf.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Wie kann man jemanden am Denken und am Fühlen hindern?

Kommentar von Halbschwarz ,

Das Gefühl von "Friedensentzug" ist relativ einfach zu provozieren (z.B. wenn man jemanden nicht in Frieden lässt). Ums Hindern geht es dabei ja gar nicht.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Es soll Leute gegeben haben, die jahrelang unter den schlimmsten Bedingungen gefangen gehalten wurden und trotzdem ihren inneren Frieden und sogar Gefühle von Freiheit bewahrt haben. Sind es die  negativen Erlebnisse  an sich, die uns zu schaffen machen oder eher wie wir mit ihnen umgehen und wie wir sie bewerten?

Kommentar von Halbschwarz ,

Streng semantisch betrachtet würde ich ja meinen, ein negatives Erlebnis hat die persönliche Bewertung schon durchlaufen, sonst wäre es ja "bloßes" Erlebnis. Wenn wir nun jemand anderen zujubeln ob der Gelassenheit mit der er sein schlimmes Schicksal trägt, müssten wir uns denke ich eher Sorgen machen, über unsere eigenen Begriffe zu stolpern und sie dem Betroffenen womöglich ungerechtfertigt unterzujubeln.

Aber darum geht es mir weniger, denn obwohl ich ja gar nicht bestreiten möchte, dass ich mir kein noch so schreckliches Ereignis auszudenken vermag, für das sich nicht doch irgendwo eine Person finden ließe, die es mit ungebrochenem Friedens- und Freiheitsgefühl ertragen würde, scheint es mir dann doch eher vermessen von den Betroffenen zu fordern, sie mögen sich doch bitte nicht so anstellen, statt umgekehrt den Menschen zu priorisieren, und diesen keinen Situationen auszusetzen, die dessen Friedens- und/oder Freiheitsgefühl beeinträchtigen würden.

Das ist mehr eine quantitative als qualitative Frage, denn gäbe es auf der Welt nur einen Menschen und er wäre Kyniker höchsten Ranges, wäre der Weltfrieden wohl recht bald hergestellt. Das allerdings 7 Milliarden+ zu sichern, ist schon eher eine Mission Impossible - nichtsdestotrotz muss Politik ja auch für die sorgen, die man nicht persönlich kennt. Ursprünglich habe ich mit meinem Kommentar nur versucht, die Bedingung anzugeben, die ich für einen hergestellten Weltfrieden als hinreichend empfinde, ganz unabhängig davon, auf welche Art das realisiert ist oder ob es überhaupt realisierbar ist. Ich glaube aber, dass man darüber sehr lange diskutieren könnte, und umso länger, je uneiniger man sich eigentlich darüber ist, was Weltfrieden denn nun an sich bedeutet.

Antwort
von Furzer, 33

Gibt es denn jetzt Weltfrieden, eher Nein.

Solange es wirtschaftliche Interessen zwischen Nationen gibt, wird es nicht so schnell zwischen diesen Kriege geben.

Kommentar von nonamestar ,

Fast alle Probleme der Menschheit basieren auf Dummheit und Übervölkerung des Planeten, ferner auf Gier.

Als erstes sollten Religionen verboten werden - das bringt die Menschen vom "Glauben" zum Denken.

Kommentar von daybreak ,

würde nichts ändern...die beiden größten Kriege wurden ohne den Einfluß von Religionen geführt...

Kommentar von nonamestar ,

Religion bedeutet "Denkblockade" weil es ja "irgendwer oben" alles regelt.

So kann man seine eigene Verantwortung bequem abstreifen und alles Andere als "falsch" oder "ungläubig" verachten.

Denken ist nicht nötig weil es ja "der Herr oben" alles regelt.

Wir sind evolutionär zwischen Affen und intelligenten Wesen - noch nicht einmal die Hälfte ist geschafft.

Da wird sich sicher de Planet erde eher von der Pest "Mensch" befreien als dass unsere Evolution noch so lange - bei dieser hohen Vermehrung - weiter gehen kann.

"Auslese" (wie die Evolution sie für die Verbesserung des genetischen Durchschnitts dringend braucht) ist ja abgeschafft weil der "Gutmensch" meint, alles und jeder hätte die gleichen Rechte.

Hart aber wahr !

So wie jetzt wird es keine 200 Jahre mehr weiter gehen.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Es gab schon viel schlimmere Zeiten und es ging weiter: 1. und 2. Weltkrieg, Korea-Krieg, Vietnam-Krieg ect.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Wenn es "nur" wirtschaftliche Interessen gäbe, ggf.

Antwort
von lupoklick, 26

"ohne Nationen" heißt nicht,

daß es kein "Hauen und Stechen"  gibt....

Kommentar von Reyni2010510 ,

Stimmt.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Ja, Streit und Zoff und hauen und stechen wird es dann auch geben, aber es kann schon mal keinen Krieg mehr zwischen zwei oder mehreren Nationen geben - Weltkrieg absolut ausgeschlossen.

Kommentar von mrscarter123 ,

Dann gibt es nicht mehr "dein Land" und "mein Land "

Kommentar von HarryKlopfer ,

Das gab es früher und heute auch nicht. Deutschland ist nicht mein Land, auch wenn ich hier geboren wurde. Ein Affe, der hier geboren wird, kann das auch nicht beanspruchen. Und welcher Mensch besitzt schon ein ganzes Land? Ein Land kann höchstens Heimat sein. Und in welchem Land wir hineingeboren werden, ist reiner Zufall und kein Verdienst.

Kommentar von lupoklick ,

"Mein" muß nicht Besitz oder gar Eigentum heißen.

MEINE Freunde ......   sind keine Leibeigenen....

Es gibt da noch ein Gdicht von Walther von der Vogelweide....

Kommentar von HarryKlopfer ,

Ja, meine Freunde sind auch nicht meine Leibeigenen. Ich habe mir sie aber ausgesucht. Deutschland habe ich mir als Geburtsland nicht ausgesucht. Es hat sich so ergeben. Wenn ich die Wahl gehabt hätte, dann gäbe es bestimmt noch andere zahlreiche Alternativen.

Antwort
von nonamestar, 42

Frieden bleibt eine Illusion so lange es Übervölkerung des Planeten und Religionen gibt.

Der "Patient" Erde wird sich von der Krankheit "Mensch" befreien wenn der Mensch nicht anfängt, zu denken statt zu "glauben" und dementsprechend auch zu handeln.

Das Ausrotten von Dummheit, Hunger und Bildungsmangel sowie "Glauben" ist das allererste Ziel.

Kommentar von HarryKlopfer ,

Es gab schon  Kriege als noch die Erde unterbevölkert war (Ist sie z.Zt. überhaupt schon überbevölkert ?). Was nützt es, wenn die Dummheit ausgerottet wird, wo doch eher die Intelligenten Kriege angezettelt haben. Waren Cäsar & Napoleon z. B. dumm? Glauben und Religion an sich sind nicht tragisch - es sei denn, es wird machtpolitisch ausgenutzt.

Kommentar von nonamestar ,

Dummheit ist gleich Gier.

Gier war die Triebkraft der frühen Auseinandersetzungen - und religiös verblendeter "Glauben", "Moral" und Wertvorstellungen.

Mit Grips, vernünftigen, intelligenten Regeln, Toleranz und auch ein wenig Selbsterkenntnis wird so etwas klappen.

Wir sind eben noch nicht perfekt sondern auf dem halben Weg (wenn überhaupt) zwischen gefühlsgesteuerten Affen und einem intelligenten Wesen.

Das sollten wir nie vergessen.

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