Ich habe Mühe mit der Frage. Diese Vermenschlichung der Tiere ist mir suspekt. Die sind doch nicht schüchtern. Es sind Katzen!

Ich habe meinen Kater bekommen, als er schon ein Jahr war. Er war sehr zurückhaltend. Und das ist er auch geblieben. Er sucht zwar meine Nähe, aber nicht zu nahe. Wenn ich ihn mir schnappe und mit ihm kuscheln will, lässt er sich das Weilchen gefallen, aber dann sucht er das Weite. Und wenn ich ihn bürste, lässt er es sich jetzt immer besser gefallen. Danach gibt es ja auch Leckerli.
meistens ist es schon so das "Grundzüge " der Katze wie Draufgänger -schüchtern sein -(ist keine rein menschliche Eigenschaft-es GIBT AUCH scheue Tiere)wild sein oder schmusig sein bleibt.Dann kommts natürlich trotdem noch auf die Sozialisierung durch die ersten Kontakte mit Mensch und anderen Tieren an.

vermenschlichung von tieren ist einfach grauenhaft. aber ich denke, hier ist was anderes gemeint. ich nehme mal an, dass es sein kann, dass die tiere noch scheu sind, wenn sie älter werden. kommt ganz auf das tier und den halter an. ...... was ich nur furchtbar find sind kleine schoßhündchen mit schleifchen im haar, die armen hunde sehen alles andere als glücklich aus!!! (ich weiss das hat hier jetzt nichts mit der sache zu tun aber das muss einfach mal gesagt werden.

Nun, das kann man nicht immer so genau sagen. Oft ist es allerdings so, dass sie dann auch wenn sie größer sind, nicht die größten Angreifer werden. Aber es muss nicht sein. Wir hatten vor langer Zeit mal einen Wurf (in den 80ern), da war eine kleine Mieze bei, die sich immer hinten anstellte, egal ob es um Futter ging oder ums Spielen. Wir haben diese Katze und noch zwei aus dem Wurf behalten. Später, als Mieze dann erwachsen war, brauchte sie nur ins Zimmer zu kommen und die anderen standen stramm:) So kann es auch gehen.

Ich würde sagen, jede Katze ist da sehr unterschiedlich. Meine Clementine habe ich aus dem Tierheim seit Januar. Sie ist immer noch ein bißchen komisch. Vor Fremden hat sie Angst, zu uns kommt sie zwar, aber läßt sich nicht immer gerne streicheln. Als wir im Juli den kleinen Leo aus dem Tierheim holen, war der absolut schüchtern, aber er ist jeden Tag etwas mehr aufgetaut. Ich denke, wenn er groß ist, dann wird er auch weniger ängstlich sein.
Wie lange ist das schüchterne Katzenkind schon bei Dir?
Katzen sind immer vorsichtig in neuer Umgebung, bis sie alles erforscht, erkundet und für sich erobert haben. Danach werden sie ihrem Charakter gemäß offener. Es gibt auch bei Katzen die Draufgänger und die eher zurückhaltenden.

Unser Kätzchen wurde mit der Flasche aufgezogen und kam mit 6 Wochen zu uns. Beim ersten Kontakt war sie sehr schüchtern und hat sich erst mal verstecken wollen. Diese Zurückhaltung hat sich dann sehr schnell gegeben, doch sie ist nach 3 Jahren gegenüber Fremden immer noch sehr ängstlich und warnt uns durch lautes Knurren und geht dann erst mal in Deckung, bis sie sicher ist, dass auch wirklich keine Gefahr droht. Vorher hatten wir eine kleine Katze vom Bauernhof, die gleich sehr forsch war. Sie war eine kleine "Kampfkatze", die sogar Bisamratten gejagt und andere Katzen erfolgreich verjagt hat.

unser Katzenbaby war bis zur Katze sehr ängstlich. Im Urlaub haben wir die Katze dann mal bei Bekannten untergebracht, dort mußte sie sich gegen viele Nachbarschaftskatzen durchsetzen und ist nun überhaupt nicht mehr ängstlich.
Nun, vielleicht sollte man dann sagen "ängstlich". Das gibt es bei Tieren auch.
Das hat nichts mit Vermenschlichung zu tun.
Tiere haben auch ganz unterschiedliche Charaktere.
bestimmt, ja! Nur schüchtern ist eindeutig ein menschlicher Charakterzug.