Frage von HamiltonJR, 273

Bleiben Lehrern eher besonders gute oder besonders schlechte Schüler im Gedächtnis?

wenn ich ab und zu mal alte Lehrer von mir treffe, frage ich mich manchmal, ob sie noch ganz genau wissen, wie ich in der Schule war..^^

Antwort
von zippo1970, 197

Meiner Erfahrung nach, von Gesprächen mit meinen ehemaligen Lehrern bei Klassentreffen, behält man die sehr guten Schüler im Gedächtnis, aber auch die, die eher mit schlechten Leistungen, und/oder schlechtem Benehmen auf sich aufmerksam machten.

Eher vergisst man die durchschnittlichen Schüler, bzw. die unauffälligen.

Antwort
von Nashota, 81

Wenn es gute Lehrer waren, bleiben ihnen die Schüler im Gedächtnis, die sich trotz gewisser Probleme bemüht haben, den Stoff zu verinnerlichen, die nicht mit der Trommel durchs Haus gelaufen sind, sondern ihre Persönlichkeit auch auf die stille Weise zum Ausdruck gebracht haben bzw. wo es Situationen gab, wo sie als Lehrer auch mal zeigen konnten, dass sie ihren Beruf nicht nur als reinen Lehrberuf verstanden haben, sondern auch Einfühlungsvermögen beweisen mussten und auch mal Wege abseits der üblichen Vorschriften gegangen sind.

Laute Schüler gibt es genug, sodass die ruhigen Schüler gern durchs Raster fallen. Und was die Leistungen angeht, freut sich sicher jeder Lehrer darüber.

Aber wer nur auf solche Schüler achtet, der bringt damit auch nur zum Ausdruck, dass er nicht verstanden hat, dass es nicht nur Schüler gibt, den alles zufliegt oder denen das Lernen oder Verstehen gewisser Themen leicht(er) fällt.

Mir konnte man beispielsweise bildlich gesprochen das Mathebuch auf den Kopf hauen - verstanden hab ich nur das Einfachste und aus meiner Sicht Nötigste, was man später auch braucht. Mit der höheren Mathematik konnte man mich bis zum Schluss jagen.

Und würde ich je mal zu einem Klassentreffen gegangen sein, denke ich, dass mein Mathelehrer auch noch wüsste, dass ich stundenlang gelernt habe und dann trotzdem den Blackout in Arbeiten hatte. Da er auch mein Klassenlehrer war, hatte er mir auch mal in einer Zeugnisbeurteilung bestätigt, dass man mir meine Resignation und meine Angst zu versagen nicht zum Vorwurf machen kann, weil er eben wisse, dass ich nicht unvorbereitet in den Unterricht kam.

Wenn wir uns beim Schwimmen mal begegnen, weiß er ganz genau, wer ich bin.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 179

Hallo :)

Das kann man so nicht sagen, da jeder Lehrer andere Erinnerungen hat.. aber oft sind es Schüler, die einfach - egal wie - aufgefallen sind. Sei es durch eine besondere Art, ein besonderes Hobby oder besonders gute oder besonders schlechte Noten!

Die unauffälligen, durchschnittlichen und schüchternen Schüler werden eher vergessen als solche, die in irgendeiner Weise auffallen egal ob positiv oder negativ.

Antwort
von Kimmay, 81

Ich bin noch in meinem Lehramtsstudium, habe aber schon einige Praktika an Schulen gemacht, wo ich auch selbst unterrichtet habe.

Und ganz ehrlich, ich erinnere mich nur noch an die schlechten Schüler. Die, die im Unterricht gestört haben oder in Tests total den Müll geschrieben haben.

Ich glaube das liegt daran, dass man sich irgendwie nie mit den sehr guten Schülern beschäftigt. Sie machen das, was man sagt, sind immer da und man muss sie nicht ermahnen. Sie sind einfach unproblematisch und fallen kaum auf.

Antwort
von BVBFan9609, 97

Hallo HamiltonJR

meine Lehrer haben immer einmal wieder von besonders guten Schülern von früher erzählt oder manchmal geradezu geschwärmt. "Also der X, den kennt ihr wahrscheinlich gar nicht mehr, der konnte immer vom Blatt weg metrisch vorlesen... und das, obwohl er es nie einzeichnen konnte. Der war schon ein ganz Besonderer..." So klang das dann zum Teil.

Ich glaube, Lehrer erinnern sich oft (meiner Erfahrung nach) an deutlich mehr Schüler als man denken sollte. Besonders dann, wenn sie eine Klasse über mehrere Jahre begleitet haben oder eben nicht nur eine Stunde pro Woche hatten. Aber was ich nicht glaube, das ist, dass sich Lehrer an alle Schüler mit ihrer jeweiligen Leistung erinnern. An die herausragenden vielleicht, aber sie denken bestimmt nicht "Ach ja, das ist ja die Anne, die hatte in Mathe immer ne Drei bei mir und in der Oberstufe hatte ich sie in Physik, da hatte sie einmal ne Vier und einmal eine Zwei."

Aber es kommt, denke ich, auch sehr auf den jeweiligen Lehrer, den jeweiligen Schüler und die "Beziehung" der beiden zueinander an. Pauschal lässt sich das wahrscheinlich nur schwierig oder gar nicht beantworten. :)

Antwort
von Panazee, 31

Im Gedächtnis bleiben außergewöhnliche Schüler. Die können entweder außergewöhnlich intelligent und/oder reif gewesen sein , aber auch außergewöhnlich unverschämt und/oder rebellisch.

Am wahrscheinlichsten vermutlich Schüler, die extrem unverschämt sind, trotzdem nur 1er schreiben und öfter mal wirklich interessante Fragen stellen, über die man sogar als Lehrer ins Grübeln kommt. Das passiert extrem selten.

Schlechte Schüler ohne sonstige Auffälligkeiten bleiben kaum im Gedächtnis. Jedes Jahr sind doch wieder ein paar dabei, die einfach nicht in der Lage sind zu verstehen was der Lehrer erzählt. Das bleibt nicht im Gedächtnis haften.

Antwort
von TrudiMeier, 30

Einem Lehrer bleiben die besonders guten Schüler im Gedächtnis. Und die besonders schlechten. Aber am meisten  bleiben die Stänkerer, die Arschkriecher und sonst negativ auffälligen Schüler im Gedächtnis - unabhängig von ihrer schulischen Leistung.

Antwort
von rlstevenson, 16

Gegenfrage: Welche Lehrer sind Dir denn im Gedächtnis geblieben? Die besonders guten Lehrer oder die besonders schlechten Lehrer?

;-)

Siehst Du, den Lehrern geht es genauso...

Antwort
von Kristall08, 23

Meine Lehrerin hat mal gesagt, die besonders schlechten und die besonders guten. Und als ich mich grad gebauchpinselt fühlen wollte, fügte sie hinzu: "Und die anderen", wobei sie bis auf einen Seitenblick in meine Richtung offen ließ, was genau sie damit meinte... 3:)

Antwort
von Suboptimierer, 39

Ich glaube, es ist schwerer, einen Lehrer zu beeindrucken, als ihn so zu nerven, dass er sich intensiv Gedanken über dich macht, sodass etwas von dir bei ihm in Erinnerung haften bleibt.

Es geht also weniger um die Leistung als darum, wie verhaltensauffällig ein Schüler ist.

Erinnerst du dich mehr an Leute, die freundlich zu dir waren oder mehr an Leute, die gemein zu dir waren?

Antwort
von kiniro, 29

Meine Lehrer müssten (wenn sie denn noch alle leben) ziemlich alt sein.

Davon abgesehen, ist mir es egal, ob und welche Schüler denen im Gedächtnis bleiben.

Manche von ihnen würde ich gerne aus meinem Gedächtnis streichen.

Antwort
von freenet, 70

Bei meinem Klassentreffen habe ich festgestellt, dass Lehrer sehr wohl die guten Schüler im Gedächtnis behalten haben. Aber auch die etwas "rebellischen" haben sich ihnen eingeprägt.

Antwort
von Virginia47, 27

Ich war eine sehr gute Schülerin. Und zum Klassentreffen konnte sich meine Deutschlehrerin nicht an mich erinnern. Nicht mal, als ich ihr ein Bild von damals zeigte und ihr sagte, wo ich gesessen habe. Das war schon enttäuschend.

Antwort
von DreiGegengifts, 20

Den Lehrern bleiben in der Regel die besonders angepassten und unauffälligen Schüler lange in Erinnerung.

Antwort
von GiantFox, 63

Besonders gut im Gedächtnis bleiben mir

GUTE SCHÜLER.

Ich war bisher nur nebenberuflich Lehrer. Im normalen Arbeitsalltag bin ich freiberuflich auf anderem Gebiet tätig, also kein "normaler Lehrer".

Ich habe allerdings früher gelegentlich Privatstunden gegeben. Honorar nach Vereinbarung.

Einige meiner Schüler habe ich seinerzeit RICHTIG GUT fördern können. Sie haben Karriere gemacht.

Und diese guten Schüler bleiben mir bis heute deutlich besser in Erinnerung als jene, die meine Dienstleistung ebenfalls bezahlt haben, sie aber nicht so gut wie meine Erfolgsschüler zu nutzen wussten :)

Antwort
von Dreams97, 76

Hallo!

Sowohl besonders gute als auch besonders schlechte Schüler. Unauffällige Schüler werden dagegen eher vergessen.

Grüße, Dreams97

Antwort
von Fairy21, 16

Bei manchen Lehrern bleiben beide " Extreme" in Erinnnerung.

Die die ganz schlecht waren  und die die sehr gut waren, die sogenannten Musterschüler.

Antwort
von erikholm, 61

Ich glaube beides. :D

Antwort
von Sternrakete, 66

Sowie als auch. Ich denke, sie wissen genau, ob jemand der Klassen-Clown war oder die Intelligenz-Bestie. Den Durchschnitt, also die Schüler, die weder besonders klug waren, noch die, die besonders schlecht waren, fallen wahrscheinlich durchs Raster.

Bei Klassentreffen merkt man immer wieder, wie sehr sich die Ex-Lehrer und Lehrerinnen für den weiteren Werdegang der guten, wie auch der besonders schlechten Schüler interessieren. Wie sie wurden, was sie jetzt sind und ob sie das Beste aus ihrem Leben gemacht haben.

Antwort
von Sanja2, 60

weder noch, es bleiben die Schüler im Gedächtnis, die entweder besonders anstrengend waren oder die besondere Sachen gemacht haben, z.B. engagierter Klassensprecher, Schulsprecher, Organisator einer Klassenfahrt, Leiter eines interessanten Projekts, ....

Antwort
von Phantom15, 21

Wahrscheinlich ist das auch eine Sympathiefrage etc. .. 

- guter Schüler

- schlechter Schüler

- besondere Aktionen eines Schüler

- besondere Situation mit einem Schüler

- netter, lieber, böser, .. Schüler

- hübscher, hässlicher Schüler

- Wesen eines Schüler

Also ich denke mal das es Individuell ist.

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